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Am 1. Oktober 2026 wurde das Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung Dortmund (ZIW) feierlich eröffnet. Rund 100 Gäste diskutierten über die Zukunft der Wirkstoffforschung und des Life-Science-Standorts Nordrhein-Westfalen. Unser Rückblick zeigt die wichtigsten Eindrücke der Eröffnung.
Mit dem ZIW erweitert das TechnologieZentrumDortmund als Teil des Biomedizin Zentrums Dortmund sein Angebot. Dabei entstehen auf 3.600 Quadratmetern hochspezialisierte Labor- und Büroflächen. Das Zentrum richtet sich an Unternehmen aus Biomedizin, Life Sciences und integrierter Wirkstoffentwicklung. Zudem bietet es Start-ups und Wachstumsunternehmen professionelle Entwicklungsbedingungen.
Starke Worte zum Auftakt

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des
Landes Nordrhein-Westfalen)
Mit dem Grußwort von Mona Neubaur erhielt die Eröffnung auch einen politischen Impuls. Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen betonte dabei die Bedeutung der Verbindung von Forschung und Unternehmen für die Entwicklung neuer Therapien und den Wissenschafts- und Technologiestandort Dortmund:
„Hinter jedem neuen Wirkstoff stehen Menschen, die auf eine bessere Behandlung hoffen. Bis ein Medikament bei ihnen ankommt, ist es ein langer Weg. Er beginnt in Laboren wie diesen. Wenn Forschung und Unternehmen hier Tür an Tür arbeiten, können neue Therapien schneller den Weg in Kliniken und Arztpraxen finden. Dortmund zeigt, wie Strukturwandel konkret aussieht: Junge Biotech-Unternehmen finden hier Labore und Spitzenforschung direkt nebenan. Deshalb hat das Land den Bau mitfinanziert. Hier entstehen die Arbeitsplätze, die NRW in Zukunft tragen.“
Neue Perspektiven auf die Wirkstoffforschung
Die Zukunft der Wirkstoffforschung und des Life-Science-Standorts Nordrhein-Westfalen stand im Mittelpunkt des fachlichen Austauschs. Ernst & Young stellte den Deutschen Biotechnologie-Report vor. Anschließend diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über die weitere Entwicklung der Wirkstoffforschung und des Standorts.
Zum Abschluss erhielten die Gäste bei Führungen durch die Labor- und Büroflächen Einblicke in das neue Zentrum. Dabei konnten sie die modernen S1- und S2-Labore sowie die Büroflächen kennenlernen und sich einen Eindruck von der Infrastruktur für innovative Unternehmen verschaffen.
Forschung trifft Unternehmertum im ZIW
Das ZIW schafft kurze Wege zwischen Forschung, Start-ups und etablierten Unternehmen. Damit stärkt es das Dortmunder Life-Science-Ökosystem. In direkter Nachbarschaft liegen unter anderem das Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, die Technische Universität Dortmund, das CALEDO, die Fachhochschule Dortmund und das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS). So entstehen mehr Möglichkeiten für Kooperationen sowie den Wissens- und Technologietransfer in allen Bereichen der Wirkstoffentwicklung. „Innovationen entstehen dort, wo Forschung, Unternehmertum und starke Netzwerke zusammenkommen. Mit dem ZIW schaffen wir die Voraussetzungen, damit aus wissenschaftlichen Erkenntnissen neue Unternehmen, hochwertige Arbeitsplätze und nachhaltige Wertschöpfung in Dortmund entstehen“, so Friedrich-Wilhelm Corzilius, stellv. Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund.

Auch über die Eröffnung hinaus ist das ZIW Teil der weiteren Entwicklung des Wissenschaftsstandorts Dortmund. Es ist ein wichtiger Umsetzungsbaustein des Masterplan Wissenschaft Dortmund 2.0. Initiativen wie der Drug Discovery Hub Dortmund zeigen zudem, wie eng akademische Spitzenforschung, translationale Wirkstoffentwicklung und unternehmerischer Transfer am Standort bereits miteinander verbunden sind.




