NRW.Bank mobilisiert mehr als eine Milliarde Euro

Investitionsturbo für den Mittelstand

Johanna Antonie Tjaden-Schulte, NRW.Bank
Johanna Antonie Tjaden-Schulte, NRW.Bank

Bildnachweis: NRW.Bank.

Ein Jahr nach dem Start des Förderprogramms NRW.BANK.Invest Zukunft zieht die NRW.BANK eine positive Bilanz: Mehr als 5.800 Förderzusagen wurden seit Mai 2025 an mittelständische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen vergeben. Insgesamt flossen über eine Milliarde Euro in Investitionen rund um Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation.

Das Programm soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionen in neue Technologien, moderne Prozesse und nachhaltige Geschäftsmodelle zu stärken. „Unternehmen in Nordrhein-Westfalen investieren mit Hilfe der Förderung in neue Technologien, moderne Prozesse und nachhaltige Geschäftsmodelle. Damit stärken sie ihre Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts. Das erste Jahr des Programms NRW.BANK.Invest Zukunft zeigt, dass wir mit unserer Förderung Kapital erfolgreich dorthin lenken, wo es Wirkung entfaltet: bei den Unternehmen, die Transformation umsetzen“, sagt Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.Bank. Auch Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur bewertet das Programm als Erfolg. Mit NRW.BANK.Invest Zukunft sei ein „Investitionsturbo“ geschaffen worden, der Unternehmen schnell und unbürokratisch bei Zukunftsinvestitionen unterstütze und damit wichtige Impulse für den Wirtschaftsstandort setze. Besonders stark profitierten kleine und mittlere Unternehmen: Mehr als die Hälfte des Neuzusagevolumens entfiel auf kleine Unternehmen, knapp ein Drittel auf mittlere Betriebe. Zusammen vereinten sie rund 85 % des gesamten Fördervolumens auf sich. Branchenseitig lag das verarbeitende Gewerbe mit einem Anteil von über 45 % an den zugesagten Darlehen vorn. Darüber hinaus erhielten Unternehmen aus den Bereichen wirtschaftliche Dienstleistungen, Bau, Handel sowie Gesundheits- und Sozialwesen und der Immobilienwirtschaft Fördermittel. Inhaltlich standen Innovationsprojekte im Fokus: Rund 40 % der Förderzusagen entfielen auf entsprechende Vorhaben. Weitere 20 % flossen in Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneffizienz, 13,5 % in Mobilitätsprojekte und 11,5 % in Digitalisierungsvorhaben. Die übrigen Mittel unterstützten Projekte in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz sowie Circular Economy.