Raphael Strauch und Mads Faurholt-Jorgensen, zwei ehemalige Manager beim Inkubator Rocket Internet (www.rocket-internet.de), gehen in Zukunft eigene Wege und wollen sich mit ihrem neugegründeten Company Builder und Inkubator Nova Founders (www.novafounders.com) auf internationale Rollouts konzentrieren.
Harald Bareit ist neuer Präsident der German CFA Society (www.cfainstitute.org).

Laut Studien werden Unternehmenswerte heute zu 80% durch Immaterialgüterrechte, Neudeutsch „Intagible Assets“, begründet. Diese Assets sind nur zum Teil und dieser nur durch gewerbliche Schutzrechte (kurz „IP“), allen voran Patente, zu schützen. Daher werden diese großen Werte vor Firmen-Übernahmen oder -Investitionen durch sogenannte IP Due Dilligences geprüft.

Die Gesundheitsbranche ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Hauptstadtregion, rund 350.000 Menschen arbeiten hier in diesem Bereich. Medizintechnik und Biotechnologie sind dabei starke Antreiber für Innovationen. Ein Beispiel dafür ist die Scienion AG, die Systemlösungen für die Produktion u.a. von DNA- und Protein-Chips sowie Biosensoren anbietet.
Wenn Finanzkennzahlen nicht ausreichen, braucht es andere Indikatoren als Frühwarnsystem.[/caption]Hat ein Investor in ein produzierendes Unternehmen mit Schieflage investiert, erkennt er den Erfolg des Projekts normalerweise an den klassischen Kennzahlen wie Auftragseingang, Umsatz, Profit und vor allem Cash Flow – diese haben aber in der Investitionsgüterindustrie eine Zeitverzögerung von bis zu einem Jahr oder mehr. Auch liefern sie keine Rückschlüsse auf folgende Fragen: Stehen Mitarbeiter motiviert hinter der Kehrtwende? Wie reagieren die Kunden auf eine neue Vertriebsstrategie? Sind die operativen Maßnahmen der Restrukturierung ausreichend oder muss nachgelegt werden? Antworten auf diese Fragen geben andere Frühindikatoren – sie werden oft übersehen, sind aber enorm wirksam.

Umfragen einer großen Wirtschaftsauskunftei bei mittelständischen Unternehmen zeigen: Die aktuelle Auftragslage und Umsatzentwicklung werden schlechter bewertet als noch im vergangenen Jahr. Dennoch blicken Unternehmen positiv in die zweite Jahreshälfte, nur 10% befürchten rückläufige Umsatzzahlen. Über die Hälfte der Unternehmen plant in nächster Zukunft, Investitionen in Angriff zu nehmen. Das Problem: Banken haben den Zugang zu Fremdkapital verschärft – dies zeigt sich an höheren Sicherheitsanforderungen und erhöhten Risikozinsaufschlägen. Die Lösung: Unternehmen sollten die Möglichkeit nutzen, ihre Investitionen aus eigener Kraft zu tätigen.
Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft RBS RoeverBroennerSusat eröffnet ein Büro in München.

VC-Finanzierung und öffentliche Förderung gehen heute oft Hand in Hand nach einem fest etablierten Ablauf: zunächst der Abschluss der Finanzierungsrunde mit dem VC-Geber, anschließend und separat die Beantragung der öffentlichen Förderung. Der Beitrag „Weniger Venture – Mehr Capital“ hat aufgezeigt, warum es für das Zusammenziehen der beiden Finanzierungsformen in einen Prozessschritt gute Gründe gibt.
Mit Fundsters (www.fundsters.de) startet die europaweit erste Crowfunding-Plattform ohne Branchenbeschränkung oder Volumenlimit.
Maryam El Hawary, Mustafa M. Azim und Alexander Brunner (v.l.n.r.) von smartvie[/caption]Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal mit Mustafa M. Azim von smartvie.
Erfreuliche Zahlen für die Münchner Start-up-Szene vermeldet das Finanzierungsnetzwerk evobis (www.evobis.de): Das Netzwerk konnte im vergangenen Geschäftsjahr acht bayerischen Hightech-Unternehmen Seed-Finanzierungen in Höhe von insgesamt 6,3 Mio. EUR vermitteln.
Eine goldene Verpackung reicht nicht: Zur erfolgreichen Nachfolgevereinbarung braucht es genaue Kenntnisse der Partner voneinander und nicht zuletzt Vertrauen.[/caption]Ein hoch qualifizierter Management Buy-in (MBI)-Kandidat mit ausreichend Eigenkapital und erfahrenem M&A-Berater an seiner Seite sollte schnell das passende Unternehmen finden. Der Beitrag schildert unvorhersehbare Tücken beim Unternehmenserwerb von angeblich veräußerungswilligen, mittelständischen Unternehmensinhabern.

Die Unternehmensnachfolge im Sinne eines Eigentümerwechsels durch Verkauf (Buyout) ist bei einer Vielzahl von Unternehmen ein völlig normaler, vorhersehbarer Vorgang. Jede Gesellschaft, die in Händen (institutioneller) Finanzinvestoren ist, weiß, dass das Geschäftsmodell des Eigentümers darin besteht, Unternehmer auf Zeit zu sein und Rendite durch Gewinne aus der Weiterveräußerung zu erzielen. Anders ist die Situation noch immer im Bereich oft eigentümergeführter Unternehmen in Privat- oder Familienbesitz. Der Eigentümerwechsel steht hier meist nicht so klar auf dem Programm, was schon deshalb überrascht, weil er zwingend irgendwann durch Todesfall eintreten wird. Der Verkauf eines solchen Unternehmens stellt daher alle Seiten vor beson dere Herausforderungen.
Der Private Equity-Markt in Deutschland nimmt im zweiten Halbjahr 2012 Fahrt auf. Laut dem Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (www.bvkap.de) (BVK) erreichten die Investitionen in Deutschland im Zeitraum von Juli bis September ein Volumen von 1,957 Mrd. EUR. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorquartal (839 Mio. EUR) – und auch das Ergebnis des Vergleichszeitraums 2011 (1,685 Mrd. EUR) wurde übertroffen.

