Das Accelerator-Angebot für deutsche Gründer wächst: Nachdem Ende Januar ProSiebenSat.1 (www.prosiebensat1.com) ein eigenes Programm aufgelegt hatte, startet nun Axel Springer (www.axelspringer.de) gemeinsam mit dem Plug and Play Tech Center (www.plugandplaytechcenter.com) einen Accelerator für deutsche und europäische Start-ups.
P2C[/caption]Das Thema Finanzierung hat für mittelständische Unternehmen seit der Finanz- und Eurokrise neue Brisanz gewonnen. Der früher obligatorische Kredit der Hausbank ist heute nicht mehr selbstverständlich. Umso intensiver suchen viele Unternehmen Alternativen zum traditionellen Fremdkapital. Die Online-Plattform P2C Private to Corporate will eine solche Alternative aufzeigen: Sie vermittelt Finanzierungen für Projekte. Auf der Basis eines partiarischen Darlehens können Unternehmen frisches Kapital einwerben und Investoren von Festverzinsung und Umsatzbeteiligung profitieren. Initiator ist die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft Aurelia Private Equity. Im Interview erklärt Geschäftsführer Jürgen Leschke, wie das P2C-Modell funktioniert.
Neben den Altinvestoren Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI)(www.bdmifund.com), und Mountain Super Angel (www.super-angel.ch) beteiligt sich die KfW (www.kfw.de) an der dritten Finanzierungsrunde für RegioHelden (www.regiohelden.de).
Holidaybreak plc (www.holidaybreak.co.uk) kauft die verbliebenen 26% an der Meininger Hotelgruppe (www.meininger-hotels.com) von der Meininger Holding.

Crowdinvesting-Portale sind zuletzt gerade so aus dem Boden geschossen. Doch welche Plattform bietet Ihrem Start-up das beste Gesamtpaket? Wo können Anleger mit Rendite rechnen? Im Plattform-Check geben die Anbieter Auskunft.
Der deutsche Mittelstand hat zunehmend Probleme Bankkredite zu bekommen. Diese Entwicklung dürfte sich im Zuge von Basel III weiter verschärfen. Mit dem Ziel dem Mittelstand auch zukünftig ausreichenden Zugang zu Kapital zu verschaffen, starten die Finanzierungsplattformen Rantum Capital (www.rantumcapital.de) und P2C Private to Corporate AG (www.p2c.ag).
Die Wiege von Google, PayPal und Co. – zu Besuch im Plug and Play Tech Center
Redaktion -
Es ist die Wiege der Mega-Start-ups. Das Plug and Play Tech Center im kalifornischen Sunnyvale ist einer der bekanntesten Co-Working-Spaces der Welt und beherbergte bereits über tausend Start-ups, darunter große Namen wie Google oder PayPal. Welche harten Fakten hinter dem großen Namen stecken, erzählt Will Farino von Plug and Play im Video-Interview. Als Bonus gibt es in einem zweiten Video die Office Tour durch das Plug and Play Tech Center.

Crowdfunding oder Crowdinvesting ist das seit Jahrzehnten als Mezzanine Finanzierungskapital bekannte Beteiligungsmodell. Renditeorientierte Anleger geben Unternehmen für fünf bis zehn Jahre ihr Geld in Form einer Beteiligung und erhalten im Gegenzug interessante Renditechancen von 8-11%. Es gibt heute einige Plattformen, die Firmenbeteiligungen an z.B. Start-ups anbieten. Worauf aber muss der Unternehmer achten?

„Every great business achievement starts with a small, entrepreneurial idea.” In Zeiten, in denen Startups selten ohne millionenschwere Finanzierung anfangen zu arbeiten, erscheint diese Erkenntnis des Management Gurus Peter Drucker fast schon antiquiert. Das schrittweise Wachstum von der Idee bis zum marktfähigen Produkt im ständigen Dialog mit dem Kunden erweist sich aber gerade für innovative Geschäftsmodelle als Erfolgsfaktor. Denn Planung und Prognosen funktionieren nur in sicherer Umgebung mit vielen Erfahrungswerten. Zwei Dinge, mit denen wir als innovatives Startup nicht gerade gesegnet sind. Bei der Gründung unseres Spielwarenverleihs Meine Spielzeugkiste (www.meinespielzeugkiste.de) haben wir daher von Beginn an direkt mit unseren potentiellen Kunden gearbeitet, Produktvariationen und Marketingkanäle getestet und negatives wie positives Kundenfeedback eingearbeitet.
Die H.I.G. Europe (de.higeurope.com), der europäische Arm der globalen Beteiligungsgesellschaft H.I.G. Capital, beteiligt sich an der St. Gilgen International School (StGIS) (www.stgis.at).

Crowdinvesting-Portale sind zuletzt gerade so aus dem Boden geschossen. Doch welche Plattform bietet Ihrem Start-up das beste Gesamtpaket? Wo können Anleger mit Rendite rechnen? Im Plattform-Check geben die Anbieter Auskunft.

Unternehmerische Privatinvestoren bzw. Business Angels sind zu den Hoffnungsträgern für die Finanzierung von jungen Hightech-Unternehmen geworden. Sie nutzen das Vakuum im Early Stage-Sektor, das durch den Rückzug der Venture Capital-Gesellschaften entstanden ist, und investieren zum Teil substanziell. Bei den Anschlussfinanzierungen der vom High-Tech Gründerfonds finanzierten Unternehmen haben die Business Angels allein im Jahr 2012 insgesamt 23,3 Mio. EUR von 110 Mio. EUR bereitgestellt und liegen damit erstmalig über den Beträgen der inländischen Venture Capitalisten.

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Martin Herdina von Wikitude.

Für viele Startups ist das Crowdfunding eine ernst zu nehmende Finanzierungsalternative – es schließt, ähnlich dem Investment von Business Angels, die Lücke zwischen Bankfinanzierung und Venture Capital-Investment. Crowdfunding beschreibt den kollektiven Einsatz vernetzter Personen, die ihre Ressourcen zusammenführen, um Vorhaben anderer zu unterstützen. Das Crowdinvesting, als Form des Crowdfundings, zeichnet sich zudem dadurch aus, dass Supporter in junge Start-ups finanziell investieren – hierbei werden die Supporter am Start-up (unter-)beteiligt bzw. gewähren partiarische Darlehen. Die Zusammenführung der Beteiligten übernehmen professionell aufgestellte Online-Plattformen, wie Seedmatch, Companisto, Innovestment und andere. Die wirtschaftliche Bedeutung des Crowdfundings nimmt zu. Ersten Einschätzungen zufolge, stieg die weltweite Zahl der Crowdfund- Plattformen im Jahre 2012 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 60%. In den USA reagierte die Obama-Regierung auf den Finanzierungstrend und verabschiedete jüngst den Crowdfund Act. Dieser soll insbesondere die Kapitalbeschaffung junger Unternehmer erleichtern und zu mehr Arbeitsplätzen führen.

Vor dem Hobby, der Filmerei, stand für Stephan Bayer, Student für Sozialwissenschaften und BWL an der Berliner Humboldt-Universität, immer noch eine für alle Kommilitonen eher lästige Notwendigkeit: Lernen für die Klausur an der Uni, wenn die erworbenen „Scheine“ nicht wertlos werden sollten. Gemeinsam mit Andreas Spading und Colin Schlüter, Studenten für Medieninformatik an der benachbarten Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, kamen sie auf die Idee, Film und Lernen auf einer Onlineplattform für Schüler und Studenten zu vereinen. Die Idee vom „Sofatutor“ war geboren.

