Entrepreneurship

07.02.2012 ,
Der Einkauf nimmt immensen Einfluss auf den härtesten Faktor allen unternehmerischen Schaffens und damit auf die Existenzberechtigung einer jeden Unternehmung: den Gewinn. Jeder gesparte Euro wirkt zu 100% gewinnsteigernd und verbessert damit die Rendite-Risiko-Relation eines jeden Unternehmens mit privatem Beteiligungskapital. Damit kann eine Optimierung des Einkaufs die Attraktivität eines Investments merklich steigern und Wagnisanteile verkleinern.
01.02.2012 ,
Was kann man von einer Anlageklasse, die sich selbst mit einem englischen Begriff als „Venture Capital“ bezeichnet, anderes erwarten, als dass auch wesentliche bestimmende Begriffe dem Englischen entlehnt sind? Problematisch ist nur, dass das „Eindeutschen“ dieser Begriffe zu inhaltlichen Unschärfen und Missverständnissen führen kann. Dahinter verbergen sich aber keine „Folterwerkzeuge“ für Gründer, sondern es geht im Kern nur darum, dass Investoren das „Venture“ ihres Investments durch Eckpunkte bei ihrem Einstieg und Ausstieg zu sichern suchen (und sichern müssen), da sich aus beidem das für sie wesentliche „Return on Investment“, also ihre Rendite ableitet.
01.02.2012 ,
Alles begann mit einem Computerspiel für Mädchen, genauer einer Reitsimulation. Das Medienunternehmen dtp entertainment AG (www.dtp-entertainment.com) war damit so erfolgreich, dass unter dem Namen dtp young entertainment (www.dtp-young.com) ein eigener Bereich für Kinder- und Familien-Software eingerichtet wurde. Thomas Baur und Freya Looft übernahmen das Management der Sparte, Baur löste 2007 das junge Unternehmen aus dem Konzern heraus. Zum Jahresende 2011 kam mit WGZ Initiativkapital ein Beteiligungsinvestor an Bord. Im Interview sprechen die beiden Geschäftsführer darüber, warum sie sich für Private Equity entschieden haben, und schildern die Erfahrungen, die sie in den vergangenen Jahren in einer Games-Nische gemacht haben.
27.01.2012 ,
Die Start-up-Szene in Deutschland kommt gut weg – jedenfalls wird ihre Bedeutung von Politikern, Verbandsvertretern und Unternehmenslenkern in den Sonntagsreden betont. In der Praxis zeigt sich jedoch eine Mangelwirtschaft, denn vor allem Kapital ist für aufstrebende Jungunternehmen ein rares Gut. Allerdings gibt es auch positive Signale wie den „Aktionsplan zur Verbesserung des Finanzierungszugangs für KMU“, den die Europäische Kommission im Dezember veröffentlicht hat. Im Interview kommentiert Dr. Peter Güllmann, Bereichsleiter Beteiligungen bei der NRW.Bank und Vorstandsmitglied des Branchenverbands BVK, die Rahmenbedingungen und die Herausforderungen für die Branche im Jahr 2012.
11.12.2011 ,
Biotope setzen sich aus mehr als einer Spezies zusammen, und so besteht auch die Gründerszene in Berlin als europäischer Hotspot aus mehr als kreativen Start-ups der Internetbranche. Spezialisierte Headhunter gehören ebenso dazu wie bestimmte Cafés als bekannte Treffpunkte. Daneben haben mit dem Institut für Venture Capital und Unternehmensfinanzierung und der VC Point GmbH in Wildau südöstlich von Berlin jetzt zwei neue kleine Pflänzlein zaghaft ihren Kopf aus der Erde gesteckt.
25.11.2011 ,
Nach einem Informatikstudium in Wuppertal und Duisburg sowie der Promotion gründete Torsten Schmale 1999 sein eigenes Unternehmen, einen Anbieter für Business Process Management-Lösungen – die inubit AG. Nun hat er seine Schöpfung für einen zweistelligen Millionenbetrag an Bosch verkauft. Im Interview spricht er über die Trennung von inubit, lehrreiche Erfahrungen während der letzten Jahre und wie es mit dem Unternehmen weitergeht.
03.11.2011 ,
Im Jahr 1983 habe ich in Wien, später in München meine erste Softwarefirma gegründet, zwölf Jahre, bevor das Internet überhaupt zum Thema wurde. Trotzdem gab es in den frühen 80er-Jahren in Deutschland schon ein sehr starkes „Net“, das oftmals noch immer das größte Hindernis für eine wirklich unternehmerische Kultur in Deutschland ist. Ich spreche vom „Hamma net“ – wie wir in Bayern sagen – und vom „Gibt’s net“ und „Geht net“. Als Mitgründer und Geschäftsführer der German Entrepreneurship GmbH setze ich heute unser eigenes Motto dagegen.
