Der Berliner Wagniskapitalgeber Cherry Ventures schließt seinen zweiten Fonds Cherry Ventures II mit einem Volumen von rund 150 Mio. EUR. Der zweite Cherry Fonds, der u.a. von Haniel, ProSiebenSat.1, dem European Investment Fund sowie institutionellen Investoren und einigen Business Angels finanziert wird, soll ausschließlich in Seed- und Early-Stage Finanzierungsrunden in Europa, insbesondere im Start-up-Hub Berlin, investieren.
2015 war ein weiteres starkes Jahr für die Private Equity-Industrie in Europa. Die Investoren steckten mehr Geld in schnell wachsendende europäische Unternehmen als im vergangenen Jahr, so die Daten aus dem 2015 European Private Equity Activity Report der europäischen Private Equity-Vereinigung Invest Europe. Doch beim genauen Blick auf die Zahlen zeigt sich, dass es neben einem stagnierenden Fundraising-Volumen und etwa gleichbleibenden Exit-Aktivitäten gerade in Deutschland, Österreich und der Schweiz einige Baustellen im Beteiligungsmarkt gibt.
Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) beteiligt sich an der Xplando GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Kaiserslautern bietet über eine Online-Plattform Zugang zu Dolmetschern.
Was der Vogel für Twitter und der Daumen für Facebook, das ist der Stecker für plugilo. Sollte das kleine Stecker-Symbol auch nur einen Bruchteil der Marktdurchdringung von Twitter- oder Facebook erreichen, so dürften in Starnberg südlich von München die Korken knallen.
Als Bankenplatz ist Frankfurt ein europäisches Schwergewicht. Da liegt es nahe, dass die Stadt auch im Bereich Fintech – den momentan so gefeierten möglichen Bankenkillern – eine führende Rolle einnehmen will. Doch aktuell haben hier noch Berlin und insbesondere London die Nase vorn. Um das zu ändern hat die Hessische Landesregierung unterschiedliche Akteure aufgerufen, Ideen für ein eigenes Zentrum für Fintech-Start-ups einzureichen.
Was haben Felix Haas, Alex Lasslop, Gerrit Schumann, Martin Ostermeyer, Johannes von Borries, Dr. Marko Schulz und Dr. Claas Heise gemeinsam? Sie alle haben einst ein Unternehmen gegründet und aufgebaut und sind heute Investoren in Start-ups. Eine weitere Gemeinsamkeit: allesamt waren Panelisten beim 5. German.Venture.Day in Duisburg, wo u.a. die Frage „sind Gründer die besseren Investoren“ diskutiert wurde. Erstmals fungierte das VentureCapital Magazin als Mitveranstalter.
Für die zweite Runde des Programms wendet sich Spacelab nun auch an Unternehmen aus den Bereichen Fintech, Internet of Things, Connected Home, Adtech und Mobile Commerce. Voraussetzung für die Teilnahme am Accelerator sind ein vorzeigbares Produkt oder Geschäftsmodell, ein vollständiges Gründerteam und Relevanz für den Consumer Electronics-Markt, also Nähe zur Wertschöpfungskette von Media-Saturn.
Die jungen Unternehmen ziehen ab Juni für...
Die NRW.Bank verkauft ihre Anteile an der Frimo Unternehmensgruppe. Nach dem Exit der Förderbank für Nordrhein-Westfalen befindet sich der Hersteller von Systemlösungen zur Fertigung von Kunststoffkomponenten wieder vollständig in Familienbesitz.
In einer Finanzierungsrunde holt sich das österreichische Start-up Sportvideos365 800.000 EUR für die weitere Internationalisierung. Mit an Bord sind vier Investoren, darunter die Schweizer Martin Global AG und der niederländische Investmentfonds NEO von Clever Clover.
Das Private Equity-Haus Silverfleet Capital verkauft den Wursthüllenhersteller Kalle GmbH an Clayton, Dubilier & Rice (CD&R). Die New Yorker Beteiligungsgesellschaft CD&R ist bereits der vierte Finanzinvestor, dem Kalle gehört. Das Wiesbadener Unternehmen produziert und vertreibt Kunstdarm für die proteinverarbeitende Industrie – sowohl für die Verarbeiter von Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch als auch für Hersteller vegetarischer Proteinerzeugnisse.
Nicht erst seit gestern haben Banken ein massives Imageproblem. Spätestens seit der Finanzkrise misstrauen die Menschen den klassischen Banken. Studien der vergangenen Jahre zeichnen ein eindeutiges Bild: Drei Viertel der Deutschen haben seit 2008 weniger Vertrauen in die Privatbanken, ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Yougov im Jahr 2013. Und die Zahlen werden nicht besser: Laut einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young aus dem vergangenen Jahr schrumpfte bei 38% der Deutschen der Glaube in die Geldhäuser noch weiter.
Start-ups im Bereich der Finanztechnologie sind wendig, unbürokratisch und unkompliziert. Verglichen damit erscheinen Banken schwerfällig. Doch die einen haben, was die anderen brauchen – und so sind Kooperationen angesagt.
Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Marc-Oliver Eckart von Unfallhelden.
Das Berliner Fintech-Start-up Savedo erhält in einer erneuten Finanzierungsrunde 5,6 Mio. USD Wachstumskapital. Kapitalgeber der aktuellen Finanzierungsrunde sind der deutsch-französische Venture Capital-Fonds XAnge, der Berliner Company Builder FinLeap, Kreos Capital aus London, der Berliner Frühphaseninvestor Point Nine Capital und die German Startups Group. Darüber hinaus beteiligt sich WeltN24 im Rahmen eines Media for Equity-Deals. Seit seiner Gründung Mitte 2014 hat das Berliner Fintech-Unternehmen damit über 10 Mio. USD Gesamtfinanzierung erhalten.
Der Seed Fonds Aachen II investiert gemeinsam mit der DSA Invest aus Aachen zum dritten Mal in den Datenbrillenhersteller Logcom. Der Gesellschafterkreis erweitert sich außerdem um den Venture Capital-Fonds der S-UBG Gruppe sowie einen Business Angel, die ebenfalls an der Finanzierungsrunde teilnehmen. Logcom ist in der Entwicklung, der Herstellung und im Vertrieb von Softwarelösungen und Head Mounted Displays für die Anwendung in der Lagerlogistik tätig.

