Start Blog Seite 250
Der Seed Fonds Aachen I meldet seinen ersten Exit: Der von der S-UBG-Gruppe gemanagede Fonds veräußert gemeinsam mit dem ERP-Startfonds der KfW Bankengruppe seine Minderheitsbeteiligung an dem Aachener Technologieunternehmen QuinLogic GmbH. Käufer ist die SMS Group aus Düsseldorf. Die geschäftsführenden Gesellschafter Friedrich Lücking und Hans Peintinger sowie weitere Mitarbeiter bleiben weiterhin im Unternehmen.
Der Darmstädter Pharmakonzern Merck erweitert seinen Corporate Venture-Fonds unter dem neuen Dach Merck Ventures. Das Gesamtvolumen des neu eingerichteten Vehikels beläuft sich auf bis zu 300 Mio. EUR. Dies entspricht einer Verdopplung des Volumens des bisherigen Biopharma Venture-Fonds von 150 Mio. EUR. Vier Investmentteams fokussieren sich künftig auf die Bereiche Healthcare, Life Science und Performance Materials sowie auf neue Geschäfte, wie z.B. die Digitalisierung.
Das Big Data-Analyse-Start-up Celonis erhält 27,5 Mio. USD von der kalifornischen Beteiligungsgesellschaft Accel Partners und 83North (ehem. Greylock IL). Mit der Finanzierung will das Münchner Process Mining-Unternehmen den globalen Einsatz seiner Software zur Analyse von in IT-Systemen gespeicherten Geschäftsprozessen vorantreiben.
Das Münchner Beteiligungsunternehmen Aurelius übernimmt Calumet International Ltd. Die Transaktion umfasst den Fotofachhändler Calumet Photographic und den Lichttechnik-Hersteller Bowens Lighting. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Die Freelancer-Plattform Comatch ist weiter auf Wachstumskurs. Acton Capital Partners sowie die bisherigen Geldgeber Atlantic Labs und b-to-v investieren in einer zweiten Finanzierungsrunde insgesamt 4 Mio. EUR in den Online-Marktplatz für freiberufliche Unternehmensberater. Das Berliner Start-up will das neue Kapital nutzen, um den Wachstumskurs in der DACH-Region und die Internationalisierung voranzutreiben.
Die Early Stage Venture Capital-Gesellschaft Target Partners und der IT-Dienstleister Codecentric stecken 6 Mio. USD in das deutsch-amerikanische Start-up Instana. Das Unternehmen entwickelt Application Performance Monitoring-Lösungen und will damit die zunehmend komplexe Herausforderung, Softwareanwendungen zu überwachen und verwalten lösen.
Das Berliner Start-up Cubitabo GmbH, unter deren Dach der Onlineshop BettenRiese sowie die Matratzenmarke buddy gehören, sichert sich eine Series A-Finanzierung im siebenstelligen Bereich von der TriPos GmbH, dem Family Office des Poco-Gründers Peter Pohlmann. Mit der Matratze buddy wollen die Gründer Alexander Stelmaszyk und Stefan Zundel, die seit 2013 den Online-Shop BettenRiese betreiben, den Matratzenmarkt nach eigenen Angaben...
Mit einem Zielvolumen von 300 Mio. Euro geht der High-Tech Gründerfonds (HTGF) III ins Fundraising. Dabei soll die Zahl der Investoren aus der Privatwirtschaft nochmals auf etwa 25 bis 30 – am HTGF II sind 18 Industriepartner beteiligt – ausgeweitet werden, wie Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, anlässlich der dritten Auflage des HTGF erklärte.
Die bestmögliche Rehabilitation von Intensiv-Patienten bereits 24 Stunden nach Einlieferung in die Klinik und direkt im Patientenbett: Was bisher nur manuell mit großem Aufwand machbar war, soll nun mit Hilfe von Robotern der bayerischen ReActive Robotics GmbH möglich werden. Ein Konsortium bestehend aus dem auf die Medizintechnikbranche fokussierten Lead Investor MTIP MedTech Innovation Partners AG, dem High-Tech Gründerfonds, Bayern Kapital und dem Elektronik-Dienstleister TQ-Group, stellt dem auf Robotik für die Frühmobilisierung von Patienten spezialisierten Start-up einen siebenstelligen Betrag zur Verfügung. Das Kapital soll in die Entwicklung mehrerer Prototypen für klinische Studien im Jahr 2017 fließen.
