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Unter dem Namen HHI Hanseatische Healthcare Invest (www.hhi-invest.de) ist das Joint Venture der Unternehmensgruppe Angermann (www.angermann.de) und B-LUE Management Consulting (www.b-lue.com) seit Anfang September als Anbieter für Investments im Gesundheitswesen aktiv.

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Ich habe hier an dieser Stelle schon oft eine Lanze gebrochen für spezialisierte Venture Capital-Fonds, jedoch auch immer verbunden mit dem Aufruf, nicht einfach tradierte Geschäftsmodelle weiterzuführen, die zumindest im Life Sciences-Sektor nicht oft genug erfolgreich waren. Innovation und disruptive Geschäftsmodelle sind auch in unserer Branche gefragt. Zurzeit wird ein für den Venture-Bereich recht neues Investmentmodell diskutiert: Investments, die sich auf den Einsatz von Predictive Analytics gründen und mit dem Einsatz von Algorithmen und der Analyse von umfangreichen Dealdatenbanken Beteiligungserfolg sicherstellen wollen.

Die uni venture Beteiligungs AG, der Beteiligungsarm der Bawag P.S.K.-Gruppe (www.bawagpsk.com), hat alle Anteile an der JSW Lifesciences (www.jsw-lifesciences.com) an QPS (http://qps-delaware.com), ein nordamerikanisches Auftragsforschungsinstitut mit Sitz in Delaware, verkauft.

Anfang September hat Emerald Technology Ventures das First Closing seines dritten Venture Fonds verkündet. Das Zielvolumen des Fonds liegt bei 100 Mio. EUR.

Private Equity-Dachfonds bieten Privatanlegern viele Vorteile: Durch eine breite Streuung werden Risiken minimiert und der Kapitalerhalt quasi garantiert. Die Renditechancen gelten ebenfalls als lukrativ – viele Dachfonds konnten ihren Anlegern in der Vergangenheit Renditen im hohen einstelligen und zum Teil auch im zweistelligen Bereich auszahlen. Krisenfeste Sachwertinvestitionen wie Unternehmensbeteiligungen scheinen gerade Privatanlegern in der Eurokrise ohnehin attraktiv. Viele Argumente sprechen also für ein Investment in Private Equity über ein risikoarmes Dachfondsprodukt. Ein Punkt jedoch verunsichert viele interessierte Anleger: die Kosten. Wie sind die Gebühren eines Dachfonds strukturiert? Wie viel darf eine Dachfondsbeteiligung kosten? Das VentureCapital Magazin gibt einen Überblick.

KochAbo (www.kochabo.at), eine Gründung des Wiener Inkubators i5invest (www.i5invest.com), hat eine Finanzierungsrunde über 250.000 EUR abgeschlossen. Kapitalgeber sind ausschließlich Business Angels, die über den Business Angels Fund Speed Invest (http://speedinvest.com) investieren.

Adiuva Capital (www.adiuvacapital.de) aus Hamburg hat 100% der Anteile an der ascopharm GmbH (www.ascopharm.de) vom Gründer Karl-Heinz Oppermann übernommen. Die Übernahme regelt gleichzeitig die Nachfolge bei dem Unternehmen.

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung hat die bmp media investors AG (www.mediainvestors.com) 16,5% der Unternehmensanteile von castaclip (www.castaclip.com) aus Potsdam erworben. Weitere Kapitalgeber dieser Finanzierungsrunde sind die bestehenden Gesellschafter.

Seit dem 1. Juni 2012 werden Vermögensanlagen als Finanzinstrumente im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG) und des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) eingestuft. In Sachen geschlossene Fonds gelten damit für Berater und Vermittler neue Erlaubnis-, Beratungs-, Dokumentations- und Informationspflichten. Ab 2013 sind auch freie gewerbliche Anlagenvermittler betroffen.

Die auf den Erwerb, die Restrukturierung und die Sanierung von Beteiligungen spezialisierte Bavaria Industriekapital (www.baikap.de) übernimmt Fahrzeuglampen-Hersteller Narva Speziallampen (www.narva-light.com) vom niederländischen Elektronikkonzern Philips (www.philips.de).

 

 

Aufgrund schwächelnder Werbeeinnahmen möchte die Sendergruppe Pro Sieben Sat 1 (www.prosiebensat1.de) Geschäftsmöglichkeiten im digitalen Bereich weiter ausloten. Wie verschiedene Medien berichten, gründet sie dafür ein Inkubator-Projekt in Berlin, das mit dem Gemeinschaftsunternehmen Covus (www.covus.de) geführt werden soll.

Der Online-Brillenversandhändler Brille24 (www.brille24.de) erhält eine Wachstumsfinanzierung durch die französische Beteiligungsgesellschaft Time Equity Partners (www.time-ep.com) von bis zu 12 Mio. EUR. In einem ersten Schritt sollen 7 Mio. EUR sofort zur Verfügung gestellt werden; Matthias Hunecke, der das Unternehmen 2007 gegründet hat, bleibt größter Anteilseigner.

Die deutsche Biotech-Branche horchte vor Kurzem auf, als die Investoren des Martinsrieder Unternehmens Corimmun ihren Exit vermeldeten: Janssen-Cilag (www.janssen-cilag.de), Tochtergesellschaft des Healthcare-Konzerns Johnson & Johnson (www.jnj.com), zahlt für den Herzinsuffizienz-Spezialisten einen dreistelligen Millionenbetrag. Dabei steckt das Unternehmen gerade mitten in der klinischen Phase II.
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Knapp die Hälfte des Unternehmenswerts bzw. der Marktkapitalisierung geht auf die jeweilige Marke zurück. Das ist das Ergebnis einer Anfang des Jahres veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft PwC (www.pwc.de). Damit stellt die Marke einen bedeutenden Werttreiber des Unternehmens dar. Für viele Firmenchefs hieß das in den vergangenen Jahren vor allem kräftig die Werbetrommel rühren. Allein im Jahr 2011 betrugen die Werbeausgaben weltweit 498 Mrd. EUR, davon rund 26 Mrd. EUR in Deutschland. Vor dem Hintergrund dieser gewaltigen Zahlen müsste die Markenbilanz der Unternehmen insgesamt recht positiv ausfallen – aktuelle Studienergebnisse fallen jedoch ernüchternd aus.

Im Zuge einer Kapitalerhöhung erhält die Govecs GmbH (www.govecs.de) , ein Münchner Hersteller von Elektrorollern, insgesamt 10 Mio. EUR. Neue Minderheitsgesellschafter sind Gimv NV (www.gimv.com) aus Antwerpen sowie die Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG) (www.baybg.de).