
Unternehmertum und Chemie schließen sich nicht gegenseitig aus – im Gegenteil: Die chemische Industrie ist ein Ökosystem, in dem ständig Innovationen und somit Potenziale für Gründungen entstehen. Die chemische Industrie gehört zu den Branchen, bei denen Innovationen seit jeher mit Partnern vollzogen und Kooperationen auch mit kleineren Unternehmen gesucht werden. Dass Chemie-Start-ups mit Wagniskapital Wachstumspotenziale heben können, zeigt sich nicht zuletzt durch die Anzahl von Chemieunternehmen im Portfolio des High-Tech Gründerfonds.

Unternehmen befinden sich innerhalb ihres Lebenszyklus in permanenter Veränderung. Von der Gründung, Entwicklung und Wachstum, über scheinbar stabile Phasen bis hin zu akuten Krisensituationen und gar einer Insolvenz wechseln die einzelnen Zustände. Hat ein Unternehmen zu jedem dieser Zeitpunkte das richtige Management, tragen die natürlichen Veränderungen zur Stärkung und einem gesunden Wachstum bei, weil die Führungskräfte im Idealfall neben den klassischen Führungsaufgaben insbesondere die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens aktiv gestalten und zwar zu jeder Zeit. Hierdurch können negative Unternehmensentwicklungen frühzeitig erkannt und die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden, bevor sich eine Krise manifestiert. Und dieses Management versteht es, trotz einer möglicherweise bereits eingetretenen Schieflage, anders und adäquater zu reagieren.

Ob Internet, Medizin oder Engineering – Deutschland ist ein Hort innovativer Ideen, aus denen Start-ups mit großartigem Potenzial erwachsen. Doch Innnovationen müssen finanziert werden, um daraus dauerhaft erfolgreiche Unternehmen zu entwickeln. Junge Unternehmen hatten es zuletzt nicht leicht, Investoren für ihre Projekte zu finden. Doch der Venture Capital-Markt ist in Bewegung: Neue Player und neue Finanzierungsformen bieten Gründern viele neue Chancen.
Seit Monatsanfang ist Susanna Fuchsbrunner Partnerin der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft. Sie stößt zum M&A-Team der Sozietät in Frankfurt.
Die V+GmbH & Co.Fonds 1 KG beteiligt sich mit 25,15 Prozent am Münchner Start-Up-Unternehmen Indiwan GmbH.
Neuer juristischer Ärger für Private Equity-Gesellschaften in den USA: Laut Berichten des Nachrichtendienstes Bloomberg wurde am Freitag eine Klageschrift öffentlich, der zufolge ehemalige Gesellschafter von in Buyouts an Beteiligungshäuser veräußerten Unternehmen den Käufern Preismanipulationen vorwerfen.
Die Jenacell GmbH (www.jenacell.de) erhält einen Seed-Finanzierung in Höhe von 700.000 EUR vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) (www.high-tech-gruenderfonds.de) und die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung (Stift) (www.stift-thueringen.de).

Die Finanzierungsbedingungen für Leveraged Buyouts (LBOs) haben sich in den vergangenen Monaten verbessert, aber die Transaktionsvolumen sind weiterhin bescheiden. Niedrigere Übernahmepreise sowie ein geringerer Eigenkapital- und folglich höherer Fremdkapitaleinsatz stärken das Ertragspotenzial von Transaktionen.
SevenVentures Gmbh (www.sevenventures.de), der Venture-Arm der ProSiebenSat.1 Group (www.prosiebensat1.de), ist neuer Mehrheitsbeteiligte des Preisvergleich-Internetportals Preis24.de GmbH (www.preis24.de).
Marcus Seidel treibt derzeit die Entwicklung von Games.de voran und arbeitet daneben an weiteren Projekten.[/caption]Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Marcus Seidel von Games.de.
Oliver Grabherr ist zum neuen Vorstandvorsitzenden der Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation (AVCO) (www.avco.at) gewählt worden.

Zwischen manchen Investorenvertretern und Unternehmern bildet sich ein unsichtbares, aber deutlich spürbares Gefälle aus. Unausgesprochen erlangen Investoren oft die Position des starken, erfahrenen und überlegenen Experten. Während der Prüfungsphase vor einer Beteiligung fühlt sich manch Unternehmer als Bittsteller, der Investor gibt ihm keinen klaren Einblick in seine Entscheidungen, erscheint damit willkürlich und wenig partnerschaftlich. Ist die Beteiligung abgeschlossen, sitzt der Investor meist sehr selbstbewusst im Board und verlangt vom Unternehmer am laufenden Band Analysen zu Märkten und neuen Strategien. Und werden Meilensteine nicht erreicht, sitzt er am Drücker. Nicht nur unerfahrene Investmentmanager neigen dazu, ihre Position einseitig zu überschätzen.
Heiko Wunderlich steigt als Partner am Münchner Standort der Kanzlei SKW Schwarz (www.skwschwarz.de) ein.
Die intelliAd-Software ermittelt situationsgenau das optimale Gebot, mit dem Werbetreibende die bestmögliche Positionierung bei minimalen Kosten erreichen können.[/caption]Seit Juli ist der Online-Marketing-Spezialist intelliAd Media GmbH eine Tochter der Deutschen Post. Für die Venture Capital-Investoren des Unternehmens war die Übernahme ein erfolgreicher Exit. Die Eigenständigkeit und Flexibilität von intelliAD sollen nun auch im Konzern erhalten bleiben – und der Schub der Post kräftiges Wachstum befördern.

Die Berliner Venture Capital-Geschichte fing für mich kurz nach dem Mauerfall im Frühjahr 1990 in dem in Berlin ansässigen VDI/VDE Technologiezentrum Informationstechnik an. 1996 startet die 1993 gegründete Investitionsbank Berlin (IBB) mit dem „Zukunftsfonds der IBB“ ihr Eigenkapital-Programm für junge Unternehmen. Seither hat die Berliner Szene eine rasante Entwicklung erlebt.

