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Die weltweite Start-up-Initiative Wayra (www.wayra.org/de) eröffnet im September in der Münchner Innenstadt ihren zwölften Standort. Die Vorbereitungen hierfür laufen bereits auf Hochtouren.

Die yd. yourdelivery GmbH (www.lieferando.de) erhält frisches Kapital in Höhe von 15 Mio. EUR.

Der Holtzbrinck-Verlag (www.holtzbrinck.de) reagiert auf das abnehmende Interesse an seinen VZ-Netzwerken: Laut einer Mitteilung wurden 25 der insgesamt 70 Mitarbeiter entlassen, das IT-Team in die neue Tochtergesellschaft Devbliss überführt und eine Umfirmierung in Poolworks angekündigt.

[caption id="attachment_23746" align="alignnone" width="408"]P+P Pöllath + PartnersDr. Marco Eickmann und Dr. Philipp Diers sind Associates bei der Sozietät P+P Pöllath + Partners. Sie sind insbesondere auf die Bereiche Venture Capital-Finanzierungen, Private Equity und M&A spezialisiert.[/caption]

Im Rahmen von Venture Capital-Transaktionen trägt der Investor regelmäßig die alleinige oder zumindest hauptsächliche Finanzierung des Unternehmens und damit auch das über-wiegende finanzielle Risiko. Abhängig von der Höhe des Investments und der Bewertung der Gesellschaft erhält er in der Regel jedoch nur eine Minderheitsbeteiligung, während die Mehrheit der Anteile bei den Gründern verbleibt.

Der Boom im Crowdfunding setzt sich fort: Mit Companisto (www.companisto.de) geht eine Crowdinvesting-Plattform online, auf der Start-ups durch die Beteiligung vieler Personen eine Finanzierung erhalten.

Noch vor etwa zehn Jahren stand der Begriff personalisierte Medizin für die Einteilung von Patienten in schnelle oder langsame Metabolierer – also solche, die ein Medikament schnell oder langsam abbauen und entsprechend mit einer bestimmten Wirkstoffmenge versorgt wurden. Inzwischen ist mit Zulassung des ersten individuellen, onkologischen Impfstoffs die Vision eines für den Patienten maßgeschneiderten Wirkstoffs Realität – wenn auch längst nicht Routine. Zielgerichtete Therapieansätze gewinnen derart an Komplexität, dass sie die forschenden Unternehmen immer häufiger vor Herausforderungen stellen, die weit über das „normale“ Arzneimittelentwicklungsgeschäft hinausgehen. Kooperationen und Partnerschaften zwischen Pharma- und Biotech-Unternehmen, Diagnoseherstellern, Serviceanbietern und staatlichen Forschungseinrichtungen werden daher weiter an Bedeutung gewinnen und den Pharmamarkt stärker denn je prägen.
[caption id="attachment_23744" align="alignnone" width="600"]Ralf Kreutzberg ist geschäftsführender Gesellschafter der Personalberatung Headsahead, die an den Standorten Düsseldorf und Hamburg aktiv ist.[/caption]

Die Statistiken sprechen eine klare Sprache: Finanzinvestoren wechseln im Schnitt rund die Hälfte ihres Führungspersonals in einem Zeitraum von einem Jahr aus. Das bedeutet, dass nur die Hälfte aller Führungspositionen richtig besetzt wird. Geht es um Beiräte, fällt die Trefferquote noch geringer aus. In einem sensiblen Bereich wie der Venture Capital-Branche reicht es daher nicht mehr aus, nur auf die fachliche Eignung der Kandidaten zu achten. Die gesamte Persönlichkeit zählt.

Anfang Juni hat die Hauptversammlung der European Private Equity and Venture Capital Association (EVCA) (www.evca.eu) einen neuen Vorsitzenden gewählt.

