
In den vergangenen Jahren hat sich Corporate Venturing mit enormem Tempo entwickelt. Zahlreiche etablierte Unternehmen haben landauf, landab Wagniskapital-Einheiten gegründet. Doch Zahlen zur Bedeutung der neuen Akteure für die Frühphasenfinanzierung in Deutschland lagen bislang nicht vor. Ein Forschungsprojekt des Investment Lab Heilbronn in Zusammenarbeit mit dem VentureCapital Magazin setzt genau hier an und erhebt erstmals Daten zu Strategie, Kapitalausstattung und Geschäftsklima der CVC-Gesellschaften.

Start-ups sind innovativ, Start-ups sind schnell, Start-ups sind risikobereit. Und für gestandene Konzerne sind sie ein lohnendes Investitionsziel. Corporate Venture ist im Idealfall eine Win-win-Situation: Die Start-ups profitieren vom Kundenstamm und der Marktkenntnis der Großen, die Konzerne können Innovationen ohne großes Risiko testen und dringen in neue Märkte vor. Drei Beispiele aus drei Branchen.
Im Rahmen einer Seedfinanzierungsrunde investieren der High-Tech Gründerfonds und SeedCapital Dortmund 1 Mio. EUR in coramaze technologies.

Paukenschlag im Fundraising: Die Münchner Solutio AG (www.solutio.ag) hat eines der größten deutschen Private Equity-Programme der vergangenen Jahre geschlossen. Für das Crown Premium Private Equity V haben institutionelle Investoren 900 Mio. EUR zugesagt.
Daniel Worch ist seit Anfang des Jahres neuer Geschäftsführer der Univations GmbH Institut für Wissens- und Technologietransfer (www.univations.de) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Der Countdown läuft: Heute in zwei Wochen beginnt in Berlin die SuperReturn International 2014 (www.icbi-superreturn.com). Was die Branchenkonferenz der Superlative in diesem Jahr zu bieten hat.

Das Berliner Start-up Amorelie vertreibt seit gut einem Jahr im Online-Shop Dessous und Sexspielzeug. Der leichte und spielerische Umgang mit einem vermeintlichen Schmuddelthema verhalf den beiden Gründern Lea-Sophie Cramer und Sebastian Pollok zu Jahresbeginn in der zweiten Finanzierungsrunde zu einem zweistelligen Millionenbetrag.

Deutsche Konzerne drängen auf der Suche nach innovativen Technologien und Geschäftsmodellen vermehrt in den Corporate Venture Capital-Markt. Zu den affinsten Branchen gehören dabei die Medien und hier insbesondere Axel Springer und ProSiebenSat1. Letztere engagieren außer über einen eigenen CVC-Arm auch über einen Inkubator, einen Accerlerator und über Media for Equity-Deals.
Neue Geschäftspartner sollte man besser unter die Lupe nehmen[/caption]Viele erinnern sich: Vor einigen Jahren sollte der Nürburgring mit Hilfe von Privatinvestoren und öffentlichem Mitteln ausgebaut werden. Doch die Organisatoren saßen einem Scheckbetrüger auf, der sich als amerikanischer Millionärserbe ausgegeben hatte. So etwas kann auch unvorsichtigen Private Equity-Investoren passieren. Die Investigative Due Diligence wird darum immer wichtiger.

In einer neuen Finanzierungsrunde gewinnt das Software Start-up PreisAnalytics (www.preisanalytics.de) neben dem High-Tech Gründerfonds (HTGF, www.high-tech-gruenderfonds.de) und Bayern Kapital (www.bayernkapital.de) auch Tengelmann Ventures (www.tev.de) als Investor.
Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg (www.buergschaftsbank.de) und MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (www.mbg.de) beteiligen sich an Dinger Stone (www.dinger-stone.com).

Fusion unter Fusionsexperten: Die beiden M&A-Beratungsunternehmen Angermann M&A International (www.angermann-ma.de) und M&A International haben sich zusammengeschlossen. Damit ist die Gesellschaft nun an drei Standorten in Deutschland vertreten.

Anna Lekston kommt als Senior Public Affairs Manager zum europäischen Branchenverband EVCA (www.evca.eu) und wird sich u.a. um das Thema Solvency II kümmern.

