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Panthermedia/Dmitriy Shironosov

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Die Zahl neuer Unternehmen in Deutschland geht immer weiter zurück, Gründen ist scheinbar out. Im Wirtschaftswunderland will offensichtlich keiner mehr Risiken eingehen. Keiner? Wie lassen sich dann die vielen neuen Internet-Start-ups erklären? Die Zalandos, Woogas und Soundclouds dieses Landes? Warum die vielen Inkubatoren, die überall aus dem Boden schießen? Und der Hype ums Crowdinvesting? Wir haben uns die Statistiken mal näher angeschaut und dabei festgestellt: Deutschland ist im Start-up-Boom – und merkt es nicht einmal.

Zum Auftakt des diesjährigen Innovationskongresses am 14. und 15. November 2013 im österreichischen Villach veröffentlicht das Institut für Innovation in Kooperation mit Unternehmen Problemstellungen, die von der Crowd analysiert und gelöst werden sollen. Ideengeber können sich noch bis heute auf der Online-Plattform zum Wettbewerb (www.neurovation.net) anmelden und ihre Lösungsvorschläge einreichen. Die besten Beiträge werden mit Eintrittskarten für den Innovationskongress 2013 belohnt.

Keeeb GmbH

Das Internet Start-up Keeeb ermöglicht es Usern, interessante Links thematisch sortiert aufzubereiten. Die Idee dahinter? Steht eine Präsentation oder eine Hausarbeit an, braucht man für die Vorbereitung eine Vielzahl an Quellen. Speichert man die Links wie üblich als Liste oder kopiert sie in ein Dokument, verliert man allerdings oft den Überblick. Mit Keeeb legt der Nutzer dagegen Themenseiten an, auf denen die Links auf einem visuellen Board mit den jeweils relevantesten Seiteninformationen angezeigt werden. So sollen aufwendige Suchrecherchen in Zukunft überflüssig werden. Im Interview sprechen Konrad Gulla, Mitgründer und CEO von Keeeb, und Business Angel Claas H. Nieraad über aktuelle Entwicklungen, Milestones und rechtliche Fallstricke.

Die neue Business Angel-Zertifizierung in Österreich läuft gut an. Gestern erhielten die ersten Investoren den Titel Certified Business Angel (CBA).

Zephyr Bureau van Dijk

 

Der deutsche M&A-Markt stagniert weiterhin – im internationalen Vergleich schneidet er damit aber noch gut ab: Weltweit befindet sich der Markt für Fusionen und Übernahmen in einem klaren Abwärtstrend, belegt der M&A-Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Transaktionsdatenbank Zephyr.

 

 

Einmal im Jahr lädt das VentureCapital Magazin seine Jahres- und Netzwerkpartner zum fachlichen Austausch unter Experten. Gemeinsam mit den Partnern der Verlagsschwestern Unternehmeredition und Die Stiftung tauschten sich die Gäste und die Redaktionen der drei Magazine bei einem Event im exklusiven Main Palais in Frankfurt aus. Über die neue „Generation Entrepreneurship“ und den Trend zum Social Business diskutierten Investoren, Unternehmer und Stifter bis in den Abend hinein.

 

Stephan Signer tätigte sein erstes Angel-Investment vor weniger als einem Jahr, beobachtete die Start-up-Szene in Deutschland aber schon seit den berühmten Blasen-Zeiten. Er hat über 30 Jahre Erfahrung als Führungskraft in der IT-Branche. Im Interview mit Dr. Carsten Rudolph, evobis Business Angel-Netzwerk (www.evobis.de) verrät Stephan Signer, was er jetzt von den IT-Märkten erwartet und wie er bei seinen privaten Investments vorgeht.

Panthermedia/vectomart

Fünf Monate nach dem Abschluss der ersten Finanzierungsrunde erhält die Mobile Games Marketing-Plattform AppLift (www.applift.com) weitere 5 Mio. EUR von Altinvestor Prime Venture (www.primeventures.com). Das gesamte Investment des niederländischen Kapitalgebers beläuft sich damit auf 15 Mio. EUR.

Panthermedia/Angelika Krikava

Ein Jahr Pause hat sich das Emissionshaus WealthCap gegönnt, jetzt knüpft es an seine Private Equity-Reihe an. Mit dem Dachfonds WealthCap Private Equity 17/18 legen die Münchner erneut ein Angebot für kleinere und größere Privatinvestoren vor. Nachdem der Vorgängerfonds auf nordamerikanische Unternehmen gesetzt hatte, stehen nun mittelständische Firmen in Europa im Investitionsfokus. Auf Zielfondsebene wird wahrscheinlich französisch gesprochen.

Panthermedia/Varina and Jay Patel

Dachfonds prüft Zielfonds: Ein strukturierter Prozess gepaart mit datenbasierten analytischen Instrumenten stellt die Basis des Selektionsprozesses dar, um die erfolgversprechendsten Private Equity-Fonds zu eruieren. In der folgenden Due Diligence wird der Fokus meist auf individuell sehr unterschiedliche Fragen gelegt, deren Beurteilung und Relevanz massgeblich von der langjährigen Erfahrung des Investors abhängt.

PantherMedia/Rancz Andrei

Wer in Deutschland ein Tech-Unternehmen gründet, schaut nicht selten mit Bewunderung ins Silicon Valley. Dieses gilt nicht von ungefähr als der Technologie-Hotspot schlechthin: Unternehmen wie Apple, Google, Facebook auf der einen, oft risikofreudigere Investoren als hierzulande auf der anderen Seite begründen den Mythos der Bay Area. Doch gerade für diese Kapitalgeber wird Deutschland immer attraktiver.

Panthermedia/Aleksandrs Tihonovs

Photonics Healthcare (www.photonicshealthcare.com) gibt den Abschluss seiner ersten Finanzierungsrunde bekannt. Bereitgestellt wurde das Kapital durch den High-Tech-Gründerfonds (HTFG, www.high-tech-gruenderfonds.de,) und Bayern Kapital (www.bayernkapital.de).

Kerkhoff Consulting (www.kerkhoff-consulting.de) hat den „Best of Consulting 2013“-Award gewonnen. Mit dem Award zeichnet die WirtschaftsWoche einmal im Jahr die besten Unternehmensberatungen in Deutschland aus.

Panthermedia/Leonid Andronov

Der sogenannte Dual Track-Ansatz hat bei geplanten Veräußerungen börsenfähiger Unternehmen durch ihre aktuellen Gesellschafter – Konzerne oder auch Finanzinvestoren – in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Im Zuge dieses Ansatzes wird das zu veräußernde Unternehmen gleichzeitig sowohl für ein mögliches Listing (IPO) als auch für eine außerbörsliche Veräußerung (Trade Sale) vorbereitet. Dies eröffnet einerseits einen zusätzlichen Veräußerungskanal und bietet andererseits angesichts der Volatilität der Aktienmärkte mehr Planungssicherheit beim Exit-Prozess. Zudem bietet sich die Chance, den Veräußerungserlös zu optimieren, da Dual Track-Prozesse in der Regel kompetitiver sind als Single Track-Prozesse.

Branchenschwerpunkte/Spezialisierung:

Der HTGF investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw.
eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 0,5 Mio. EUR; insgesamt stehen bis zu 2 Mio. EUR pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie 18 Wirtschaftsunternehmen.