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Die estländische Private Equity & Venture Capital Association (EstVCA) (www.estvca.ee) hat Margus Uudam zum neuen Vorsitzenden ihres Aufsichtsrats gewählt.

YieldKit (www.yieldkit.com) hat in der ersten Finanzierungsrunde Kapital in Höhe von 750.000 USD von  Tim Schumacher und HackFwd (www.hackfwd.com) erhalten.

[caption id="attachment_24505" align="alignnone" width="2832"]Hillel Zidel, Leiter des Londoner Büros von Kennet Partners.[/caption]

Ritterschlag für Trademob: Der Mobile Advertising-Spezialist sammelt in seiner zweiten Finanzierungsrunde 12,5 Mio. USD vom internationalen Technologieinvestor Kennet Partners ein. Im Interview mit dem VentureCapital Magazin erzählt Hillel Zidel, Leiter des Londoner Büros von Kennet Partners, welche Ziele Kennet mit Trademob verfolgt, welche anderen deutschen Unternehmen sich im Portfolio befinden und wie er die Entwicklung Berlins einschätzt.

Das Business-Netzwerk Xing (www.xing.com) lehnt das Angebot des Burda-Verlags (www.hubert-burda-media.de) zur Übernahme der restlichen Aktien ab. Der Kaufpreis von 44 EUR pro Aktie sei zu niedrig.

Panthermedia/Phovoi R.

„Wir wollen durch das neue Gesetz einen Mentalitätswechsel für eine neue Insolvenzkultur in Deutschland einleiten: Ein Insolvenzverfahren ist nicht Ausdruck eines persönlichen Versagens und wirtschaftlichen Scheiterns, sondern kann auch die Chance zur Sanierung bieten.“ Die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger beschreibt so das Anliegen der zum 1. März 2012 in Kraft getretenen Insolvenzrechtsreform. Häufig werden die Neuerungen des Insolvenzrechts mit der Einführung des sogenannten Schutzschirmverfahrens gleichgesetzt, das aber nur ein Ausschnitt der Neuregelungen ist.

Telefónica Digital (www.telefonica.com) und Startup Genome (blog.startupcompass.co) veröffentlichen ihren Start-up Ecosystem-Report 2012 – mit Berlin schafft es eine deutsche Stadt in die Top 20, jedoch nur auf Rang 15.

Die BayBG (www.baybg.de) stellt dem Software-Unternehmen Empirius (www.empirius.de) Kapital in Form einer stillen Beteiligung zur Verfügung.

Aurelius (www.aureliusinvest.de) hat in den letzten neun Monaten Tochterunternehmen endkonsolidieren können. Das spiegelt sich in der Steigerung des Gesamt-Konzernumsatzes wieder.

André Vollbracht/Venture TV

Die Samwer-Brüder sind wahre Meister, wenn es um das Klonen von Geschäftsmodellen geht. Und auch für das aktuell wohl bekannteste Projekt der Samwers, Zalando, gibt es ein Vorbild: Zappos. Das Team von Venture TV war im Rahmen seiner Hello Valley-Tour 2012 beim Original zu Gast und hat sich beim größten Schuhversender Amerikas einmal etwas genauer umgesehen.

Raphael Strauch und Mads Faurholt-Jorgensen, zwei ehemalige Manager beim Inkubator Rocket Internet (www.rocket-internet.de), gehen in Zukunft eigene Wege und wollen sich mit ihrem neugegründeten Company Builder und Inkubator Nova Founders (www.novafounders.com) auf internationale Rollouts konzentrieren.

Harald Bareit ist neuer Präsident der German CFA Society (www.cfainstitute.org).

PantherMedia/Bruce Rolff

Laut Studien werden Unternehmenswerte heute zu 80% durch Immaterialgüterrechte, Neudeutsch „Intagible Assets“, begründet. Diese Assets sind nur zum Teil und dieser nur durch gewerbliche Schutzrechte (kurz „IP“), allen voran Patente, zu schützen. Daher werden diese großen Werte vor Firmen-Übernahmen oder -Investitionen durch sogenannte IP Due Dilligences geprüft.

Panthermedia/Nikolaj Kondratenko

Die Gesundheitsbranche ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Hauptstadtregion, rund 350.000 Menschen arbeiten hier in diesem Bereich. Medizintechnik und Biotechnologie sind dabei starke Antreiber für Innovationen. Ein Beispiel dafür ist die Scienion AG, die Systemlösungen für die Produktion u.a. von DNA- und Protein-Chips sowie Biosensoren anbietet.

 

 

[caption id="attachment_24475" align="alignnone" width="800"]Panthermedia/Detlef KriegerWenn Finanzkennzahlen nicht ausreichen, braucht es andere Indikatoren als Frühwarnsystem.[/caption]

Hat ein Investor in ein produzierendes Unternehmen mit Schieflage investiert, erkennt er den Erfolg des Projekts normalerweise an den klassischen Kennzahlen wie Auftragseingang, Umsatz, Profit und vor allem Cash Flow – diese haben aber in der Investitionsgüterindustrie eine Zeitverzögerung von bis zu einem Jahr oder mehr. Auch liefern sie keine Rückschlüsse auf folgende Fragen: Stehen Mitarbeiter motiviert hinter der Kehrtwende? Wie reagieren die Kunden auf eine neue Vertriebsstrategie? Sind die operativen Maßnahmen der Restrukturierung ausreichend oder muss nachgelegt werden? Antworten auf diese Fragen geben andere Frühindikatoren – sie werden oft übersehen, sind aber enorm wirksam.

panthermedia/Arne Trautmann

Umfragen einer großen Wirtschaftsauskunftei bei mittelständischen Unternehmen zeigen: Die aktuelle Auftragslage und Umsatzentwicklung werden schlechter bewertet als noch im vergangenen Jahr. Dennoch blicken Unternehmen positiv in die zweite Jahreshälfte, nur 10% befürchten rückläufige Umsatzzahlen. Über die Hälfte der Unternehmen plant in nächster Zukunft, Investitionen in Angriff zu nehmen. Das Problem: Banken haben den Zugang zu Fremdkapital verschärft – dies zeigt sich an höheren Sicherheitsanforderungen und erhöhten Risikozinsaufschlägen. Die Lösung: Unternehmen sollten die Möglichkeit nutzen, ihre Investitionen aus eigener Kraft zu tätigen.