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Panthermedia / Jörg Röse-Oberreich
Panthermedia / Jörg Röse-Oberreich

Jede M&A-Transaktion entwickelt ihre eigene Dynamik. Ein­fluss auf die Preisfindung und die generellen Erfolgschancen beim Abschluss der Transaktion haben insbesondere die Bereiche Kaufvertragsgarantien, Wettbewerb im Transaktionsverfahren und besondere Risikosituationen etwa aus offenen Steuerangelegenheiten, Rechtsstreitigkeiten oder potenziellen Umweltrisiken. Neben den herkömmlichen Lösungen wie Kaufpreisreduktion, Freistellungen oder Garantien gibt es Lösungen aus dem Versicherungsmarkt – die Transaktionsdeckungen. Maßgeschneiderter Versicherungsschutz ist dabei konzeptionell in verschiedenen Grundvarianten zu erhalten:

LBO-Finanzierungen sind teuer wie nie zuvor, der Refinanzierungsdruck auf die Portfoliounternehmen steigt. Als Maßnahme gegen drohende Kreditklemmen entdecken jetzt immer mehr Private Equity-Anbieter das Factoring. Damit lassen sich Folgefinanzierungen selbst in Umbruchsituationen oder schwierigen Unternehmenslagen realisieren – vorausgesetzt die Rahmenbedingungen stimmen.

Dr. Ute Günther, Vorstand von Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND, www.business-angels.de), wurde zum Kuratoriumsmitglied des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der deutschen Wirtschaft e.V. (RKW, www.rkw.de) berufen. Günther ist bereits als Vorstand des Business Angels Agentur Ruhr e.V. (BAAR, www.baar-ev.de), sowie als Geschäftsführerin der Startbahn MedEcon Ruhr GmbH (www.startbahn-ruhr.de) und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied von pro Ruhrgebiet e.V. (www.proruhrgebiet.de) tätig. Das RKW-Kuratorium...

Ende Oktober gab der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, den Startschuss für den High-Tech Gründerfonds II. Der neue Fonds hat ein Volumen von 288,5 Mio. EUR. Hauptinvestor bleibt mit 220 Mio. EUR der Bund, gefolgt von der KfW mit 40 Mio. EUR. Darüber hinaus sind mit zwölf Unternehmen doppelt so viele Kapitalgeber aus der Privatwirtschaft beteiligt wie beim ersten Fonds: Altana, BASF, Bosch, B. Braun Melsungen, Carl Zeiss, CeWe, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Qiagen, RWE Innogy, Tengelmann. Von den Investoren aus Fonds I sprang lediglich die Siemens AG ab. Das VentureCapital Magazin fragte nach – bei Dr. Michael Brandkamp und Dr. Alexander von Frankenberg, den Geschäftsführern des HTGF.

Die Beteiligungsgesellschaften DuMont Venture (www.dumontventure.de) und Seventure Partners (www.seventure.fr) sowie Business Angel Klaus Wecken investieren 2,8 Mio. EUR in die Online-Boutique navabi (www.navabi.de). DuMont Venture ist wie Klaus Wecken bereits seit August 2010 an navabi beteiligt. Der Online-Shop für Markenmode in Übergrößen wurde 2008 gegründet und ist laut Unternehmensangaben europaweiter Marktführer innerhalb des Segments. navabi GmbH,...
Der High-Tech Gründerfonds (www.high-tech-gruenderfonds.de) verkauft seine Anteile an der Terrawater GmbH (www.terrawater.de) an den strategischen Investor Taprogge Esaco (www.taprogge.de) und erreicht damit nach vier Jahren einen Exit und eine zweistellige Rendite. Bereits im September 2007 hatte sich der High-Tech Gründerfonds zusammen mit MAZ level one (www.mazlevelone.de) und den Gründern mit insgesamt 600.000 EUR an dem Start-up beteiligt. Terrawater entwickelt...
Die Social Entrepreneurship Akademie (www.seakademie.de) ist offiziell an den Start gegangen: Die Einrichtungfördert junge Unternehmensgründer mit sozialem Hintergrund in ganz Deutschland, unterstützt sie bei der Umsetzung ihrer Projekte und bietet ihnen neben einem Qualifizierungsprogramm ein breites Netzwerk an Kontakten. Als erklärtes Ziel möchte die Akademie zur Anlaufstelle für soziale Projekte in Kombination mit unternehmerischem Handeln werden. Bereits 2010...

