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Titelthema:

Klare Aufwärtstendenzen beim Fundraising erkennbar

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Private Equity für Stiftungen

MAX21 erwirbt von Sirius Seedfonds Düsseldorf (www.sirius-venture.de ), KfW (www.kfw.de) und Acxit Capital Management (www.acxit.com) alle noch ausstehenden Anteile an pawisda (www.pawisda.de). Die Beteiligungsgesellschaft hält jetzt 100% an dem E-Post Systemanbieter. Die drei Investoren waren seit 2009 neben MAX21 an pawisda beteiligt.

Berlin ist nicht nur das wichtigste Ziel von Venture Capital-Investitionen. Mittlerweile lassen sich in der Hauptstadt auch zahlreiche Wagniskapitalgeber nieder. Nach München belegt Berlin den zweiten Platz unter den Standorten für Venture Capital-Gesellschaften in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Universität Münster.

[caption id="attachment_28499" align="alignnone" width="1044"]Der rechtliche Rahmen hinsichtlich der Aufgaben und Pflichten der Verwahrstelle basierend auf der AIFM-Richtlinie sowie der sogenannten Level-II-Verordnung und KAGB.[/caption]

Mit der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) hat der Gesetzgeber auch für Private Equity-Fonds eine weitere aufsichtsrechtliche Institution ins Leben gerufen, die (alternative) Verwahrstelle gemäß § 80ff KAGB. Der Verwahrstelle wird eine besondere Rolle zugeschrieben, da diese bereits in die laufenden Geschäftsprozesse des betreffenden Alternative Investment Fund (AIF) bzw. der AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) direkt eingebunden ist.

Thinkstock/Robert Churchill

Einhergehend mit der Internationalisierung der Märkte gewinnen auch grenzübergreifende M&A-Aktivitäten zunehmend an Bedeutung. Neben unterschiedlichen kulturellen und rechtlichen (z.B. Steuer-, Arbeits- oder Fusionsrecht) Rahmenbedingungen ergeben sich hierbei eine Vielzahl von Unterschieden mit maßgeblichem Einfluss auf Zielsetzung, Durchführung und Berichterstattung einer Financial Due Diligence (FDD). Sowohl für Verkäufer und Investoren als auch für deren Berater entstehen hieraus besondere Anforderungen.

Thinkstock

Vor Kurzem war es dann so weit: Die Hauptversammlung (HV) der Urabanara Home AG stand an, neben protonet und readfy eines der drei Pilotinvestments in meinem persönlichen Crowd-Labor (www.investing-with-the-crowd.de). Rund 50 Gäste und über 50% des eingeworbenen Kapitals folgten der Einladung nach Berlin. Zumindest scheint die Crowd schon mal interessiert an der Entwicklung des eigenen Investments. Man war Gast auf einer formal und organisatorisch sehr sauber aufgesetzten HV. Der Bericht des Vorstandvorsitzenden Benjamin Esser diente der Vorbereitung der generellen Aussprache und der durch die HV zu treffenden Beschlüsse. Zu den erreichten Zahlen hatte der noch frische Quartalsbericht ja bereits ein erstes Update gegeben: Umsatz hinter Plan, aber auch die Kosten. Die Aussprache selber verlief eher schleppend mit nur wenigen Fragen. Das hat nicht nur mich, sondern auch den Veranstalter spürbar überrascht. Den Abschluss bildeten dann die notwendigen Abstimmungen: Entlastung, Wahl des Prüfers, aber auch Umbesetzung und Honorar des AR, Networking und Snacks folgten. Warum berichte ich an dieser Stelle über die Urbanara-Hauptversammlung?

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF www.htgf.de) verkauft seine Anteile an der MinCell GmbH (www.mincell.com) im Rahmen eines Buy-backs. Damit beendet der HTGF sein Seedinvestment bei dem 2010 gegründeten Start-up, das ein neues Verfahren zur Herstellung von Schaumglass entwickelt hat. Nach eigenen Angaben war die Transaktion für den HTGF profitabel. Zur Höhe äußerten sich die Beteiligten jedoch nicht.

Acton Capital Partners (www.actoncapital.de) und das Gründerpaar Christoph und Susanne Botschen verkaufen ihrer Anteile an mytheresa.com (www.mytheresa.com) an das US-Modeunternehmen Neiman Marcus Group (NMG). Die Vereinbarung umfasst auch die Übernahme des Modeladens „Theresa“ in München vom Ehepaar Botschen. Der Verkauf soll vorbehaltlich der kartellrechtlichen Zustimmung noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Zur Höhe der Transaktion äußerten sich die Beteiligten nicht.

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Sebastian Gaede von smartpatient (www.smartpatient.eu). VC Magazin: Wie kam es zu der Idee für Dein Start-up? Gaede: Die ist...

Zusammen mit der IHK München und Oberbayern hat die Biotech Cluster Development GmbH (BioM www.bio-m.org) eine Studie zu den neuesten Entwicklungen der Biotech- und Pharmaindustrie mit dem Fokus auf die Metropolregion München veröffentlicht. Über den regionalen Bezug hinaus zeigen die Ergebnisse, dass in der Branche in Deutschland bei den Finanzierungswegen über Wagniskapital und Börsengänge noch Nachholbedarf herrscht.

Rechtsanwalt und Steuerberater Lutz Boxberger ist wieder bei King & Wood Mallesons SJ Berwin (www.sjberwin.com/de) in München tätig. Zuvor war er Partner bei der Kanzlei Weitnauer.

In einer zweiten Finanzierungsrunde investieren die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) sowie die Londoner Venture Capital-Gesellschaften NEO Investmentpartners und DN Capital insgesamt 11 Mio. USD in den Berliner Online-Modehändler Scarosso (www.scarosso.com). Das 2010 gegründete Unternehmen verzeichnete nach eigenen Angaben im vergangen Jahr ein Wachstum von über 300%. Bereits im Mai 2013 hatte sich die IBB Beteiligungsgesellschaft über seinen VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin...

In den USA gaben in den vergangenen zwei Jahren rekordverdächtig viele Unternehmen aus dem Biotechnologiesektor ihr Börsendebut, während hierzulande ein IPO noch immer äußerst schwierig erscheint. Dennoch werden immer wieder Namen von potenziellen Börsenkandidaten kolportiert. Mit immatics, Brain, Ganymed oder Affiris befinden sich einige davon im Portfolio der MIG Fonds.

Mit markigen Worten ist die große Koalition mit Blick auf Digitales und Venture Capital in die Legislaturperiode gestartet. Mit der neuen Regierung werde es eine Beflügelung von jungen Technologieunternehmen und deren Wagniskapitalgebern geben. Angekündigt wurden eine große „Digitale Agenda“ sowie ein eigenes Venture Capital-Gesetz. Spätestens seit letzter Woche ist klar, dass die Politik wieder dabei ist, viel Vertrauen zu verspielen.