Erfolgsmeldung für Rocket Internet: Die Berliner Start-up-Schmiede veräußert einen Teil ihrer Beteiligung an dem E-Commerce-Marktplatz Lazada an die chinesische Alibaba Group. Der Kaufpreis für den 9,1%-Anteil liegt bei 137 Mio. USD. Auch die anderen Gesellschafter trennen sich von Teilen ihres Investments.
Der Niederländische Venture Capital-Investor Forbion Capital Partners gibt das Final Closing seines neuen Life Sciences-Fonds FCF III bekannt. Der dritte Fonds des Life Sciences-Investors hat ein Volumen von 183 Mio. EUR und knüpft an die Anlagestrategie des Vorgängerfonds FCF II an. Rund 70% des Investmentvolumens soll in Europa investiert werden, der Rest in den USA und Kanada. Der Investitionsschwerpunkt liegt auf Unternehmen aus den Bereichen Arzneimittel, Medizinprodukte und Diagnosemethoden.
Das Berliner Digital Health-Start-up Junomedical ist ein 2015 gegründeter Anbieter für Medizin- und Gesundheitstourismus, der es Patienten weltweit ermöglichen will, über seine Plattform Behandlungen im Ausland zu finden. Das Team um Gründerin Chung unterstützt Patienten rund um die Suche und Planung ihrer Behandlung und arbeitet dabei mit Kliniken und Krankenhäusern zusammen, die bestimmten Aufnahmekriterien wie den Zertifizierungsstandards und Erfahrung...
Die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft Finatem verkauft ihre Anteile an WST an die französische Private Equity-Gesellschaft Cathay Capital. Gleichzeitig geben auch Mitglieder der Geschäftsführung ihre Beteiligung am Automobilzulieferer ab, andere Teile des Managements kaufen Anteile zu.
Biotech ist und bleibt ein interessantes Thema für Investoren. Das Segment präsentiert sich vielfältig, in den USA fließt reichlich Kapital, an den US-Börsen ist das Thema präsenter denn je. Wie agieren deutsche Venture Capital-Geber?
Der chinesische Pflanzen- und Düngerspeziallist Kingenta übernimmt Compo Consumer aus Münster. Verkäufer ist die Private Equity-Gesellschaft Triton. Zum Kaufpreis äußerten sich die beteiligten Parteien nicht, in Medienberichten ist aber die Rede von einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag.
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt bereits heute in Städten. Bis 2050 rechnen Wissenschaftler damit, dass dieser Anteil auf 70% steigt. Die Herausforderungen dabei sind enorm. Welche es vorrangig zu lösen gilt und wie das geschehen soll, diesen Fragen widmete sich das Forum UnternehmerTUM, das gestern in der Münchner BMW Welt stattfand.
Lockbox, Betreiberin des Lieferservices Trinkkiste.de, schließt ihre 1. Finanzierungsrunde ab und sammelt dabei Kapital in sechsstelliger Höhe ein. Investor ist ein nicht genannter Business Angel. Die Kapitalspritze soll noch die Expansion des Angebots in weitere deutsche Ballungsgebiete finanzieren.
Neuer Gesellschafterkreis bei n3k Informatik: Die Beteiligungsgesellschaft VR Equitypartner übernimmt einen Minderheitsanteil. Damit soll insbesondere das Wachstum des mittelständischen Unternehmens beschleunigt werden. Zu Details wie etwa dem Kaufpreis der Anteile machten die beteiligten Parteien keine Angaben.
Die Start-up-Szene entwickelt sich großartig, die Finanzierungsbranche wacht ebenfalls auf und sucht nach neuem Personal. Inkubatoren, Acceleratoren, Corporate Venture-Gesellschaften und auch unabhängige Venture Capital-Fonds wachsen wieder. Es entstehen neue, zum Teil attraktive Stellen. Headhunter gehen auf Investmentmanager der Beteiligungsgesellschaften zu und bieten ihnen neue Optionen an.
Das Medienhaus Funke baut unter dem Namen „Mergers & Acquisitions / Corporate Finance“ eine Abteilung für Beteiligungen auf und gewinnt Alexander Muires als deren Leiter.
Im Rahmen einer Mehrheitsbeteiligung übernimmt die Stemas AG sämtliche Geschäftsanteile am Induktivitäten- und Transformatorenhersteller Haufe. Die Münchner Industrieholding baut damit ihr Portfolio im Bereich Transformatoren weiter aus.
Zu weiteren Entwicklung seine Krebsimpfstoffe sammelt Amal Therapeutics 3 Mio. CHF ein. Die Geldgeber sind der Boehringer Ingelheim Venture Fund, VI Partners sowie der High-Tech Gründerfonds (HTGF).
Wer heute wichtige bahnbrechende Innovationen verpasst, ist schnell im internationalen wirtschaftlichen Wettbewerb hintendran. Große Unternehmen investieren deshalb Corporate Venture Capital (CVC) in Start-ups mit neuen Geschäftsmodellen, um am Puls der Zeit zu bleiben und sich auch Innovationen von außen ins Haus zu holen. Diese Strategie und viel Cash in den Bilanzen treiben den CVC-Markt auch in Deutschland.
Im Wesentlichen betreiben...
Mit der Umsetzung der AIFM-Richtlinie sind die Private Equity-Häuser verstärkt in den Fokus des Aufsichtsrechts gerückt. Das hat zu Anpassungen bei der Konzeption neuer Fonds geführt – der Aufwand ist gestiegen. Eine große Abwanderung aus Deutschland findet offenbar nicht statt; für die Standortwahl gibt es verschiedene Aspekte. Beispielsweise sind viele Venture Capital-Fonds nach Berlin gezogen, einfach aufgrund des massiven Dealflows, der sich in der Hauptstadt entwickelt hat.

