
Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist, als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welche Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im wöchentlichen Gründerinterview - heute ist es Ingrid Wandel von fragloom°.
„Personalisierte Medizin ist etwas für große wie für kleine Arzneimittelfirmen“
bodenmuh -
Birgit Fischer ist Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa)[/caption]Forschung, Pharmaindustrie, Zulassungsstellen, Politik – alle haben die Bedeutung und das Potenzial der personalisierten Medizin mittlerweile verinnerlicht. Deutschland ist einer der Top-Standorte weltweit für die Weiterentwicklung der Disziplin, schwärmt Birgit Fischer. Die ehemalige Gesundheitsministerin des Landes NRW ist heute Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa). Im Interview spricht sie über die neue Dynamik des Sektors und die Chancen junger Unternehmen.
Beteiligungsgesellschaften in Österreich haben ihr Fundraising 2011 im Vergleich zum Vorjahr steigern können: Nach 208 Mio. EUR 2010 sammelten sie 2011 249 Mio. EUR Kapital ein. Das Investitionsvolumen verharrte jedoch mit 124 Mio. EUR auf dem niedrigen Niveau von 2010 (127 Mio. EUR).
Die Suche nach einer Stelle im Private Equity-Markt kann für Bewerber zum Dauer-Hürdernlauf werden.[/caption]Für viele junge Berufstätige, die sogenannten Young Professionals, ist die Private Equity- und Venture Capital-Branche ein attraktives Berufsziel. Allerdings ist entsprechend der schwächelnden Konjunktur im Beteiligungs- und M&A-Markt die Nachfrage nach neuem Personal zurzeit eher gering. Die Konkurrenz um die wenigen freien Stellen erhöht sich zudem durch geringere Einstellungsquoten im Investmentbanking und der Unternehmensberatung. Beteiligungsgesellschaften können also wählerisch sein – und stellen hohe Anforderungen an Kandidaten.
Die Universität zu Köln veranstaltet am 30. Juni einen StartUp-Day. Dabei können sich Gründungswillige sowie Gründerinnen und Gründer durch Erfahrungsberichte, Gründer-Praktika und Workshops über Möglichkeiten der Frühphasenfinanzierung informieren und die eigene Geschäftsidee einem „Realitätscheck“ unterziehen.
„Institutionelle Investoren greifen vermehrt zu illiquideren Anlageklassen“
Konrad Kirsch -
Frank Dornseifer ist Geschäftsführer Recht und Policy beim Bundesverband Alternative Investments e.V.[/caption]Alternative Investments geraten zunehmend in den Blick institutioneller Investoren, die Finanz- und Schuldenkrise lässt viele Häuser auch hierzulande nach neuen Anlageformen suchen. Mit dem zunehmenden Interesse steigen auch die Anforderungen an die Anbieter, die sich neuen Diskussionen wie der Schattenbankendebatte stellen müssen. Auf dem Branchentreffen BAI Alternative Investor Conference, zu der der Bundesverband Alternative Investments (BAI) geladen hatte, standen daneben auch Themen wie bevorstehende Regulierungsmaßnahmen auf der Agenda der Experten. Frank Dornseifer, Geschäftsführer des BAI, berichtet im Interview von der Stimmung in der Branche und der Bedeutung von Private Equity-Investitionen.
Das Schweizer Cleantech-Start-up Agile Wind Powers (AWP) (www.agilewindpower.com) konnte sich eine Finanzierungsrunde über 1,8 Mio. CHF sichern.
Prof. Dr. Horst Domdey ist Geschäftsführer der BioM Biotech Cluster Development GmbH in Martinsried bei München.[/caption]Personalisierte Medizin ist derzeit eines der wichtigsten Wachstumsfelder der Life Sciences-Branche. Präzise auf das Krankheitsbild abgestimmte Therapien sollen durch intensivere Diagnose, häufig auf Molekularebene, ermöglicht werden. Für jeden das richtige Medikament – die Verheißungen der personalisierten Medizin für die Patienten sind groß. Aber auch die Branchenunternehmen erhoffen sich riesige Wachstumschancen in dem Markt.
Dr. Michael R. Drill ist Vorstandsvorsitzender der Lincoln International AG.[/caption]Zahlreiche Familien haben sich in den vergangenen Jahren von ihren Beteiligungen an größeren Unternehmen getrennt und dabei vielfach Erlöse in drei- oder vierstelliger Millionenhöhe erzielt. Sie stehen heute vor der verantwortungsvollen Aufgabe, das oftmals über Jahrzehnte geschaffene Vermögen für die Nachkommen generationenübergreifend zu erhalten.
Nach den Turbulenzen auf den Finanzmärkten in den vergangenen Jahren betrachten viele institutionelle Investoren alternative Anlageklassen, einschließlich Private Equity, als wichtigen Baustein eines ausgewogenen und gut diversifizierten Anlageportfolios. Während angelsächsische und nordeuropäische institutionelle Anleger mit Private Equity gut vertraut sind und der Anlageklasse Allokationen bis zu 6% zuteilen, sind institutionelle Investoren in Deutschland vergleichsweise noch zurückhaltend. Eine wichtige Frage für viele ist, wie sie die Assetklasse erschließen können. Sowohl Dachfondsengagements als auch Managed Accounts erscheinen als attraktive Wege.
Marius Follert (l.) und Niels Wildung von Farbflut Entertainment[/caption]Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist, als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welche Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im wöchentlichen Gründerinterview - heute ist es Marius Follert von der Farbflut Entertainment GmbH.

Der Schweizer Dach- und Direktfondsanbieter Akina ist seit 1998 im Geschäft. Er konzentriert sich auf Investitionen mit kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Europa. Mit seinen vier „Flagship“-Fonds und den parallelen Einzelkundenmandaten verwaltet er insgesamt rund 1,6 Mrd. EUR. Die Kunden kommen aus der ganzen Welt. Aktuell läuft das Fundraising für die fünfte Fondsgeneration.
Der Bundesverband Alternative Investments e.V. (www.bvai.de) hat das neue Vorstandsgremium gewählt und es in diesem Zuge auf sechs Mitglieder erweitert.

Individualisierte Therapieansätze für weitverbreitete Krankheiten könnten sich langfristig durchsetzen. Auch die Nachfrage nach technikaffinen Lösungen, die sich flexibel und individuell auf die Lebensumstände der Patienten einstellen, scheint mehr als nur ein Trend zu sein. Im Gespräch mit dem VC Magazin erläutert Prof. Dr. Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, den aktuellen Forschungsstand, mögliche Entwicklungen der Branche und welche Rolle hierbei die aktive Suche nach Kooperationspartnern spielt.
