Mit dem Inkrafttreten des "Gesetzes über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister“ („EHUG“) am 01. Januar 2007 hat das Internet-Zeitalter jetzt auch die deutschen Amtsgerichte bzw. das Handelsregister erreicht. Das Gesetz führt nun endgültig das elektronische Handelsregister ein und setzt damit die im Jahr 2003 erfolgte Novellierung der Publizitätsrichtlinie in deutsches Recht um. Daneben werden einzelne Vorgaben der sog. EU-Transparenzrichtlinie vom 15. Dezember 2004 erfüllt. Letzteres betrifft vor allem das neue elektronische Unternehmensregister sowie die grundlegende Änderung des Systems der Jahresabschlusspublizität.
Mit einem Volumen von 250 Mio. Euro zählt German Equity Partners III zu den größeren Buyout-Fonds in Deutschland. Die dahinter stehende ECM Equity Capital Management GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main plant, aus diesem Fonds bis zum Jahr 2011 jeweils 10 bis 50 Mio. Euro zuzüglich Fremdkapital in acht bis zehn mittelständisch geprägte Unternehmen zu investieren. Aufgrund des derzeit hohen Preisniveaus ist bisher noch keine positive Investitionsentscheidung für die Mittel aus dem dritten Fonds gefallen – erste Engagements dürften jedoch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Eine bevorzugte Branche gibt es dabei nicht, ein Schwerpunkt des Vorgängerfonds lag jedoch im Lebensmittelbereich: Sowohl der Tiefkühl-Heimservice Eismann als auch die Steakhaus-Kette Maredo gehören zum Portfolio.
Obgleich es sich um den Erstfonds der Münchner Real I.S. AG im Bereich Private Equity handelt, kann der Anbieter mit einem vorzeigbaren Track Record werben – nämlich dem des institutionellen Dachfondsmanagers CAM Private Equity. In dessen Fonds Nr. 4 landen die Mittel des 30 Mio. Euro-Dachfonds, die zu einem Gutteil auch von den Kunden bayerischer Sparkassen kommen werden.
Vor einigen Jahren noch war es sehr eindeutig, wer Private Equity investiert und in welche oder für welche Unternehmen diese Investitionen in welcher Form fließen. Es waren dies Private Equity-Fonds, die private Gelder in den Aufbau weniger reifer Unternehmen als Venture Capital investierten, oder Buyout-Fonds, die in Buyouts von privaten Unternehmen investierten. Für die Buyout-Investitionen wurde auch oft der Oberbegriff Private Equity als Abgrenzung zu Venture Capital verwendet.
Durch den Zukauf zweier größerer Portfolios hat die Avida Group zuletzt auf sich aufmerksam gemacht. Clemens von Berger, Gründer und CEO der Private Equity-Gesellschaft mit Hauptsitz in Düsseldorf, sprach mit Andreas Uhde, Chefredakteur des VentureCapital Magazins, über die Hintergründe.
Das endgültige Closing eines 40 Mio. Euro-Fonds Ende 2006 mit bereits vier Investments, von denen eines schon im Januar 2007 erfolgreich im Entry Standard der Deutschen Börse platziert wurde – so lauten die wichtigsten Erfolgsmeldungen der jüngsten Vergangenheit der eCapital New Technologies Fonds AG aus Münster. Weitere 30 Mio. Euro werden aus dem Fonds mit dem Namen eCapital II, dessen Cornerstone-Investor die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist, jetzt investiert. Der Fonds ist auf die Branchen Informationstechnologie/Kommunikation, Verfahrenstechnik/Neue Materialien und optische Technologien fokussiert.
Manche Anbieter von Private Equity-Produkten betonen im Zweifel gerne ihre antizyklische Strategie als Basis überdurchschnittlicher Renditeerwartungen. Die KGAL erhebt die „Global Leaders“, in die ehedem ein beachtlicher Teil der Marktteilnehmer investiert, sogar zum Namensbestandteil ihres Private Equity-Dachfonds Nr. 6. Das Volumen weltbekannter, investitionsbereiter Buyout-Fonds, die nach denselben lukrativen Anlagemöglichkeiten fahnden, wird dadurch nicht kleiner.
Laut Venture One wurden 2006 in Europa mit 4,12 Mrd. Euro die höchsten VC-Investments seit 2002 getätigt. Das entspricht einem Zuwachs von 5% zum Vorjahr bei einer gleichzeitigen 27%-igen Verminderung der finanzierten Unternehmen auf nur 867, was zu einer Steigerung der durchschnittlichen Investitionssumme auf 4,75 Mio. Euro pro Finanzierungsrunde führt.
Private Equity-Dachfonds gehören heute zu den wichtigsten Kapitalgebern der Beteiligungsbranche. Sie speisen sich sowohl durch vermögende Privatanleger als auch durch institutionelle Investoren, die sich mit Hilfe der spezialisierten Anbieter häufig erstmals der Anlageklasse Private Equity nähern. Eine direkte Beteiligung ist ab einer Größenordnung von 5 Mio. Euro möglich, ab 50 Mio. Euro strukturieren Gesellschaften wie Auda Advisor Associates und CAM Private Equity individuelle Portfolios. Horst Bennin, Geschäftsführer der Auda (Deutschland) GmbH, und Marco Yanar, Partner bei CAM Private Equity, verrieten Andreas Uhde in Frankfurt, warum sie die Vergütungsstrukturen mancher Zielfonds kritisch sehen, wie sie mit der Nachfolgeproblematik bei einzelnen Managementteams umgehen und was sie von Auktionen halten.