Seit Anfang des Jahres befindet sich Steadfast Capital im Fundraising für den dritten Fonds. Im Interview berichtet Nick Money-Kyrle, was potenzielle Limited Partners bewegt, welche Gruppe besonders betreuungsintensiv ist und welche Argumente überzeugen. Außerdem verrät er, wie er zu Venture Capital-Gebern als möglichen Wettbewerbern bei Wachstumsfinanzierungen steht.
Am vergangenen Freitag fand auf dem Gelände der LMU München die erste „Venture Wiesn“ mit rund 220 Teilnehmern statt. Im Rahmen der Veranstaltung erhielten interessierte Mitglieder der Münchner Gründerszene die Möglichkeit, Investoren bei deren Elevator Pitches kennenzulernen oder selbst aktiv bei Spielen und Wettbewerben gegeneinander anzutreten.
Deutsche Beteiligungsgesellschaften, die einen neuen Fonds auflegen möchten, haben es seit der Finanzkrise schwer: Institutionelle Investoren sind derzeit nur sehr bedingt bereit, ihr Kapital in die Assetklasse Private Equity zu investieren. So konnte die gesamte deutsche Branche im Jahr 2010 nur 930 Mio. EUR einsammeln – damit wurde das schwache Vorjahr, in dem mit 1,07 Mrd. EUR immerhin die Mrd.-Grenze überschritten worden war, sogar noch unterboten – von den 2,69 Mrd. EUR aus dem Jahr 2008 ganz zu schweigen. Dennoch gab es 2011 wieder einige Erfolgsmeldungen. Im September gelang dem Frühphaseninvestor Creathor Venture das First Closing des Creathor Venture Funds III bei 51 Mio. EUR. Im Interview berichtet CEO Dr. Gert Köhler von seinen Fundraising-Erfahrungen.
Gleich mit dem ersten Exit ein Hit: Die Übernahme von SensorDynamics durch den US-Konzern Maxim habe zu einer hohen zweistelligen Rendite für die ausschließlich privaten Anleger geführt, meldete Fidura vor Kurzem. Im Interview berichtet Geschäftsführer Klaus Ragotzky, was die wichtigsten Aspekte dieses Investments waren, welche Folgen der Exit für seine Anleger hatte und welche Argumente derzeit für ein Engagement in Private Equity sprechen.
