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Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG – www.deutsche-beteiligung.de) steigt im Rahmen eines Management Buyouts bei Huhtamaki Films (www.films.huhtamaki.com/de) ein. Die Private Equity-Gesellschaft DBAG selbst übernimmt für 12,5 Mio. EUR rund 17% des zuvor in finnischem Besitz befindlichen Spezialfolienherstellers. Weitere Anteile entfallen auf ihren DABG Fund VI sowie das Management von Huhtamaki Films. Der Preis für das Unternehmen beträgt insgesamt 141 Mio. EUR. Die Transaktion soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein und steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden.

Bisher sind Family Offices im Rahmen ihrer Vermögensdiversifizierung als normale Investoren in Private Equity-Fonds aktiv gewesen. Zunehmend erkennen sie jedoch die Chancen der Direktbeteiligungen und entdecken die Anlageform Private Equity neu. Der Markt ist für die „neuen“ Investoren sehr offen, man schätzt deren unternehmerische Glaubwürdigkeit und oftmals langfristige Ausrichtung. Zudem scheuen sich die Familieninvestoren auch nicht, Minderheiten einzugehen. Family Offices müssen sich jedoch bewusst sein, dass es beim Deal-Making gewisse Spielregeln einzuhalten gilt, insbesondere in puncto Geschwindigkeit und Entscheidungsfreude. Oftmals bedürfen sie hierzu externer Unterstützung.

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Gibt es noch Unternehmer, die im aktuellen Niedrigzinsumfeld mehr als ein paar Prozent für neu benötigtes Kapital zahlen? Ja, die gibt es – und es sind kluge Strategen. Sie entscheiden sich für Mezzanine-Kapital, um einen außergewöhnlichen Finanzierungsanlass zu bewältigen. Strategisch klug ist das, weil diese Unternehmer damit die laufende Finanzierungsfähigkeit ihres Betriebs erhalten, meist sogar verbessern. 

Der deutsche Mittelstand gilt bei vielen Private Equity-Investoren als eines der interessantesten Segmente aktuell. Neben neu aufgelegten Fonds mit Mittelstandsfokus drängen auch vermehrt strategische Investoren, Family Offices und internationale Beteiligungsgesellschaften in den Markt. Der steigende Wettbewerb macht sich auch bei den Kaufpreisen bemerkbar – auch wenn dieser für die Unternehmer nicht immer höchste Priorität hat.

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Die quantitativen und qualitativen Methoden, mit denen Start-ups üblicherweise bewertet werden, mindern das Beteiligungsrisiko von Investoren nur unzureichend. Benötigt wird ein ganzheitliches Modell, das dazu beiträgt, die künftige Entwicklung eines jungen Unternehmens valide zu bewerten. Nur so bekommen Beteiligungsentscheidungen ein solides und begründbares Fundament.

Die unter der Marke trecker.com (www.trecker.com) firmierende BM12 Software as a Solution GmbH erhält 2,1 Mio. EUR in einer ersten Finanzierungsrunde. Angeführt wurde das Investment von der Venture Capital-Gesellschaft Target Partners (www.targetpartners.de). Die in Berlin ansässige trecker.com bietet Landwirten und Lohnunternehmen eine Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse.

Titelthema:

Mit vollen Kassen auf dem Weg zum Mittelstand

Titelthema:

(K)Ein Schritt vor, ein Schritt zurück? - Ein Jahr nach Verabschiedung des Koalitionsvertrag

[caption id="attachment_28623" align="alignnone" width="750"]© Max ThrelfallDr. Alexander Reichhuber, Investment Director Berlin Technologie Holding GmbH[/caption]

An der zweiten Finanzierungsrunde des Berliner Start-ups barzahlen.de hat sich erstmals die 2013 gegründete Berlin Technologie Holding (BTH) mit einem einstelligen Millionenbeitrag beteilt. Der bisherige Investor ALSTIN Alternative Strategic Investment GmbH von Carsten Maschmeyer bleibt ebenfalls weiter an Bord.

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Humedics (www.humedics.de) meldet den Abschluss der dritten Finanzierungsrunde über 6,3 Mio. EUR. Angeführt wurde die aktuelle Investitionsrunde von Vesalius Biocapital Partners (www.vesaliusbiocapital.com) und Seventure Partners (www.seventure.fr). Auch alle früheren Kapitalgeber sind wieder beteiligt. Das bestehende Konsortium umfasst Peppermint Venture Partners (www.peppermint-vp.com), die KfW (www.kfw.de), die IBB-Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de), Ventegis (www.ventegis-capital.de) und den High-Tech Gründerfonds (www.high-tech-gruenderfonds.de).

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Weltweit ist die Anzahl der Börsengänge in den letzten drei Quartalen um fast 50% gestiegen. Parallel hat sich das Emissionsvolumen gar verdoppelt. In Deutschland sorgten zuletzt die Börsengänge von Zalando und Rocket Internet für Aufsehen. Auch einige Biotech-Firmen wagen den Sprung auf das internationale Parkett. Diese Zahlen und Geschehnisse machen Mut und lassen für die Zukunft weiter Positives hoffen. Oder doch nicht? 

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Das Cleantech Start-up Electrochaea (www.electrochaea.com) hat in der ersten Finanzierungsrunde bei einer internationalen Investorengruppe einen einstelligen Millionenbetrag eingesammelt. Das Konsortium besteht aus Munich Venture Partners (www.munichvp.com), b-to-v (www.b-to-v.com), Caliza Holding, Nidus Partners (www.niduspartners.com), der KfW (www.kfw.de) und Sirius Venture Partners (www.sirius-venture.com). Mit dem Kapital plant das Unternehmen seine Power to Gas-Technologie bis zur Marktreife zu entwickeln.

Frank Siegmund investiert in den Futtertechnik-Spezialisten fodjan (www.fodjan.de) aus Dresden. Für seine Beteiligung als Business Angel hat Siegmund eine öffentliche Förderung im Rahmen des Programms „Invest – Zuschuss für Wagniskapital“ beantragt. Aktuell führt fodjan noch Gespräche mit weiteren Business Angels und institutionellen Investoren.

Während durch die zunehmenden Aktivitäten von Business Angels aber auch öffentlichen Initiativen wie beispielsweise dem High-Tech Gründerfonds im Seed-Bereich aktuell ein breites Kapitalangebot für deutsche Start-ups herrscht, sind größere Finanzierungsrunden für Jungunternehmen hierzulande nach wie vor schwierig zu realisieren. Zwar engagieren sich immer mehr Konzerne in den ihnen naheliegenden Branchen, doch Tickets jenseits der 10–15-Mio.-EUR-Grenze sind ohne ausländische Investoren kaum machbar.

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Große institutionelle Investoren legen viel Geld in Private Equity-Fonds an, das die Beteiligungsgesellschaften gerne in den Mittelstand investieren würden. Das wollen zunehmend auch Family Offices und Pools privater Investoren. Tatsächlich kommt das Transaktionsgeschehen in Schwung, doch das Angebot ist in vielen Bereichen größer als die Nachfrage.