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[caption id="attachment_24262" align="alignnone" width="794"]Panthermedia/gary718[/caption]

Erst kürzlich kritisierte die Unternehmerin Prof. Uli Mayer-Johanssen im Handelsblatt Berlin als „eine Hauptstadt ohne Vision“, die strukturschwach, arm und überfordert sei. Ausländische Investoren könnten nicht gelockt werden, weil die Stadt ein klares Profil vermisse und die Berliner Gründerszene überwiegend aus Einzelkämpfern bestehe. Dass nur wenige Wochen später im gleichen Blatt über das „unsichtbare Netzwerk von Kapitalgebern, Beratern und Gründern“ berichtet wird, widerlegt ihre These nicht etwa, sondern ist symptomatisch für etwas, das man in Teilen den Lemmingeffekt nennen kann: Sobald ein Start-up von einem namhaften Business Angel-Netzwerk medienwirksam unterstützt wird, reißen sich weitere Investoren darum. Selbst wenn der Businessplan eine Monetarisierung erst zukünftig avisiert, ist ihr Zugehörigkeitsverlangen zu groß, ein Amen oder 6Wunderkinder nicht zu beachten und damit eventuell die nächste Wachstumsstory zu verpassen. Dabei ist Berlin nur als Schauplatz eines Spektakels zu betrachten, das sich momentan in ganz Deutschland vollzieht.

[caption id="attachment_24254" align="alignnone" width="794"]Panthermedia/Sergey Khakimullin[/caption]

Bei Venture Capital-Investitionen ist die Due Diligence-Prüfung ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Transaktion. Bei diesen komplexen und sensiblen Vorgängen stehen sowohl aufseiten der Investitionskandidaten als auch bei den Investoren Vertraulichkeit und Sicherheit an erster Stelle. Mithilfe eines virtuellen Datenraumes kannönnen dasiese gewährleistet werden.

[caption id="attachment_24260" align="alignnone" width="619"]Früher starteten hier Flugzeuge, in naher Zukznft Unternehmer: Am 26. und 27. Oktober finden um Hangar 2 des ehemaligen Flughafens Tempelhof die Deutschen Gründer-Unternehmertage statt. Foto: Fotolia/daskleineatelier[/caption]

Der Schritt in die Selbstständigkeit fällt oft schwer – Fragen zu Businessplan, der richtigen Finanzierungsform und Ansprechpartnern lassen so manchen Gründer verzweifeln. Gut, wenn Veranstaltungen Informationen gezielt bündeln und die Richtung vorgeben. Die nächste Möglichkeit dazu gibt es am 26. und 27. Oktober in Berlin: Die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) finden zum 28. Mal statt und öffnen ihre Pforten für alle, die an einem eigenen Unternehmensstart interessiert sind.

Dr. Barbara Geck wird Partnerin bei SJ Berwin (www.sjberwin.com) und verstärkt das Frankfurter Büro der internationalen Wirtschaftskanzlei.

Der Power-to-Gas-Hersteller Solarfuel GmbH (www.solar-fuel.net) hat in der zweiten Finanzierungsrunde 7,5 Mio. EUR eingesammelt.

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Seit zehn Jahren veranstalten Neuhaus Partners und CatCap gemeinsam die Venture Lounge – die, laut einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums, wichtigste deutsche Venture Capital-Veranstaltung nach dem Eigenkapitalforum. Viele Unternehmen haben hier bereits Kapital eingeworben. Die Hall of Fame der Venture Lounge-Alumni ist groß, u.a. waren Cynora, Mister Spex, Rebuy, Smaato, Shazam und Trivago auf der Venture Lounge-Bühne. Im Interview blicken Matthias Grychta, Managing Partner bei Neuhaus Partners, und Mark Miller, Managing Partner von CatCap, zurück auf ein Jahrzehnt voller Erfolgsgeschichten und der ein oder anderen Kuriosität.

Panthermedia/bowie15

Die Einziehung von Geschäftsanteilen eines GmbH-Gesellschafters erfolgt in drei Schritten – der Beschlussfassung, der Bekanntgabe und der Abfindungszahlung an den ausscheidenden Gesellschafter. Bislang war die Einziehung erst wirksam, wenn die Abfindung vollständig gezahlt war. Der BGH hat dies nun geändert und lässt die Einziehung in der Regel schon mit der Bekanntgabe der Einziehung wirksam werden, nimmt im Gegenzug aber nunmehr die Gesellschafter in die persönliche Haftung.

Öffentliche Fördermittel werden bereits von vielen Venture Capital-finanzierten Unternehmen als Baustein der Unternehmensfinanzierung
genutzt. Häufig erfolgt die Beantragung der öffentlichen Förderung jedoch separat und erst nach Abschluss einer Finanzierungsrunde. Für das Zusammenziehen der beiden Finanzierungsformen in einen Prozessschritt gibt es jedoch gute Gründe – sowohl für das junge Unternehmen als auch für den Investor. Gerade die Problematik der starken Verwässerung aller Altgesellschafter, insbesondere aber der  Unternehmensgründer, lässt sich durch die rechtzeitige Integration zumindest teilweise entschärfen.

