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PantherMedia / Warakorn Harnprasop

Das Hamburger Start-up apprupt (www.apprupt.com) geht an Opera Mediaworks (www.operamediaworks.com) – ein Exit für die Venture Capital-Gesellschaften T-Venture (www.t-venture.com) und Neuhaus Partners (www.neuhauspartners.com) sowie die KfW. Die Höhe des Akquisitonsbetrages wurde nicht genannt.

Der 2,8 Mrd. EUR große Fördertopf des EU-Rahmenprogrammes „Horizont 2020“ (www.horizont2020.de) stellt jungen, kleinen und mittelgroßen IKT-Unternehmen Mittel für die Umsetzung ihrer Projekte zur Verfügung. Für den ersten Stichtag kann man bis 18.06.2014 einen Antrag auf Förderung einreichen. Mit drei Workshops bietet das European Young Innovators Forum (EYIF, www. younginnovator.eu) dabei Unterstützung bei der Bewerbung.

Titelthema:

Geburtshelfer mit Kapital und Know-how: Business Angels gewinnen an Bedeutung

PantherMedia / burak akmak

Die Sozietät Edwards Wildman (www.edwardswildman.com) gehört zu den aktivsten Beratungsfirmen weltweit im Venture Capital- und Private Equity-Geschäft. In 16 Büros weltweit begleiten die Anwälte Deals, in Deutschland haben sie keine eigene Niederlassung, sondern begleiten ausländische Kunden bei Transaktionen im deutschen Markt. Umso unverstellter ist der Blick der Berater auf die Rahmenbedingungen hierzulande. Chefredakteurin Susanne Gläser traf Shawn Atkinson und David Ramm aus dem Londoner Büro und Tolga Ismen aus Istanbul und befragte sie zu ihrer Einschätzung des deutschen Marktes, der Attraktivität der Türkei für Investoren und dem Zukunftsmodell von Private Equity.

 

PantherMedia / U Pixel

In der Schweiz sind die Notargebühren frei verhandelbar. Daher war es jahrzehntelang üblich, dass deutsche Firmeninhaber bei GmbH-Anteilsveräußerungen ins benachbarte Ausland gingen. Gerade bei hohen Geschäftswerten lohnte sich der Umweg. Mit dem Erlass des GmbH-Reformgesetzes MoMiG im Jahr 2008 wurde diese Praxis allerdings in Frage gestellt: Ist die Beurkundung im Ausland noch mit dem GmbH-Gesetz vereinbar? Der Bundesgerichtshof hat sich jetzt zu dieser Frage geäußert.

PantherMedia / David Koscheck

Seit einiger Zeit eine immer größer werdende strukturelle Lücke bei der Frühphasenfinanzierung – insbesondere von Life Science-Unternehmen – entstanden. Öffentliche Investoren,  wie z.B. High-Tech Gründerfonds (www.high-tech-gruenderfonds.de), KfW (www.kfw.de) oder NRW.Bank (www.nrwbank.de), sind zwar in der Lage, einen Teil dieser Lücke zu schließen, jedoch können sie aufgrund fehlender privater Syndizierungspartner den allgemeinen Mangel an Eigenkapital nur teilweise kompensieren.

Laut einer aktuellen Studie des Hightech-Verbandes Bitkom (www.bitkom.org) können sich 5% der deutschen Bevölkerung vorstellen, in ein IKT-Start-up zu investieren. Das sind 3,5 Millionen potenzielle Investoren für Start-ups, die sich auf der Suche nach Finanzierung befinden. Die Zahlen stammen aus einer repräsentativen Befragung des Marktforschungsinstitut Aris (www.arisumfrageforschung.de) im Auftrag des Bitkom, mit 2.308 Teilnehmern ab einem Alter von 14 Jahren.

PantherMedia / krishna creations

Die Investitionsbank Berlin (IBB, www.ibb.de) sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF, www.high-tech-gruenderfonds.de) und Mangrove Capital Partners (www.mangrove.vc) beteiligen sich in einer neuen Finanzierungsrunde mit einem siebenstelligen Betrag an ezeep (www.ezeep.com). Außerdem geht das Berliner Start-up eine europaweite Distributionspartnerschaft mit Also Deutschland (www.also.com) ein.

