Die Deutsche Beteiligungs AG (www.dbag.de) und der von ihr verwaltete DBAG Expansion Capital Fund (ECF) beteiligen sich mit 40% an der Novopress GmbH Pressen und Presswerkzeuge & Co. KG. Novopress ist ein Werkzeughersteller für das Sanitär-, Elektro- und Baugewerbe. Heizungs- und Sanitärinstallateure nutzen beispielsweise elektromechanische und hydraulische Novopress-Werkzeuge, um Rohre zu verbinden.
Bayern Kapital (www.bayernkapital.de), der High-Tech Gründerfonds (www.htgf.de) und ein Business Angels-Konsortium unterstützen den Software-Entwickler Coredinate im Rahmen einer Seedfinanzierung. Die Summe wurde nicht bekannt gegeben.

Die aktuell aufflammende Börseneuphorie für junge innovative Unternehmen erinnert manchen Betrachter an die Anfangszeit des Neuen Marktes vor fast 20 Jahren. Als Mitte der 90er-Jahre Quiagen über eine holländische Holding an die NASDAQ ging, löste dies nationale und internationale europäische Initiativen aus, wie man die Attraktivität der Börse für kleinere Unternehmen erhöht und damit Wachstum sichert und Arbeitsplätze schafft.

Digital Health verändert den Gesundheitsmarkt. Die bislang im Zentrum des Interesses stehenden Mega-IT-Projekte, wie z.B. die Gesundheitskarte, sind ins Stocken geraten. Zu groß sind die Probleme und Bedenken zur Datensicherheit und die Beharrlichkeit des Gesundheitssystems. Zukünftig geht die Entwicklungsdynamik vor allem Bottom-up von Konsumenten und kleinen Insellösungen aus. Der Umbruch wird evolutionär vonstattengehen – unvorhersehbar und anders, als viele erwarten. Die Digital Health-Märkte sind groß: Die EU geht für 2017 im Mobile Health-Markt von einem Volumen von weltweit 23 Mrd. USD aus. Inzwischen stehen knapp 100.000 Gesundheits-Apps in den Stores zum Download bereit. Ferner gehen Fachleute von einem Einsparpotenzial in der Gesundheitswirtschaft durch IT-Lösungen und Integration von 45 Mrd. EUR aus – allein in Deutschland.

Die German Startups Group (www.german-startups.com) verschiebt ihr IPO auf unbestimmte Zeit. Das gab die Wagniskapitalgesellschaft am Abend des 21. Juli in einer Pressemitteilung bekannt. Nach einer Zeichnungsverlängerung war die Erstnotierung am Entry Standard der Frankfurter Börse zuletzt für den 24. Juli geplant. Das Unternehmen hatte seine Zeichnungsziele offensichtlich nicht erreicht. CEO Christoph Gerlinger gab dabei als belastende Faktoren das aktuell sich verschlechternde internationale Börsenumfeld an

Ob nun Business Angels oder ein Venture Capital-Fonds bei einem Jungunternehmen einsteigen oder ein Private Equity-Fonds bei einem etablierten Mittelständler – vor der Beteiligung steht der Vertrag, und der will erst einmal ausgehandelt sein. Es gilt, die Interessen auszugleichen und viele Dinge im Voraus zu berücksichtigen. Das haben mehr als früher inzwischen auch die Gründer im Blick.
Der erfolgreiche Exit beginnt bei der Gestaltung des Beteiligungsvertrags
Stefan Gaetzner -
Die Beteiligung von Venture Capital-Investoren ist stets eine Beteiligung auf Zeit. Da die Rendite des Investors in der Regel von einem erfolgreichen Exit abhängig ist, versteht sich, dass diesbezügliche Planungen und Regelungen sowohl für Investoren als auch für Gründer von besonderer Bedeutung sind. Die Erfahrung zeigt, dass mit diesen Planungen nicht früh genug begonnen werden kann.

Titelthema:
Standorte & Regionen 2015: Technologiecluster, Hotsports & Co

Mit dem IPO von amaysim (www.amaysim.com.au) an der Börse Sydney realisiert VCDE Venture Partners über ihr Investmentvehikel venturecapital.de einen Bruttoerlös von 12,6 Mio. AUD. Bei dem Teil-Exit veräußerte die Frankfurter Wagniskapitalgesellschaft 50% ihrer 14 Millionen Aktien. Damit hält VCDE noch einen Anteil von rund 4% an dem australischen Mobilfunkanbieter.

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG, www.dbag.de) übernimmt die Silbitz Group (www.silbitz-group.com). Verkäufer ist die VTC Industrieholding (www.vtc.de). Die DBAG investiert zusammen mit ihrem DBAG Fund VI in die ostdeutsche Gießereigruppe. Der entsprechende Vertrag sieht auch eine Beteiligung des Managements im Rahmen eines Management Buyouts vor und steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Die DGAB selbst wird aus ihrer eigenen Bilanz 9 Mio. EUR für 18% der Anteile zahlen.
In einer ersten Finanzierungsrunde sammelt snapload (www.snapload.de) 500.000 EUR ein. Zum Gründungsgesellschafter audio media verlag (www.audiomedia.de) ist die BayBG (www.baybg.de) hinzugestoßen. Das frische Kapital plant der Anbieter von eBook- und Hörbuch-Geschenkkarten für den weiteren Ausbau des Handelsgeschäfts, Marketingmaßnahmen und für die Weiterentwicklung der Online-Plattform einzusetzen.
Private Debt – ein weiterer Baustein in der Portfolio-Diversifikation
Kay Olschewski -
Angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfelds sind institutionelle Anleger weiter auf der Suche nach Investments mit stabilen Renditen bei überschaubarem Risiko. Ihr Blick fällt dabei zunehmend auch auf Private Debt, denn dieses Segment zeichnet sich durch gute Kreditschutzmechanismen und geringe Volatilität aus und korreliert wenig mit anderen Anlageklassen.
Am 16.09.2015 findet zum fünften Mal das Investforum als Matchingveranstaltung für Beteiligungskapital in Mitteldeutschland in Halle statt. Dabei soll in diesem Jahr der Fokus noch stärker als bisher auf den Austausch zwischen Kapital suchenden Unternehmen und Investoren liegen.
Interview mit Lars Becker, Deutsche Private Equity, und Christian Sauer, Webtrekk
marcoripanti -
Lars Becker (li.) und Christian Sauer[/caption]
Big Data ist allgegenwärtig. Laut dem amerikanischen IT- und Beratungsunternehmen IBM produziert die Menschheit heute 2,5 Quintillionen Bytes an Daten. Ausgeschrieben sind das 2.500.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Bytes – jeden Tag. Ausgewertet wird davon bislang lediglich 1%, so IBM. Doch auch diese 1% sorgt bereits für viel Veränderung: So nutzt beispielsweise die französische Staatsbahn SNCF Big Data, um Einblicke in Passagierbewegungen zu gewinnen und so die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Big Data war vor kurzem auch das Thema auf dem von RoeverBroennerSusat und Mazars veranstaltetem digital evening in Hamburg.
Lesson Nine aus Berlin, Betreiber des E-Learning-Angebots Babbel (de.babbel.com), gibt den Abschluss einer dritten Finanzierungsrunde in Höhe von 22 Mio. USD bekannt. Lead-Investor der aktuellen Runde ist Scottish Equity Partners (SEP www.sep.co.uk). Von den bestehenden Investoren beteiligen sich Reed Elsevier Ventures (reedelsevierventures.com), Nokia Growth Partners (NGP www.nokiagrowthpartners.com) und die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb.de) über ihren VC Fonds Technologie.