In Zeiten magerer Zinsen bieten Investitionen in Infrastrukturprojekte stabile Cashflows und gute Renditen. Sei es der Investitionsbedarf in marode Verkehrswege, der Hunger nach Energie oder die geringeren Renditeerwartungen in den traditionellen Assetklassen. Infrastruktur bleibt ein beliebtes Thema bei Anlegern und Investoren, erfordert jedoch ein spezielles Wissen.
Alle Kapitalanleger und Investoren stehen in der aktuellen Situation auf den Anlagemärkten vor der Herausforderung der Identifikation attraktiver Kapitalanlagen – insbesondere vor dem Hintergrund gewohnter Renditeerwartungen der letzten Jahre und Jahrzehnte. Das historisch niedrige Zinsniveau hat weitreichende Auswirkungen auf die Finanzwelt und stellt auch das Thema der Altersversorgung vor große, neue Herausforderungen.
Die Zerschlagung und der Konzernumbau des Traditionsunternehmens Bilfinger schreitet weiter voran. Der Mannheimer Bau- und Dienstleistungskonzern verkauft sein profitables Bau- und Immobiliengeschäft für rund 1,2 Mrd. EUR an den schwedischen Finanzinvestor EQT und trennt sich damit von 40% seines Umsatzes. Durch den Verkauf will das Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreiben.
Im Rahmen einer zweiten Finanzierungsrunde sammelt die E-Service-Plattform flexperto eine siebenstellige Summe von den Altinvestoren der IBB Beteiligungsgesellschaft mbH und dem Business Angel und IT-Unternehmer Marc Rindermann ein. Als neuer Investor kommt Berliner Volksbank Ventures hinzu, der Venture Capital-Arm der Berliner Volksbank. Das Start-up bietet eine Software as a Service-Lösung, mit der Unternehmen beratungsintensiver Branchen ihre Leistungen auch online vertreiben können. Mit der Finanzspritze möchte das Berliner Unternehmen seinen Wachstumskurs weiter antreiben.
Das Private Equity-Haus Advent hat nach langem Suchen einen Käufer für die Damenmodekette Appelrath-Cüpper gefunden. Der einst zum Douglas-Konglomerat gehörende Modefilialist wird für eine ungenannte Summe an den britischen Investor OpCapita weitergereicht. Der Finanzinvestor hatte 2013 bereits den deutschen Textildiscounter NKD übernommen. Der 2014 geschlossene und auf Investitionen in Handel spezialisierte Fonds OpCapita Consumer Opportunities Fund LP übernimmt das Unternehmen...
Wann hebt die Rocket Internet-Aktie endlich ab? Nach vielen schlechten Nachrichten und Abschreibungen von Beteiligungen sind Kapitalmarkt und Anleger skeptisch, ob das Unternehmen mit seinem Geschäftsmodell – dem Gründen und Verkaufen von Start-ups – Geld verdienen kann. Die Aktie notiert immer noch weit unter der Hälfte ihres Höchstpreises im letzten Jahr. Zuletzt machte Rocket Internet negative Schlagzeilen, weil das Unternehmen seine sechs Modehändler von 2,8 Mrd. EUR auf etwa 1. Mrd. EUR abwertete. Nun bringt die Berliner Start-up-Schmiede mit den Quartalszahlen für Q1/2016 endlich bessere Nachrichten. Die wesentlichen Beteiligungen im Portfolio der Rocket Internet SE haben in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 Fortschritte in Richtung Profitabilität gemacht. Jedoch sind die größten Firmen der Start-up-Schmiede zum Jahresstart aber auch deutlich langsamer gewachsen.