Viele Wege, viele Fragen[/caption]Sie sind die Engel der Start-up-Finanzierung: Ohne das Kapital von Business Angels könnten viele Gründungsprojekte nicht umgesetzt werden. Westwing, Fab, Gidsy, Plista, Spotify, Xing, Skype, ja sogar Facebook – sie alle verdanken es Privatinvestoren, dass sie ihre Ideen anpacken konnten. Hier kommt alles, was ihr über die Angels wissen müsst.

Gründer von jungen, wachstumsorientierten Unternehmen stehen oftmals vor dem Problem, dass sie nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um ihre Idee umzusetzen oder das notwendige Wachstum zu erreichen. Es muss also ein Investor her. Wenn Business Angels oder Venture Capital-Fonds einsteigen, dann meist über eine Kapitalerhöhung. Unverzichtbar dabei ist der Beteiligungsvertrag. Ein Überblick über die wichtigsten Eckpunkte.
Die neuen Regionalvertreter für Bayern stehen fest. Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS, www.deutschestartups.org) beruft Andreas Bruckschlögl, Markus Stiefel und Dr. Bernd Storm van’s Gravesande als Interessenvertreter der Start-ups aus dem Freistaat.
Tengelmann Ventures (www.tev.de) erwirbt 7,85% am online Shopping-Club Westwing (www.westwing.de). Die Mülheimer Risikokapitalgesellschaft investierte einen zweistelligen Millionenbetrag und ist damit neben Kinnevik (www.kinnevik.se), Summit Partners (www.summitpartners.com), Holtzbrinck Ventures (www.holtzbrinck-ventures.com), Rocket Internet (www.rocket-internet.de) und Point Nine Capitalist (www.holtzbrinck-ventures.com) neuster Teilhaber der Onlineplattform für Wohnaccessoires und Möbel.

Das Mainzer Life Sciences-Unternehmen Ganymed Pharmaceuticals (www.ganymed-pharmaceuticals.de) überzeugt seine Altgesellschafter und sammelt in einer Series E-Finanzierungsrunde 45 Mio. EUR ein. Der Investorenkreis besteht aus der ATS Beteiligungsverwaltung GmbH, den MIG Fonds (www.mig-fonds.de) und FCPB Gany.
Zum dritten Quartal 2013 verzeichnet die NRW.Bank (www.nrwbank.de) weiterhin positive Zuwächse im Bereich Gründen und Wachsen. Mit 2,3 Mrd. EUR an Zusagevolumen liegen die Mittel um 6% über dem Vorjahresvolumen von 2,1 Milliarden Euro.
Auch in diesem Jahr war der Old Billingsgate Market, ehemals größter Fischmarkt der Welt, für zwei Tage das Zentrum der europäischen Digitalbranche. Rund 1.300 Investoren, Entrepreneure und Berater trafen sich in London, um sich über die neuesten Trends und Entwicklungen im Internetsektor auszutauschen – und natürlich den ein oder anderen Deal anzustoßen.
In einer Seedfinanzierungsrunde sammelt Synoste (www.synoste.fi) vorläufige 0,8 Mio. EUR vom HighTech Gründerfonds und weiteren Investoren ein. Erreicht das finnische Unternehmen seine festgelegten Meilensteine ist eine Anhebung der Förderung auf 1,2 Mio. EUR geplant. Weitere 1,6 Mio. EUR stellt das finnische Förderinstitut für Technologie und Innovation zur Verfügung.
Nachdem Crowdinvesting in Deutschland bereits einen neuen Trend gesetzt hat, etabliert sich das Konzept, viele kleinere Privatanleger direkt an Unternehmen zu beteiligen, auch in anderen Teilen der DACH-Region. Am Mittwoch schaffte es mit SunnyBag (www.sunnybag.at) jetzt erstmals ein österreichisches Unternehmen, die 80.000 EUR Marke zu knacken. Auf der Beteiligungsplattform Green Rocket (www.greenrocket.at) haben bislang 77 private Kapitalgeber insgesamt 81.750 EUR in das Start up aus Graz investiert.

Der österreichische Verpackungshersteller Constantia Flexibles (www.cflex.com) hat Details zu seinem geplanten Börsengang veröffentlicht: Die Zeichnungsfrist soll vom 14. bis 26. November laufen. Für den 27. November ist die Notierungsaufnahme sowohl an der Frankfurter als auch an der Wiener Börse geplant. Der Großteil der angebotenen Aktien stammt aus dem Besitz des Finanzinvestors One Equity Partners (OEP, www.oneequity.com).

Investoren lieben Patente! Ein Patent bietet Gewähr dafür, dass während der Schutzdauer kein Wettbewerber ein identisches Produkt auf den Markt bringt. Das klammert zumindest ein Risiko aus den zahlreichen Risiken einer Unternehmensgründung aus und sorgt so dafür, dass ein Geschäftsmodell präziser ökonomisch bewertet werden kann. Bevor ihr jedoch losstürmt, solltet ihr die wichtigsten Fakten rund um Patentamt, WIPO und Gebrauchsmuster kennen.

Die S-UBG Aachen trennt sich von ihren Gesellschaftsanteilen an der VoTech Filter GmbH . Neuer, alter Eigentümer ist die Familie van Ooijen. Grund für den Exit war der Wunsch der van Ooijesn, das Unternehmen nach acht Jahren strategischer Partnerschaft wieder vollständig in Familienbesitz zu bringen.
Fritz Oidtmann und Sebastian Wossagk verstärken als neue Managing Partner das Team von Acton Capital Partners (www.actoncapital.de).

Unternehmen gegründet, Investoren begeistert, Kapital eingeworben. Wenn Ihr einmal so weit seid, habt Ihr die größten Herausforderungen gemeistert. Die größten? Naja, ein letzter großer Schritt steht Euch noch bevor: Euer Unternehmen einmal lukrativ zu verkaufen, sprich: den Exit zu vollziehen. Daran solltet Ihr schon beim Beteiligungsvertrag denken. Ein Handbuch dazu, wie man sein Unternehmen fit für den Exit macht – und insbesondere, wie man den höchsten Preis erzielt! – gibt es nicht. Ebenso wenig eine absolute Wahrheit. Aber es gibt Erfahrung! Der folgende Leitfaden ist aus Praxissicht geschrieben, mit mehr als 15 Jahren M&A-Erfahrung und mehr als 50 Mrd. EUR Transaktionsvolumen. Jede Menge wertvoller Tipps also, wie ein Exit bestmöglich vorbereitet und umgesetzt werden kann.

