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Special zum 9. Unternehmertag am Tegernsee

 

In einer ersten Finanzierungsrunde sammelt Sonormed einen nicht genannten Betrag ein. Investiert haben neben dem High-Tech Gründerfonds (HTGF, www.high-tech-gruenderfonds.de) der Innovationsstarter Fonds Hamburg (www.innovationsstarter.com), Quotas Beteiligungs GmbH sowie Bigpoint Gründer Heiko Hubertz.

Bei einem Volumen von 4 Mrd. EUR schließt Bridgepoint (www.bridgepoint.eu) den Bridgepoint Europe V-Fonds. Die Investitionszusagen für den jüngsten Buyout-Fonds mit Fokus auf den europäischen Mittelstand erreichten damit das Hard Cap und lagen deutlich über dem ursprünglichen Ziel von 3,5 Mrd. EUR. 

Titelthema:

Dunkle Debt-Wolken am Private Equity-Himmel? - Hohe Fremdkapitalanteile in Finanzierungen

Thinkstock/iStock/AndreyPopov

In einer zweiten Finanzierungsrunde sammelt Helpling 43 Mio. EUR ein. Investiert haben neben Rocket Internet (www.rocket-internet.com), die das Start-up auch mitgründeten, Lakestar (www.lakestar.com), Kite Ventures (www.kiteventures.com), Mangrove Capital Partners (www.mangrove.vc) und Lukasz Gadowski.

[caption id="attachment_28857" align="alignnone" width="1024"]Helmut Schönenberger, Geschäftsführer der UnternehmerTUM (3. v.l.) auf dem Podium des Forum UnternehmerTUM.[/caption]

Börsengänge sind ein wichtiger Weg, um frisches Kapital aufzunehmen und für den gesamten Finanzierungskreislauf von Start-ups von enormer Bedeutung. Die Frage „Start-ups an der Börse – wie gelingt der IPO“ dominierte auch das diesjährige Forum UnternehmerTUM. Rund 650 Gäste – ein bunter Mix aus Gründern, Investoren und Konzernlenkern – kamen hierzu Ende März in die BMW Welt. Sie durften neben hochkarätigen Netzwerkkontakten auch zahlreiche Argument pro und contra Börsengang mit nach Hause nehmen.

Fintech ist derzeit zu einem der spannendsten Subsegmente im Technologiemarkt avanciert. Seit der letzten Finanzkrise ist klar, klassisches „Bricks and Motar Banking“ und riesige Monokulturen im Banken- und Versicherungswesen haben keine ewige Halbwertszeit mehr. Damit ist dieser riesige Industriezweig, an dessen Oberfläche das Internet bis dato nur gekratzt hat, in das Visier der Technologie- und Internetbranche gerückt. Das Ganze läuft wie immer in Wellen ab, die in allen Ups und Downs der Makrophasen nur eine Richtung kennen: Am Ende als Tsunami die Küste erreichen und alles Dagewesene plattwalzen. Die Industrie (aus der alten Welt) ist also gut beraten, sich warm anzuziehen und den Trend sehr ernst zu nehmen, denn dieser ist sehr disruptiv angelegt.

Thinkstock/iStock/ARTQU

Mit dem aktuellen Entwurf des Kleinanlegerschutzgesetzes (Stand 10.11.2014) hat der Gesetzgeber die gesamte deutsche Crowdinvesting-Branche aufgescheucht. Der Gesetzesentwurf sieht im Wesentlichen Änderungen des Vermögensanlagegesetzes (VermAnlG – alle §§ ohne weitere Angabe sind solche des VermAnlG), des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) sowie der Gewerbeordnung (GewO) vor.

Thinkstock/istock/tapilipa

Das Crowdinvesting ist eine noch junge Finanzierungsform, hat sich aber inzwischen in der Gründerszene schon ganz gut etabliert. Zunehmend ziehen nicht nur Start-ups, sondern auch Unternehmen in späteren Entwicklungsphasen diese Finanzierung in Betracht –doch die geplante Regulierung könnte zum Hemmschuh werden.

Die Finanzierung von Unternehmen über die Crowd wurde von der Mehrheit der klassischen Venture Capital-Geber zu Beginn äußert kritisch betrachtet. Als eines der deutlichsten Beispiele für diese Skepsis gilt die Finanzierungsrunde von Smarchive durch T-Venture Ende 2012. Das Münchner Start-up, das heute unter Gini firmiert, musste im Vorfeld des Deals die Verträge mit seinen 143 Crowd-Investoren rückabwickeln. Heute hat sich bei vielen Venture Capital-Gesellschaften die Einstellung gegenüber Schwarmfinanzierungen gewandelt.

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG; www.deutsche-beteiligung.de) investiert zusammen mit dem DBAG Fund VI in die Cleanpart-Gruppe und übernimmt diese mehrheitlich. Auch der bisherige geschäftsführende Gesellschafter und das Management beteiligen sich im Zuge des Management Buyouts (MBO).

Das Online-Portal Book a Tiger (www.bookatiger.com) hat sich in einer Erweiterung der ersten Finanzierungsrunde einen Millionenbetrag an frischem Kapital gesichert. Mit Tamedia (tamediadigital.ch) steigt ein neuer Investor in den digitalen Vermittlungsdienst für Reinigungskräfte ein, der gleichzeitig die Finanzierungsrunde anführt. Die ursprünglichen Investoren Target Ventures (targetventures.ru/en) und Avala Capital (avalacapital.com) beteiligen sich ebenfalls an der erweiterten Runde.

Gut ein Jahr nach der letzten Finanzierungsrunde hat sich der Wiener Diabetes-Spezialist mySugr (mysugr.com) GmbH eine erneute Finanzierungssumme sichern können. Gemeinsam tragen Altinvestor XL Health (xlhealth.de) sowie als Neuinvestoren Roche Ventures (www.roche.com/venturefund.htm) und iSeed Ventures (www.iseedvc.com) 4,2 Mio. zur aktuellen Investmentrunde bei. Vorausgegangen war die Weiterentwicklung des Produktportfolios, das mithilfe von Mobile Apps zur Vereinfachung des Alltags und der Therapie von Diabetikern beitragen soll.

Foto © Mackevision

Keine andere Serie bricht derzeit so viele Rekorde wie „Game of Thrones“, die preisgekrönte Produktion des amerikanischen Senders HBO. Neben der Geschichte um Macht und Intrigen sind es auch die visuellen Effekte, die alleine in den USA von Folge zu Folge viele Millionen Zuschauer vor die Fernseher locken. Was aber haben die wilden Schlachten des Fantasy-Epos mit einem Auto-Konfigurator auf der Homepage von Mercedes-Benz zu tun?