28.10.2011 ,
Start-ups können außer ihren Ideen meist noch keine Unternehmensentwicklung vorweisen. Wollen sie Investoren von einem Engagement überzeugen, spielt daher geistiges Eigentum wie beispielsweise Patente eine tragende Rolle. Abhängig von der gewählten Rechtsform zur Gründung können sich bei der Finanzierung aber erhebliche steuerliche Probleme ergeben.
27.10.2011 ,
Theorie ist nicht gleich Praxis – das gilt auch für studentische Gründer: Sie haben sich im Laufe ihrer akademischen Ausbildung oft fundiertes Wissen über Entrepreneurship angeeignet, wenn sie sich aber wirklich selbstständig machen wollen, brauchen auch sie meist praktische Unterstützung. Den eigenen Studenten und Absolventen, aber auch anderen Jungunternehmern greift die EBS Business School jetzt unter die Arme: Unter der Leitung des Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship (SIIE) baut die Hochschule das Gründerzentrum House of Ventures auf. Über das Konzept der neuen Einrichtung und die bisherigen Meilensteine spricht Prof. Dr. Ronald Gleich, Executive Director des SIIE, im Interview.
24.10.2011 ,
Erstmals wurde diesen Sommer mit dem UnternehmerTUM-Fonds ein Venture Capital-Vehikel aus dem direkten Umfeld einer Hochschule aufgelegt. Im Interview berichtet Geschäftsführer Dr. Helmut Schönenberger über die erste Resonanz – seitens potenzieller Kapitalgeber und aus der hiesigen Gründerszene.
20.10.2011 ,
Das Steinbeis-Transferzentrum Technologiebewertung und Innovationsberatung (TIB) wurde im Jahre 1998 von Prof. Dr. Udo Wupperfeld gegründet. Seither wurden über 1.000 Projekte aus den unterschiedlichsten Technologiebereichen realisiert. Im Interview spricht Michael See, Leiter Gutachten & Analysen, u.a. über aktuelle Technologietrends und -potenziale, Kosten und Dauer von Technologiegutachten sowie Probleme von jungen Unternehmern.
06.10.2011 ,
Seen, Strand, Sonne – das idyllische Mecklenburg-Vorpommern ist bei Unternehmern und Mitarbeitern beliebt aufgrund seines hohen Freizeitwerts. Doch das Bundesland hat Entrepreneuren und Investoren noch viel mehr zu bieten, findet Uwe Bräuer, Geschäftsführer von Genius Venture Capital. Mit Unterstützung der Landesregierung finanziert der Frühphaseninvestor den Aufbau junger Unternehmen und weiß: Gerade auch durch die politische Unterstützung ist der Standort für Gründer interessant. Im Interview verrät er, in welchen Bereichen sich besonders gute Chancen bieten.
03.10.2011 ,
Viele Gründerinnen und Gründer haben eine vielversprechende Idee für ein innovatives Produkt oder eine neue Dienstleistung – und den Mut, damit den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Was zur Umsetzung allerdings häufig fehlt, sind zum einen ein ausgefeilter Businessplan und zum anderen das notwendige Startkapital. Gleich zwei gute Gründe, um an einem Businessplan-Wettbewerb teilzunehmen.
05.08.2011 ,
Übernachten in einem Landschloss, einer Strandvilla oder einem Loft über den Dächern von New York City – das Internetportal Airbnb macht es möglich. Auf der Plattform bieten Privatpersonen Reisenden ihre Privaträume an. Das Angebot stieß auf große Resonanz: Auf Airbnb sind derzeit Unterkünfte in 13.000 Städten in 189 Ländern buchbar. Groß war auch der Ansturm der Investoren: Berichten zufolge sammelte das Unternehmen bei der letzten Finanzierungsrunde 100 Mio. USD ein – bei einer Bewertung von 1 Mrd. USD. Mit der Integration des deutschen Pendants Accoleo fasst Airbnb nun auch in Deutschland Fuß. Airbnb-Mitgründer Nathan Blecharczyk und Deutschlandchef Gunnar Froh sprachen im Interview über ihre Zusammenarbeit, deutsche Copycats und die Eigenarten der Internetszene diesseits und jenseits des Atlantiks.
22.07.2011 ,
Office Talk heißt das Pilotprojekt von Microsoft – ein konzerninterner Kurznachrichtendienst, der Twitter ähnelt und Telefonieren und E-Mails zukünftig ersetzen soll. Das Bestreben des Software-Riesen, „Enterprise Microblogging“ als neues Kommunikationstool zu etablieren, legt den Schluss nahe, dass persönliche Kontakte und sozialer Austausch zunehmend schriftlich stattfinden. Darauf deutet auch hin, dass weltweit die Anzahl der aktiven Nutzer von Social Networks um 30% auf 314,5 Millionen anstieg – ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar. Privat und im Job gehört die intensive Kontaktpflege über das Internet mittlerweile zum Alltag, der ohne die Vernetzung im Internet unmöglich scheint.