Mit Ehrgeiz, einer innovativen Idee und Freude am Programmieren entwickelte Heiko Hubertz in nur neun Jahren sein Unternehmen, die Bigpoint GmbH, zu einem der größten Spielehersteller Euro­pas mit rund 230 Millionen registrierten Nutzern und 850 Mitarbeitern. Auf dem vom Ven­tureCapital Magazin veranstalteten Roundtable verriet er das Geheimnis seines erfolgreichen Geschäftsmodells und zeigte aktuelle Entwicklungen und weitere Zukunftschancen im Spielemarkt auf.

Für 40 Mio. EUR übernimmt die britische Beteiligungsgesellschaft Oakley Capital Private Equity (www.oakleycapital.com) die Mehrheit an der intergenia AG (www.intergenia.de), einem Anbieter professioneller Webhosting- und Server-Lösungen. Das Management und die Gründer verbleiben im Unternehmen und halten die übrigen 49%. Die Transaktion wird voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen. Zu den Produkten von intergenia mit Serverzentren in Straßburg und St....

Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) vergrößert ihr Private Equity-Programm und hat dafür den Dachfonds-Anbieter Pantheon mandatiert.

Unternehmensgründer müssen den Gürtel wohl bald enger schnallen: Der Gründungszuschuss der Bundesregierung wird im Rahmen des „Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ von bisher 1,8 Mrd. EUR auf 470 Mio. EUR pro Jahr gekürzt. Das hatte der Deutsche Bundestag bereits im Oktober beschlossen, der Bundesrat hatte ein Veto eingelegt, im anschließenden Vermittlungsverfahren war keine Einigung gefunden worden. Damit...

Nach einem Informatikstudium in Wuppertal und Duisburg sowie der Promotion gründete Torsten Schmale 1999 sein eigenes Unternehmen, einen Anbieter für Business Process Management-Lösungen – die inubit AG. Nun hat er seine Schöpfung für einen zweistelligen Millionenbetrag an Bosch verkauft. Im Interview spricht er über die Trennung von inubit, lehrreiche Erfahrungen während der letzten Jahre und wie es mit dem Unternehmen weitergeht.

Interessante Zeiten

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,es gibt eine Gemeinsamkeit zwischen den Regierungen in den Hauptstädten Euro­pas sowie dem Bundesfinanzhof in München: Sie lassen die chinesische Verwünschung „Mögest du in interessanten Zeiten leben“ für die Private Equity-Branche wahr werden. Mit immer neuen Volten zur Rettung der Gemeinschaft und ihrer Währung wirken die Politiker massiv auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. An welchen...
Intransparenz, sprachliche Nebelkerzen und ein fragwürdiges Informationsverständnis prägen seit Monaten das Krisenmanagement vor allem von Spitzenpolitikern in Europa. Rettungsschirme in dreistelliger Milliardenhöhe sind „alternativlos“, die Kons­trukte zur Rettung einzelner Länder bzw. des Euros extrem verschachtelt. Welche Folgen sich aus dieser Gemengelage für Wirtschaft und private Haushalte ergeben, wird selten bis nie behandelt. Die Private Equity-Industrie jedenfalls ist an mehreren Stellen betroffen.
Die Deutsche Bank (www.deutsche-bank.de) hat in Großbritannien einen sozialen Investmentfonds aufgelegt. Mit einem Volumen von 10 Mio. GPB investiert der Impact Investment Fund als Dachfonds in Unternehmen, die eine soziale Rendite versprechen. Unterstützt werden sollen Geschäftsideen mit Aussicht auf Profitabilität, die in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Beschäftigung sozialen Mehrwert schaffen. Der Fonds wird von der Private Equity-Sektion der...