
Die Erstellung eines Businessplans ist keine Pflicht – wenn Ihr aber Fremdkapital erwerben oder aber zügig und erfolgreich mit gut kalkuliertem Risiko Eure Geschäftsidee umsetzen möchtet, ist ein Businessplan ein absolutes MUSS! Denn ein guter Businessplan stellt unter Beweis, dass Ihr Euch mit den vielfältigen Aspekten einer Unternehmensgründung und der anschließenden Unternehmensführung intensiv auseinandergesetzt habt und die Geschäftsidee systematisch durchdacht ist. Richtig abgefasst und eingesetzt wird der Businessplan zum Schlüsseldokument für die Beurteilung und Steuerung der Geschäftstätigkeit. Keine Ahnung, wie man das macht? Bitte weiterlesen!
Talkrunden auf dem Marktplatz der deGUT[/caption]Beteiligungsmodelle wie Venture Capital oder Crowdinvesting sind für Gründer besonders interessant. Doch wie funktionieren die Modelle in der Praxis? Wer über diese und andere Finanzierungsformen mehr erfahren will, wird heute und morgen auf den deutschen Gründer- und Unternehmertagen (deGUT) fündig. Mit rund 130 Ausstellern ist die von der Investitionsbank Berlin (IBB) und der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) veranstaltete Messe eine der gefragtesten Foren für Gründer und solche, die es werden wollen. Mehr als 6.000 Besucher nutzten im vergangenen Jahr die Gelegenheit, fundierte Beratung sowie intensive Kontakte zu Gleichgesinnten, Förderern und Mentoren zu bekommen. Wir stellen die wichtigsten Angebote der deGUT vor:

Das privat finanzierte Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI,www.hpi.uni-potsdam.de) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Dieses wird derzeit von 460 Studenten genutzt, die eine Ausbildung zum IT-Ingenieur absolvieren – für eine spätere Tätigkeit als Software-Architekt, Projektleiter, Nachwuchswissenschaftler oder Jungunternehmer.

Kann man gründen lernen? Wie viel Theorie brauchen Gründer, um ihren Traum zu verwirklichen? Mark Zuckerberg hat schließlich nicht mal die Uni abgeschlossen… Klar, in vielen Unternehmen heißt die Maxime: Learning by Doing. Denn auch ein BWL-Studium bereitet nicht auf spontane Probleme im Alltag vor. Dennoch können gerade Nicht-BWLer von Ausbildungsangeboten an Hochschulen profitieren. Dabei geht es nicht nur darum, wie man einen Businessplan schreibt. Im Mittelpunkt stehen unternehmerische Schlüsselkompetenzen.
Michael Altendorf, Adtelligence[/caption]Sein eigenes Unternehmen aufziehen, etwas anpacken und umsetzen, Menschen inspirieren und Neues schaffen – erfolgreiche Gründer sind Entrepreneure mit Leib und Seele. Michael Altendorf ist so einer. Mit Adtelligence haben er und seine Mitgründer ein Vorzeige-Start-up aufgebaut, das Preise abräumt, ins Programm des German Silicon Valley Accelerator aufgenommen wurde und seit Kurzem zu den „Technology Pioneers“ des Weltwirtschaftsforums gehört. Was spornt Michael an? Eine Liebeserklärung ans Gründen.
In Österreich startet die erste Crowdinvesting-Plattform für Unternehmen aus den Bereichen Energie, Umwelt, Mobilität und Gesundheit. Auf Green Rocket (www.greenrocket.at) investieren Privatinvestoren in Start-ups, die sich besonders dem Aspekt der Nachhaltigkeit verschrieben haben.

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Martin Schlichte von Lecturio.

Es sind die Oscars der Anwaltsbranche: Gestern Abend wurden in Frankfurt die Juve Awards verliehen. Der Sieger im Bereich Private Equity & Venture Capital holte die Trophäe gleich in mehreren Kategorien.

Wer gründet, muss kreativ und flexibel sein – das ist klar. Kreativ und flexibel ist auch eine relativ junge Form der Start-up-Finanzierung: Crowdinvesting ist heute in aller Munde. Privatanleger beteiligen sich mit kleineren Beträgen an jungen Unternehmen, die sie gut finden, so kommen schnell Summen von 100.000 EUR bis 1 Mio. EUR und mehr zusammen. Die Start-ups gewinnen nicht nur Kapitalgeber, sondern auch Multiplikatoren für ihre Produkte. Eigentlich eine tolle Sache – trotzdem sollte der Schritt zur Crowd gut überlegt sein.

Trotz der gestiegenen Investitionsvolumina im Frühphasen-Segment haben es einige Branchen nach wie vor schwer, Finanzierungen einzusammeln. Brandenburg hat allerdings die Chance, von dem Hype rund um Berlin zu profitieren und gerade auch für Unternehmer aus der Region nutzbar zu machen.

Seit Jahren steigt das Interesse der Unternehmen an eigenkapitalstärkenden Finanzierungen. Das trifft auch auf Brandenburgs Wirtschaft zu. Junge, innovative Unternehmen ebenso wie etablierte Mittelständler können Eigenkapital bzw. eigenkapitalnahe Mittel aus verschiedenen Quellen erhalten – von öffentlichen Fördergesellschaften bis zu privaten Kapitalgebern.

Endlich wieder gute Zeiten für Firmenkäufer? Was M&A-Experten seit Langem herbeisehnen, wird jetzt für die kommenden Monate prognostiziert. Eine Steigerung der Dealaktivität um 18% sagt der Intralinks Deal Flow Indicator voraus.

Rocket Internet (www.rocket-internet.de), Holtzbrinck Venture (www.holtzbrinck-ventures.com) und Kinnevik (www.kinnevik.se) sowie eine Reihe Business Angels verkaufen Billpay (www.billpay.de) komplett an die Londoner Finanzgruppe Wonga (www.wonga.com) verkauft.

Der High-Tech-Gründerfonds (HTGF, www.high-tech-gruenderfonds.de) investiert in das Start-up Rebelle.de (www.rebelle.de). Der Anbieter für Second Hand Designermode ist ein Portfolio-Unternehmen des Hanse Ventures Company Builder (www.hanseventures.com).

Start-ups haben das Potenzial, die Wirtschaft von morgen aktiv mitzugestalten. In Städten wie Berlin sind sie bereits heute ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Seit einem Jahr vertritt der Bundesverband Deutsche Startups die Interessen und Anliegen der Szene gegenüber Politik und Medien und ist seither rasant gewachsen.