[caption id="attachment_23742" align="alignnone" width="500"]Anja Grenner ist bei Ernst & Young seit 2006 für den Sales-Bereich für Alternative Assets zuständig und berät Kunden bei der Aufsetzung ihrer Fonds in Luxemburg.[/caption]

„Wie kann ich mich als Anbieter von Venture Capital-Fonds bereits heute so aufstellen, dass ich 2013, wenn die Richtlinie in Kraft tritt, bereits AIFM-konform bin und die Möglichkeiten erweiterten Vertriebs voll ausschöpfen kann?“ – „Wie kann ich AIFM so effizient und einfach umsetzen, dass ich als Manager in meinen täglichen Abläufen nicht über die Maßen gestört werde?“ Die meisten deutschen Anbieter geschlossener Fonds fangen erst in diesen Monaten an, sich wirklich mit der Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds, kurz AIFM-Richtlinie, auseinanderzusetzen. Am Anfang steht die Frage, ob man überhaupt unter die Direktive fällt oder nicht. Es geht beim Bejahen dieser ersten Frage weiter mit dem Fragenkomplex, welche Maßnahmen wann getroffen werden müssen, um richtlinienkonform zu werden. Am Ende folgt die Frage, ob man AIFM nicht sogar umgehen kann. Diese Fragen sind nachvollziehbar, greifen die Richtlinie aber nur in ihren negativen, sprich Kosten- und Aufwandsaspekten auf.

74% der Banken weltweit lassen sich in ihren Private Equity-Anlageentscheidungen nicht von den neuen regulatorischen Rahmenbedingungen beeinflussen, ergibt eine Umfrage des Datendienstleisters Preqin (http://www.preqin.com">www.preqin.com).

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist, als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welche Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im wöchentlichen Gründerinterview - heute ist es Walter Seemayer von der trustedSafe GmbH.

Im Interview mit Deutsche Startups berichtet preis24.de-Gründer Tim Heidfeld u.a. über Nachtschichten, Berater und AC/DC. Netzwertig verortet das Problem der trägen Digitalwirtschaft in der Köpfen. Eran Davidson von Hasso Plattner Ventures wurde vom Tagesspiegel interviewt. Der Spiegel schreibt über Mikrokredite vom Staat und Gründerszene über Secondary Direct als Exit-Kanal für Online-Start-ups.

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[caption id="attachment_23740" align="alignnone" width="800"]Mit dem RWB Special Market Fonds Germany III können sich Privatanleger am Boom in Deutschland beteiligen.[/caption]

Seit Ausbruch der Finanz- und Ausweitung der Eurokrise blickt die Welt auf Deutschland: Vom ehemaligen „kranken Mann” Europas hat sich die hiesige Wirtschaft zur Lokomotive des Kontinents entwickelt. Die größte Volkswirtschaft Europas und Nummer vier weltweit profitiert von ihrer hoch qualifizierten Erwerbsbevölkerung, von stabilen Rahmenbedingungen und vor allem von der hohen Innovationskraft ihrer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Kein Wunder, dass deutsche Unternehmen vermehrt in den Blick von Beteiligungsinvestoren rücken. Mit einem in Deutschland investierenden Dachfonds bietet das Emissionshaus RWB Privatanlegern die Möglichkeit, von diesen Investmentopportunitäten zu profitieren.

Nicht zuletzt seit Erfindung des iPhones verlagert sich die Internetnutzung zunehmend weg vom Desktop-PC hin zu mobilen Endgeräten. Laut einer Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) nutzen bereits 65% aller 16- bis 24-Jährigen das Internet mobil über Smartphones und Tablet-PCs, bei den 45- bis 54-Jährigen sind es immerhin noch 27%, also beinahe jeder Dritte. Gleichzeitig wurden 2011 weltweit erstmals mehr Smartphones als PCs verkauft, ein Trend, der laut Marktbeobachtern den endgültigen Siegeszug der schlauen Alltagsbegleiter noch vor Netbooks und Tablets besiegeln wird. Auch Investoren haben den Paradigmenwechsel vom klassischen zum mobilen Internet klar vor Augen.