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Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Sebastian Sieber von Reskribe.

Panthermedia/Frank Peters

Das Jahr 2013 brachte einige spektakuläre Transaktionen hervor. Im Mittelpunkt stand dabei der Technologie-, Medien- und Telekommunikationsbereich (TMT), in dem sich Transaktionen mit hohen Transaktionswerten abspielten. Nur beispielhaft können die Übernahme der E-Plus-Mutter KPN durch America Movil mit einem Transaktionswert von 22 Mrd. USD, der Kauf von Virgin Media durch Liberty Global für 18,8 Mrd. USD oder der 11,2 Mrd. USD schwere Erwerb von E-Plus durch die Telefónica aufgezählt werden. Die Deal-Flut im TMT-Sektor durchzieht sowohl traditionelle Geschäftszweige, beispielsweise trennte sich GIC von Springer Science und Axel Springer verkaufte verschiedene Zeitungstitel an die Funke Medien Gruppe, als auch Dotcom-Unternehmen. Hier kaufte Yahoo das Blog-Portal Tumblr und Expedia erwarb die Hotelvergleichsseite trivago.

Panthermedia/Oleksiy Mark

Die westlichen Volkswirtschaften laufen momentan immer stärker in eine Situation des finanzpolitischen Dilemmas. Insbesondere die sich ausweitende Spanne zwischen den zu bedienenden Verpflichtungen und den erwirtschaftbaren Investitionsrenditen in traditionellen Anlagesegmenten führt langfristig zu einem sozioökonomischen Megaproblem. In diesem Spannungsverhältnis versuchen die ökonomischen Entscheidungsträger mit niedrigen Zinsen zumindest ein Mindestmaß an wirtschaftlichem Wachstum aufrechtzuerhalten. Gepaart mit einer lockeren Geldpolitik als vermeintliche Medizin gegen die kränkelnden Finanzmärkte, die sich lange noch nicht von den Makroschocks in der Folge überschuldeter privater und öffentlicher Sektoren erholt haben, treibt diese Politik die Märkte langfristig in die nächste Überschuldungsblase. Auch wenn auf der Investmentseite kurzfristig die Equity-Bewertungen profitieren, erhöht sich das Risiko enorm, und es ist mit langfristig ansteigender Volatilität und weiteren Schocksituationen zu rechnen.

Panthermedia/Olivier Le Moal

Ob Nachhaltigkeit einen Wettbewerbsvorteil bringt oder nicht, lässt sich nicht eindeutig beantworten, da ein einfacher kausaler Zusammenhang kaum darstellbar ist. Zusätzlich existieren sowohl für die Messung der Nachhaltigkeit als auch der Profitabilität verschiedenste Kennzahlen. Nichtsdestotrotz lässt sich festhalten, dass einzelne Aspekte der Nachhaltigkeit wohl einen Mehrwert für das Unternehmen schaffen werden. Andere Aspekte – etwa reine Umweltstandards – sind in vielen Fällen aus Unternehmenssicht hingegen reine Kostenverursacher. Hier muss der Staat regulativ eingreifen, um gewünschte Effekte erzielen zu können. Dies kann durch Verbote und gesetzliche Rahmenbedingungen oder aber durch Anreizsysteme geschehen.

Die Deutsche Private Equity GmbH (DPE, www.dpe.de) ist neuer Mehrheitseigner der ZellBios Gruppe (www.zellbios.com). Die Münchener Beteiligungsfirma akquirierte die Unternehmensanteile aus dem Portfolio von Ergon Capital Partners (www.ergoncapital.com). CEO Dr. Oliver Bolzern und das Managementteam bleiben weiterhin im Unternehmen investiert.

Panthermedia/Stephan John

Das eigenkapitalbasierte – auch Equity-based genannte – Crowdinvesting bietet Unternehmen interessante Möglichkeiten, Risiko- und Wachstumskapital einzuwerben. Verschiedene Internet-Plattformen vermitteln Investments in Form von echtem Eigenkapital wie Aktien und mezzaninen Beteiligungsformen wie stillen Beteiligungen, Genussrechten oder partiarischen Nachrangdarlehen. Die Herausforderung bei der Strukturierung dieser Finanzierungsmodelle besteht darin, Investorenschutz, niedrige Emissions- und Folgekosten, Rechtssicherheit und die nötige Flexibilität des Kapitalnehmers möglichst gut miteinander vereinbar zu machen. Jedes Beteiligungsmodell hat dabei seine eigenen Vor- und Nachteile.