[caption id="attachment_24240" align="alignnone" width="794"]Panthermedia/Chad McDermott[/caption]

Gerade bei einem Venture Capital Investment in ein junges Unternehmen ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung einer Due Diligence zu legen, welche die wesentlichen werttreibenden Faktoren der Gesellschaft und deren Geschäftsbetrieb untersucht. Dabei ist Voraussetzung für eine effiziente Due Diligence, dass der Investor sich im Vorfeld mit den zu untersuchenden Themenbereichen intensiv auseinandersetzt und für eine reibungslose Kommunikation der Due Diligence-Teams Sorge trägt. Die Erfahrung zeigt, dass durch eine rechtliche Due Diligence häufig im Bereich der gesellschaftsrechtlichen Strukturierung und der gewerblichen Schutzrechte nicht unerhebliche rechtliche Risiken identifiziert werden können.

Die französische Vereinigung der Wachstumsinvestoren (AFIC) (www.afic.asso.fr) und Consulter Grant Thornton (www.grantthornton.com) stellen in ihre Studie über die französischen Private Equity Aktivitäten im ersten Halbjahr 2012 einen massiven Einbruch des Finanzvolumens fest.

[caption id="attachment_24227" align="alignnone" width="1024"]Venture WiesnIrgendwo auf diesem Bild versteckt sich Matthias Völcker, einer der Initiatoren der Venture Wiesn. Insgesamt kamen rund 280 Gründer und 20 Investoren zu der Veranstaltung einen Tag vor Beginn des Oktoberfests.[/caption]

Es gibt sie doch noch, die kleinen, spannenden Oktoberfest-Geschichten - abseits der Rekordzahlen zu Besuchern, Bieren und Ochsen. Eine davon ist die Venture Wiesn. Dank einer pfiffigen Initiative Münchner Start-ups hat sie Gründer und Investoren finden schon einen Tag vor dem offiziellen Startschuss zusammengebracht. Was es damit auf sich hat, welche Entwicklung die Veranstaltung bei ihrer zweiten Auflage erfahren hat und wie es weitergeht, berichtet Matthias Völcker, Geschäftsführer von Crossvertise und einer der Initiatoren der Venture Wiesn.

 

[caption id="attachment_24225" align="alignnone" width="304"]Albrech Deißner, Abteilungsleiter Beteiligungsgeschäft, KfW[/caption]

Zum Auftrag der staatlichen Förderbank KfW gehören neben der Export- und der Entwicklungsfinanzierung auch die Förderung von mittelständischen Unternehmen und die Unterstützung von Unternehmensgründungen. Die KfW investiert mit dem ERP-Startfonds direkt in junge Technologiefirmen und ist neben dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) – bei dem sie auch beteiligt ist – der wichtigste öffentliche Frühphaseninvestor in Deutschland. Im Gespräch mit Susanne Gläser erläutert Albrecht Deißner, Leiter der Abteilung Beteiligungsgeschäft der KfW, die Strategie des Fonds und verrät, welche Schwerpunkte die KfW in Zukunft setzen möchte.

[caption id="attachment_24221" align="alignnone" width="768"]DeinBus.deAlexander Kuhr hat DeinBus.de gemeinsam mit Ingo Mayr-Knoch und Christian Janisch gegründet. Zum Auftakt haben sie sich mit einem Wettbewerber von beeindruckender Größe angelegt: der Deutschen Bahn.[/caption]

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Alexander Kuhr vom Bahn-Konkurrenten DeinBus.de.

[caption id="attachment_24223" align="alignnone" width="301"]Christopher Bödtker, Managing Partner, Akina[/caption]

In einem schwierigen Marktumfeld hat der Schweizer Dachfondsmanager Akina im Sommer das First Closing des fünften Fonds der Euro Choice-Reihe vermeldet. Institutionelle Investoren aus den USA und Europa gaben Zusagen in einer Gesamthöhe von 173,5 Mio. EUR. Als Ziel steuert Akina bis zum zweiten Quartal 2013 ein Volumen von 600 Mio. EUR an, erklärt Christopher Bödtker, Managing Partner des Schweizer Private Equity-Investors. Viel hänge jedoch von der weiteren Marktentwicklung ab. Wie AIFM und Eurokrise das Fundraising derzeit dominieren, berichtet er im Interview.

Der Verkauf von Geschäftsbereichen, die nicht komplett aus den Mutterkonzernen ausgegliedert werden können, stellt für Unternehmen eine große Herausforderung dar. Finanzinvestoren legen zumeist ein besonderes Augenmerk auf die sogenannte Stand-alone-Fähigkeit und der Verkauf an Mitbewerber gestaltet sich aufgrund von zu schützendem Know-how als schwierig. Um solch einen Fall handelte es sich bei der Herauslösung des Laborglasgeschäfts aus dem Schott Konzern durch die Münchner Industrieholding Adcuram im Jahr 2005. Heute ist daraus ein profitables, mittelständisches Unternehmen entstanden – die Duran Group.