Der deutsche Beteiligungsmarkt bleibt sich selbst treu und setzt die Auf- und Abwärtsbewegungen der letzten Jahre fort. 2015 ging es in den meisten Bereichen wieder einmal nach unten. Insgesamt gab das Investitionsvolumen verglichen mit dem Vorjahr um knapp ein Viertel nach. Treiber dieser Entwicklung war der deutliche Rückgang im Bereich der Buyouts und Minderheitsbeteiligungen. Das Segment der Venture Capital-Finanzierungen hingegen konnte leicht zulegen. Das Fundraising der deutschen Beteiligungsgesellschaften brach um mehr als die Hälfte ein.
In einer 1. Finanzierungsrunde beteiligen sich der High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital an casavi. Das Münchner Start-up setzt auf digitale Kundenbetreuung für die Wohnungswirtschaft.
Gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und einer Reihe Business Angels investiert die Venture Capital-Gesellschaft Senovo einen nicht genannten Betrag in SlidePresenter. Mit dem aufgenommenen Kapital soll das Wachstum – national wie international – des Jungunternehmens vorangetrieben werden.
Beim Jahresnetzwerktreffen von „Unternehmeredition“, „VentureCapital Magazin“ und „Die Stiftung“ war Spontaneität und schnelles Reden gefragt – ein Speed Dating der etwas anderen Art.
Eine schwächelnde chinesische Volkswirtschaft, fallende Aktienkurse und Katerstimmung beim jüngsten Weltwirtschaftsgipfel in Davos sind eigentlich keine gute Ausgangsbasis für ein starkes Transaktionsjahr. Allerdings sind wir zuversichtlich, dass die Dynamik des deutschen M&A-Marktes weiterhin intakt ist und wir im laufenden Jahr mindestens genauso viele Deals wie im Vorjahr sehen werden.
Alles neu bei Pay with a Tweet. Neben einer neuen Finanzierungsrunde in sechsstelliger Höhe von Hanse Ventures und einer Reihe Business Angels stellt das mit Michael Wallbaum einen neuen CTO ein. Gleichzeitig firmieren die Hamburger um und nennen sich zukünftig firal.
Investitionen in Start-ups und Kooperationen mit jungen Technologieunternehmen können dem Mittelstand neue Türen zu Innovationen öffnen und Gründern gleichzeitig bei ihrer Entwicklung helfen. Mit der richtigen Strategie lassen sich auch Risiken minimieren.
Die beiden Venture Capital-Gesellschaften Target Partners und Speedinvest investieren 965.000 EUR in datapath.io, das im Bereich der Routenoptimierung im Internet aktiv ist. Das frische Kapital soll in den Ausbau des Personals sowie der Netzwerke des Unternehmens fließen.
Die französische Beteiligungsgesellschaft Ardian übernimmt gemeinsam mit dem Management den österreichischen Produzenten von Zutritts- und Abrechnungssystemen Gantner Electronic. Verkäufer ist die Identec Group AG. Über die finanziellen Details der Transaktion vereinbarten die beteiligten Parteien Stillschweigen.
Luxemburg bleibt auf Innovationskurs und bekräftigt seinen Fokus auf Alternative Investitionen: Seit kurzem liegt dem Luxemburger Parlament ein Gesetzesentwurf zu einer neuen Form nicht regulierter AIFs, dem Reserved Alternative Investment Fund, vor. Ziel ist es, das Gesetz im zweiten Quartal 2016 zu verabschieden.
Gemeinsam mit den Altinvestoren Holtzbrinck Ventures, DN Capital und Atlantic Internet investieren Ringier Digital Ventures und der G+J Fund von Gruner + Jahr in Pamono. Das Kapital aus der 2. Finanzierungsrunde soll das internationale Wachstum des Start-ups vorangetrieben werden.
Mit einer Finanzspritze in Höhe von 10 Mio. USD wollen die Venture Capital-Gesellschaften Seventure, Holtzbrinck Ventures, ruNet, B Cinque, New Enterprise Associates und das Joint Venture Mepay das Wachstum von Payleven beschleunigen. Im Fokus stehen dabei der Produktausbau sowie die Neukundenakquise.
Das Wuppertaler Medtech-Start-up Hemovent schließt seine 1. Finanzierungsrunde ab und sammelt Kapital in siebenstelliger Höhe ein. Zu den Investoren gehören neben dem Seed Fonds Aachen II, die KfW, die NRW.Bank, die MIG Verwaltungs AG sowie der WCTI Partners Venture Capital Fund und ein Business Angel.
Alles wird digital. Das Leben ändert sich. Wir sind schon längst die „Generation Facedown“, die mit gesenktem Kopf durch die Gegend läuft – starr auf das Smartphone blickend. Unser Handy zählt unsere Schritte, im Supermarkt bezahlen wir per QR-Code, für die Wettervorhersage brauchen wir längst nicht mehr die Tagesschau.
Zur Finanzierung ihres weiteren Wachstums wählten junge Life Sciences- und Biotech-Unternehmen in den letzten Jahren immer öfter den Gang an die Börse. Dabei zieht es sie häufig in die USA. Alleine im dritten Quartal 2015 wagten elf europäische Healthcare- und Biotechnologie-Unternehmen dort den Sprung aufs Parkett. Dabei sammelten sie Kapital in Höhe von 1,3 Mrd. USD ein.

