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Der Begriff Crowdfunding umfasst drei Gestaltungsformen: (1) Equity-Crowdfunding: Kapitalbeteiligung gegen Erfolgsbeteiligung am Unternehmen/Projekt, (2) Lending-Crowdfunding: Geldgeber verleiht Geld an Unternehmen oder Projekt und erhält Betrag verzinst zurück und (3) Donations- oder Rewards-Crowdfunding: Finanzierung eines Unternehmens oder Projekts durch Spenden oder für eine nicht monetäre Gegenleistung.

Der Mobilitätsdienstleister moovel (www.moovel.de), ein Tochterunternehmen der Daimler AG, hat zu 100% Intelligent Apps übernommen. Intelligent Apps ist Anbieter der Taxivermittlungs-App mytaxi (www.mytaxi.de). T-Venture, der Venture Capital-Arm der Deutschen Telekom, und andere Investoren haben im Zuge der Transaktion ihre gesamten Anteile veräußert. Laut eigenen Angaben ist mytaxi mit über 10 Mio. Downloads weltweit Spitzenreiter unter den Taxivermittlungs-Apps.

Zalando

Der Online-Fashionhändler Zalando (www.zalando.de) bereitet laut aktueller Pressemitteilung derzeit einen Börsengang im Prime Standard der Frankfurter Börse vor. Maximal 11% des Eigenkapitals sollen dabei platziert werden.

Karl Heinz Götze ist neuer Partner und geschäftsführender Gesellschafter bei der österreichischen Venture Capital-Investmentgesellschaft gamma capital partners (GPC, www.gamma-capital.com). Zusammen mit Burkhard Feuerstein wird er künftig GPC leiten.

ProSiebenSat.1 (www.ProSiebenSat1.de) zieht einen Schlussstrich unter Epic Companies (www.epic-companies.de). Die TV-Sendergruppe hat nach nur eineinhalb Jahren beschlossen, den Inkubator nicht weiter fortzuführen. Entsprechende Medienberichte bestätigte ProSiebenSat.1 auf Nachfrage des Venture Capital Magazins. Vier der im Portfolio befindlichen Start-ups sollen auf den Konzern verteilt, die restlichen drei verkauft werden.

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In Zeiten magerer Zinsen machen sich Privatanleger immer häufiger auf die Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten. Dabei haben in den vergangenen Jahren vermehrt Beteiligungsformate wie Crowdinvesting oder Business Angels an Bedeutung gewonnen. Aber auch Listed Private Equity-Fonds, Dachfonds oder Publikumsfonds bieten Privatanlegern Möglichkeiten auf gute Renditen. Andererseits sollten die damit verbundenen Risiken nicht außer Acht gelassen werden. Nicht jede Anlageform taugt zum sicheren Vermögensaufbau oder für eine lukrative Altersvorsorge.  

Titelthema:

Assetklasse mit vielen Gesichtern - Private Equity für Privatanleger: Der Sparstrumpf hat ausgedient

Titelthema:

Private Equity in Mitteldeutschland

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF – www.high-tech-gruenderfonds.de) und der Innovationsstarter Fonds (www.innovationsstarter.com) steigen bei i3 Membrane GmbH (www.i3membrane.de) ein. Das mit Unterstützung der Helmholtz-Gemeinschaft 2013 gegründete Start-up entwickelt eine umweltfreundliche Filtertechnologie, die auf einer High-Tech Membran aus Edelstahl beruht. Die Markteinführung steht noch bevor.

Beim alljährlichen Golfturnier der mic AG (www.mic-ag.eu) sammeln mic CEO Claus-Georg Müller und Maserati Deutschland CEO Dirk Kemmer 15.000 EUR bei Freunden, Geschäftspartnern und Sponsoren ein und spenden diese an die Hilfsorganisation Handicap International (www.handicap-international.de), die sich weltweit für Menschen mit Behinderungen einsetzt. Das VentureCapital Magazin und seine Schwesterpublikation Unternehmeredition (www.unternehmeredition.de) unterstützten die Veranstaltung als Mediensponsoren.

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Der neue Venture Capital-Fonds Baden Württemberg (www.vc-fonds-bw.de) ist heute an den Start gegangen. Der Fonds wird in baden-württembergische Start-ups aus technologieintensiven Branchen investieren. Hauptinvestor ist das Land Baden-Württemberg. Der Fonds startet mit einem Volumen von 8 Mio. EUR und soll jungen Unternehmen Mittel in Höhe von bis zu 20 Mio. EUR bereitstellen.

 

Das Berliner Start-up Stilnest (www.stilnest.com) sammelt in der ersten Finanzierungsrunde einen sechsstelligen Betrag von der IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de), K-Invest und den Business Angels Alfred Möckel und Andreas Gessler. Mit Hilfe des eingeworbenen Kapitals will das Jungunternehmen den Bekanntheitsgrad der Marke steigern und das Angebot erweitern.

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Am 25. März 1957 hatten visionäre Staatslenker mit ihrer Unterschrift unter die römischen Verträge die Weichenstellung vollzogen, die uns heute zu einem weitreichenden Zusammenschluss von 28 Mitgliedsstaaten in der Europäischen Union geführt hat. Wir dürfen heute als Realität erleben, was vor 57 Jahren nur geträumt wurde. Die Ernte, die wir regelmäßig einfahren, ist nur überschlägig abschätzbar und nicht auf den Euro zu beziffern. Der Absatz unserer Industrieprodukte innerhalb der EU beläuft sich auf über 60% unseres Exports. Hier zeigt sich besonders die Wettbewerbsfähigkeit der in Deutschland gefertigten Güter, die nicht mehr durch tarifäre und nichttarifäre Handelshemmnisse beschränkt wird. Noch in den 1960er-Jahren sah man z.B. in Italien außer Fiat so gut wie keine ausländische Kfz-Marke auf den Straßen. Das sieht heute völlig anders aus, und nirgendwo wird uns das Chancenpotenzial unserer Produkte so deutlich vor Augen geführt wie bei einem Vergleich der Straßenbilder von Rom, Madrid oder Paris zwischen 1964 und 2014. 

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Während eine neue Gründerwelle die kalifornische Bay Area ergriffen hat und sowohl Venture Capital-Fonds als auch Start-up-Erfolgsgeschichten wie Twitter und Square San Francisco und die Bay Area mit Geld überschwemmen, lockt der neue Goldrausch auch deutsche Unternehmer. Warum nicht den großen Sprung wagen und dem Geschäft den ersehnten Jumpstart auf dem amerikanischen Markt geben? Doch was erwartet die Gründer, das Unternehmen und seine Manager in den Vereinigten Staaten? Was gilt es zu bedenken, wenn aus der Vision eine geschäftliche Wirklichkeit und möglichst auch ein Erfolgsmodell werden soll?

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Am 04./05. Juni 2014 haben in Berlin die Wirtschaftsminister der Bundesländer im Rahmen der Wirtschaftsministerkonferenz getagt und unter anderem ein Programm für die Verbesserung der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für Wagniskapital und Gründer in Deutschland beschlossen. Die Wirtschaftsminister der Länder wenden sich mit ihren Beschlüssen an die Bundesregierung und fordern diese auf, baldmöglichst ein Venture Capital-Gesetz vorzulegen. Dieses Gesetz soll die inhaltlichen Punkte berücksichtigen, welche die Wirtschaftsminister gemeinsam formuliert haben. Was beinhaltet das geforderte Venture Capital-Gesetz konkret und wie sind die Erfolgsaussichten eines solchen Gesetzesvorhabens zu bewerten?