"Silicon Valley ist ein Wunder, das wir zu Lebzeiten erfahren", meint Business Angel Thomas Dittler. Um in Deutschland eine ähnlich erfolgreiche Gründerkultur aufzubauen, würde es aber nicht ausreichen, das amerikanische Modell eins zu eins auf den deutschen Markt übertragen zu wollen. Über mögliche Ansätze, wie die Start-up Kultur hierzulande gestärkt werden könnte und über seine eigenen Investitionen erzählt der Angel im Interview mit Dr. Carsten Rudolph vom evobis Business Angel-Netzwerk (www.evobis.de).

Panthermedia/René Hübel

Deutschland – Land der Ideen. So heißt nicht nur die 2005 von der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gegründete Initiative für Deutschland, sondern so definiert sich der bedeutende Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland bis heute. Doch welche technologischen Innovationen bringen Forschung und Gesellschaft gleichermaßen voran? Welche Ideen sind nachhaltig und haben eine echte Chance auf dem Markt? Welche Technologietrends sind also für das Jahr 2014 zu erwarten? Die Fraunhofer-Gesellschaft mit ihren etwa 22.000 Mitarbeitern eignet sich dabei sehr gut als Trend-Barometer. Vor allem die Bereiche Industrie 4.0, Elektromobilität, Werkstoffe und Oberflächen und zellfreie Biotechnologie spielen in den Vorschauen auf 2014 eine große Rolle.

Panthermedia/everythingpossible

Die Weiterentwicklung eines Portfoliounternehmens in seinem Marktumfeld hat in der Beteiligungsbranche gegenüber dem finanztechnischen Werkzeug – Stichwort Leverage – erheblich an Bedeutung gewonnen. Das wirkt sich auch deutlich auf die Personalsuche und das geforderte Profil aus. Dieser Trend dürfte sich auch 2014 fortsetzen.

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Julius Dücker von examio.

Panthermedia/limbi007

Für Private Equity- und Venture Capital-Fonds gab es im Jahr 2013 wesentliche Veränderungen. Mit der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) wurden für die Manager alternativer Investmentfonds (AIFM) erstmals einheitliche, in ganz Europa gültige Regelungen geschaffen. Das KAGB hat die Rahmenbedingungen sowohl für die Verwalter der AIFM als auch für die Fonds selbst verändert. Wer jedoch glaubt, dass der Gesetzgeber im Rahmen der Einführung des KAGB alles Notwendige geregelt hat, sieht sich leider getäuscht. Das steuerliche Begleitgesetz zum KAGB, das sogenannte AIFM-Steueranpassungsgesetz, ist im ersten Anlauf im Gesetzgebungsverfahren gescheitert.

Deutschland ist einer der weltweit führenden Forschungs- und Innovationsstandorte und versteht sich nicht ohne Grund als Wachstumsmotor für Europa. Damit dieser Wachstumsmotor auch in einem herausfordernden Marktumfeld nicht stottert, ist Wagniskapital das hochwertige Schmiermittel, das die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas entscheidend verbessern kann.

Dr. Nicolaus von Jacob verstärkt zum Januar 2014 das Team des Münchener Büros von McDermott (www.mwe.com). Der Anwalt wird zukünftig die deutschen Privat Equity-Aktivitäten der Sozietät leiten.

Panthermedia/Elena Elisseeva

Der online Blumenversanddienst Miflora sichert sich einen siebenstelligen Kapitalbetrag. An der Finanzierungsrunde beteiligten sich Atlantic Capital Partners (www.atlanticcp.com), Heilemann Ventures (www.heilemann-ventures.com) und HR Alpha Venture Partners (www.alphaventurecapital.com).

Panthermedia/Pei Ling Hoo

Mit dem „7x7 Unternehmenswerte Deutschland I“ legt die 7x7 Unternehmensgruppe zum ersten Mal einen Beteiligungsfonds im Publikumsbereich auf. Die Anlagestrategie sieht Investitionen in Unternehmen vor, die gesellschaftlichen Mehrwert stiften und christlichen Werten entsprechen. Das Konzept kann jedoch nicht überzeugen.