
Jede M&A-Transaktion entwickelt ihre eigene Dynamik. Einfluss auf die Preisfindung und die generellen Erfolgschancen beim Abschluss der Transaktion haben insbesondere die Bereiche Kaufvertragsgarantien, Wettbewerb im Transaktionsverfahren und besondere Risikosituationen etwa aus offenen Steuerangelegenheiten, Rechtsstreitigkeiten oder potenziellen Umweltrisiken. Neben den herkömmlichen Lösungen wie Kaufpreisreduktion, Freistellungen oder Garantien gibt es Lösungen aus dem Versicherungsmarkt – die Transaktionsdeckungen. Maßgeschneiderter Versicherungsschutz ist dabei konzeptionell in verschiedenen Grundvarianten zu erhalten:
LBO-Finanzierungen sind teuer wie nie zuvor, der Refinanzierungsdruck auf die Portfoliounternehmen steigt. Als Maßnahme gegen drohende Kreditklemmen entdecken jetzt immer mehr Private Equity-Anbieter das Factoring. Damit lassen sich Folgefinanzierungen selbst in Umbruchsituationen oder schwierigen Unternehmenslagen realisieren – vorausgesetzt die Rahmenbedingungen stimmen.
Ende Oktober gab der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, den Startschuss für den High-Tech Gründerfonds II. Der neue Fonds hat ein Volumen von 288,5 Mio. EUR. Hauptinvestor bleibt mit 220 Mio. EUR der Bund, gefolgt von der KfW mit 40 Mio. EUR. Darüber hinaus sind mit zwölf Unternehmen doppelt so viele Kapitalgeber aus der Privatwirtschaft beteiligt wie beim ersten Fonds: Altana, BASF, Bosch, B. Braun Melsungen, Carl Zeiss, CeWe, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Qiagen, RWE Innogy, Tengelmann. Von den Investoren aus Fonds I sprang lediglich die Siemens AG ab. Das VentureCapital Magazin fragte nach – bei Dr. Michael Brandkamp und Dr. Alexander von Frankenberg, den Geschäftsführern des HTGF.
Mit Ehrgeiz, einer innovativen Idee und Freude am Programmieren entwickelte Heiko Hubertz in nur neun Jahren sein Unternehmen, die Bigpoint GmbH, zu einem der größten Spielehersteller Europas mit rund 230 Millionen registrierten Nutzern und 850 Mitarbeitern. Auf dem vom VentureCapital Magazin veranstalteten Roundtable verriet er das Geheimnis seines erfolgreichen Geschäftsmodells und zeigte aktuelle Entwicklungen und weitere Zukunftschancen im Spielemarkt auf.
Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) vergrößert ihr Private Equity-Programm und hat dafür den Dachfonds-Anbieter Pantheon mandatiert.
Nach einem Informatikstudium in Wuppertal und Duisburg sowie der Promotion gründete Torsten Schmale 1999 sein eigenes Unternehmen, einen Anbieter für Business Process Management-Lösungen – die inubit AG. Nun hat er seine Schöpfung für einen zweistelligen Millionenbetrag an Bosch verkauft. Im Interview spricht er über die Trennung von inubit, lehrreiche Erfahrungen während der letzten Jahre und wie es mit dem Unternehmen weitergeht.

