Dr. Anselm Raddatz stößt als neuer Partner zu Clifford Chance. Der M&A-Anwalt wird in Düsseldorf zusammen mit Dr. Thomas Krecek den Bereich Corporate leiten. Ferner ist er als Mitglied der Global Corporate Leadership Group (GCLG) von Clifford vorgesehen.
Der High-Tech Gründerfonds (HTGF, www.high-tech-gruenderfonds.de) möchte zusammen mit der chinesischen Investementbank Donghai Securities (www.dhzq.com.cn) deutschen Start-ups den Marktzugang zu China ebnen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Innovations- und Geschäftsfelder Life Sciences, Cleantech und Industrie 4.0. Der Plan der beiden Kooperationspartner sieht vor, im Verlauf der nächsten fünf Jahre bis zu 300 Mio. EUR in deutsche Start-ups zu investieren.

Bei der Finanzierung von jungen Technologieunternehmen spielen öffentliche Beteiligungsfonds im deutschsprachigen Raum eine entscheidende Rolle. Sie investieren mit dem Ziel, gemeinsam mit privaten Co-Investoren möglichst vielen Start-ups zu einer Finanzierung zu verhelfen. Weil der freie Markt noch zu wenig Kapital für Frühphaseninvestments bereitstellt, übernimmt diese Rolle der Staat – und das durchaus erfolgreich.

Rocket Internet (www.rocket-internet.com) möchte HelloFresh (www.hellofresh.de) an die Börse bringen und Aktien für 300 Mio. EUR bis 500 Mio. EUR platzieren. Die Erstnotiz dürfte Ende November stattfinden. Die Aktie der Berliner Start-up-Schmiede stieg daraufhin um 5% auf 29,38 EUR. Laut Angaben des Mehrheitseigners Rocket soll der Börsengang von HelloFresh vorbehaltlich des Marktumfeldes stattfinden.
Die Sportplattform Eversport hat von Point Nine Capital (www.pointninecap.com), RTAventures VC (www.rtaventures.com), Techstars Ventures (www.techstars.com) und österreichischen Business Angels frisches Kapital erhalten. Der Wert der ersten Finanzierungsrunde beläuft sich auf 1 Mio. EUR.

Die Datendiensleister PitchBook und Merril Datasite stellen in ihrem neuen Report PE Breakdown 2015 eine rücklaufige Anzahl an Deals für Venture Capital, Buyouts und Growth in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest. Damit setzt sich der europäische Trend fallender Transaktionsabschlüsse ebenso in der DACH-Region durch.

Wer als Gründer mit seinem Start-up schnell wachsen und neue Märkte erschließen möchte, der braucht i.d.R. einen Investor, der ihn zumindest finanziell dabei unterstützt. Doch gerade bei Gründern, die zum ersten Mal das Abenteuer eines eigenen Unternehmens wagen, gibt es immer wieder Vorbehalte gegenüber Venture Capital-Gesellschaften.
Das Pflanzenbiotechnologie-Start-up Computomics GmbH erhält vom High-Tech Gründerfonds (www.high-tech-gruenderfonds.de) eine Seed-Finanzierung. Zur Höhe des Investments wurden keine Angaben gemacht. Computomics ist ein Spin-off der Universität zu Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie und setzt auf die neueste Generation der DNA-Sequenzierungstechnologie.

Ein Unternehmen zu gründen und gar am Ende einen erfolgreichen Exit zu realisieren, macht man mitunter nur einmal im Leben. Dementsprechend ist dies ein extrem wichtiges Ereignis. Vielleicht vergleichbar mit Heiraten und Kinder kriegen. Sicherlich gibt es auch das Phänomen des Serienunternehmers. Genauso wie es auch Leute gibt, die drei oder viermal im Leben heiraten, Kinder kriegen und sich wieder scheiden lassen. Welches hier das „bessere“ Konzept ist, das muss jeder selbst beurteilen. Investoren jedenfalls lieben es, wenn ein Unternehmer fokussiert ist und alles dafür tut, sein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Nebenher noch investieren und ein Start-up-Portfolio vor sich herschieben oder gründen, an ein neues Managementteam übergeben und schnell wieder was Neues gründen, verkennt die Tatsache, wie viel Fokus, Arbeit und Energie jedes neue Unternehmen erfordert, um wirklich einmal im Sinne eines Exits erfolgreich zu werden. Nicht jeder ist also zum Multiunternehmer à la Richard Branson geeignet.
Acton Capital Partners (www.actoncapital.com) legt mit dem Heureka II Growth Fund einen weiteren Wachstumsfonds auf. Mit dabei sind internationale institutionelle und private Investoren. Das Gesamtvolumen des Venture Capital-Fonds beträgt insgesamt 170 Mio. EUR.

Das Fintech-Start-up Knip sammelt eine Summe von 15 Mio. CHF ein. Das Wagniskapital wird durch den Lead-Investor Route 66 Ventures (www.route66ventures.com), die Co-Investoren Creathor Venture (www.creathor.de), QED Investors (www.qedinvestors.com) sowie die beiden Altinvestoren Orange Growth Capital (www.ogc-partners.com) und Redalpine Venture Partners AG (www.redalpine.com) bereitgestellt.

Laut KfW-Gründungsmonitor 2015 wagten im vergangenen Jahr rund 915.000 Menschen den Sprung in die unternehmerische Selbstständigkeit. Das waren etwa 47.000 Gründer mehr als 2014. Die weiteren Aussichten sind indes gemischt. Zwar scheint eine Gründerkultur in Deutschland angekommen, doch vor allem die Finanzierung bei Hightech-Start-ups bleibt ein leidiges Thema. Und der gute Arbeitsmarkt erweist sich als ernst zu nehmende Konkurrenz.

Das Start-up Lillydoo erhält von einem Business Angel-Konsortium ein Seed-Investment in Millionenhöhe und setzt auf das Branchen-Know-how seiner Geldgeber.
Teilnehmer des Innovationswettbewerbs der Rid Stiftung[/caption]Überraschung beim diesjährigen Rid Innovationswettbewerb: Mit Metriko und Loclet belegen gleich zwei Start-ups den ersten Platz. Die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel suchte zusammen mit dem Zentrum für Innovation und Gründung der Technischen Universität zu München (UnternehmerTUM) innovative Geschäftsmodelle und Konzepte für den stationären Einzelhandel. Die Preisverleihung fand anlässlich des Rid Zukunftskongress mit dem Titel „Handel im Wandel – Innovationen für den Mittelstand“ statt.
Die enOware GmbH sammelt Wagniskapital ein. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF, www.high-tech-gruenderfonds.de), LBBW Venture Capital (www.lbbw-venture.de) und die niederländische KIC InnoEnergy (www.kic-innoenergy.com) investieren im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde in das Start-up aus Karlsruhe.