PantherMedia / Matthew Benoit

Dieser Exit sorgt für Schlagzeilen, sogar in der New York Times: Ein noch nicht einmal ein Jahr altes Start-up aus den USA schluckt ein über 90 Jahre altes Traditionsunternehmen aus Thüringen. Feindliche Übernahme, könnte man meinen. Doch weit und breit nur zufriedene Gesichter - sowohl bei Feintechnik selbst als auch beim Verkäufer, dem österreichischen Investor Alpine Equity. Eine kuriose Erfolgsstory. 

Tengelmann Social Ventures (www.tev-social.de) beteiligt sich in einer Seedfinanzierungsrunde am Start-up dotHIV (www.dothiv.org). Die Investition hat ein  sechsstelliges Volumen.

PantherMedia / Yuri Bizgajmer

Mit dem „Gesetz zur Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften“ schuf die schwarz-gelbe Bundesregierung im Herbst 2012 die Voraussetzung für ein neues Geschäftsmodell von Jungunternehmen – den Verkauf von Fernbustickets über das Internet. Zu den Gewinnern der Gesetzesänderung gehört das Münchner Start-up FlixBus, das zu den wachstumsstärksten Unternehmen im Fernbusmarkt zählt.

PantherMedia / everythingpossible

Ein Stratege mit Übernahmeoption, ein biotecherfahrener Venture Capital-Partner im Management und ein renommierter Beirat: Das sind die Zutaten der jüngst gegründeten Ataxion, die mit 17 Mio. USD an den Start geht, um ein Single Project bis ans Ende der Phase I zu bringen. Das ist „Lean & Mean“ an der Ostküste der USA. Aber ebenso strukturiert erblickten die in letzter Zeit gegründeten Arteaus und Start-ups, die Avalon Ventures und Index Ventures auf den Weg brachten, das Licht der Welt. Diese weitgehend virtuellen Biotech-Unternehmen, müssen in der Regel in fünf bis sechs Jahren einen „signifikanten Inflection Point“ mit 10 bis 15 Mio. USD Budget erreicht haben. Dann sollte das Biotech-Unternehmen schmackhaft genug sein, um den Appetit des strategischen Partners oder anderer Pharma-Unternehmen zu erregen.

PantherMedia / Olivier Le Moal

Oftmals sind Patente das wichtigste Asset von Start-ups. Sie gewährleisten während der Schutzdauer Sicherheit vor Plagiaten und sind daher bei Investoren besonders gern gesehen. Und auch im Falle eines Exits können Patente wahre Werttreiber für das Unternehmen sein. Wichtig ist jedoch, eventuelle länderspezifische Besonderheiten bei der Patentanmeldung zu beachten. Hier kann zum Teil schon ein Wort über Erteilung oder Ablehnung eines Patents entscheiden.

PantherMedia / Jakub Gojda

In der sechsten Finanzierungsrunde sammelt Delivery Hero (www.deliveryhero.com) 85 Mio. USD ein. Beteiligt sind die bestehenden Investoren sowie ein ungenannter globaler Investmentfonds, der ein Volumen von 6 Mrd. USD verwaltet. Dies schürt die Gerüchte über einen möglichen Börsengang.

PantherMedia / limbi007

Gesundheits-Apps sind in aller Munde und werden auf immer mehr Smartphones installiert. Sie messen Gesundheitsdaten und begleiten das Training. Zunehmend diskutieren pharmazeutische Unternehmen und Medizinproduktehersteller Konzepte für Apps, die ihre Nutzer in der Anwendung von Arzneimitteln oder Medizinprodukten unterstützen. Dabei suchen sie oft die Unterstützung kleinerer Unternehmen, die umfangreichere Gesundheits-Apps entwickeln, bei denen auch der Einsatz eines oder verschiedener Arzneimittel oder Medizinprodukte von Bedeutung ist. Rechtlich ist dies durchaus möglich – einige Aspekte gilt es aber zu beachten.