Das Hamburger Family Office Jahr Holding beteiligt sich mit einer Kapitalerhöhung am Berliner Reifen-Shop Tirendo.
Venture Capital Magazin 11/2012[/caption]Titelthema:
Umbruch in der Unternehmens-finanzierung - Nachfrage nach Mezzanine und Eigenkapital nimmt zu
Start-up-Metropole Berlin[/caption]Thema:
Start-up-Metropole Berlin
Die Nord Holding Unternehmensbeteiligungsgesellschaft (www.nordholding.de) steigt als Mehrheitsgesellschafter beim Agrar-Marktforscher Kleffmann GmbH (www.kleffmann.com) ein.

Geldwäschevorwürfe, Zinsmanipulationen und Fehlspekulationen - der Finanzbranche fällt es seit den Krisenjahren schwer, das Vertrauen von Anlegern und Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Angesichts dessen sei es wichtig, Bildung, Ethik und professionelle Exzellenz in der Finanzwelt zu verbreiten, ist Alan Meder, Vorsitzender des CFA-Institutes überzeugt. Im Interview verraten er und Susan Spinner, Geschäftsführerin der German CFA Society, wie das in der Praxis funktionieren könnte.

Berlin wächst – und es wächst schnell. In den letzten Jahren hat die Stadt einen wahren Boom erlebt: Aus halb Europa ziehen Gründer und Start-ups an die Spree, um dort den Durchbruch zu schaffen. Doch was macht die Bundeshauptstadt zum momentan angesagtesten Ort für Start-ups des Kontinents? Und wie nachhaltig ist diese Entwicklung?
Gamigo, ein Herausgeber und Betreiber von Online-Spielen im Segment Massively Multiplayer Online Games (MMOG), wechselt von Axel Springer in den Besitz von Samarion.
Zum neunten Mal zeichnet der Juve-Verlag Anwaltskanzleien und Inhouse-Team in verschiedenen Kategorien mit dem Juve Award aus.

In Berlin treffen Unternehmen auf qualifizierte Mitarbeiter, relativ moderate Lohn- und Lebenshaltungskosten und ein kreatives Umfeld. Diese guten Voraussetzungen optimal auszuschöpfen, ist Ziel der Investitionsbank Berlin. Durch verschiedene Förderprogramme und eine eigene Beteiligungsgesellschaft unterstützt das Institut etablierte Unternehmen ebenso wie Start-ups. Im Interview erklärt Ulrich Kissing, Vorstandsvorsitzender der IBB, wo die Stärken des Standorts liegen.
„Für mittelständische Unternehmen sehe ich keine Kreditklemme“, betont Prof. Rudolf Faltermeier, Vizepräsident des bayerischen Sparkassenverbands (r.). Gemeinsam mit Dr. Werner Stockner, Geschäftsführer der S-Partner Kapital (l.), stand er Mathias Renz, Verlagsleiter des VentureCapital Magazins, Rede und Antwort.[/caption]Finanzierungsengpässe haben seit der Finanzkrise 2008 Unternehmer hart getroffen. Besonders der deutsche Mittelstand hatte zu kämpfen, als die großen Banken kaum noch Kredite vergaben. Mathias Renz, Verlagsleiter des VentureCapital Magazins, sprach mit Prof. Rudolf Faltermeier, Vizepräsident des bayerischen Sparkassenverbands, und Dr. Werner Stockner von der S-Partner Kapital AG, der Beteiligungsgesellschaft der bayerischen Sparkassen, über die Chancen und Sorgen des deutschen Mittelstands und die Rolle von Private Equity.
OpenSynergy entwickelt Software, um die Vielzahl elektronischer Systeme in Fahrzeugen besser aufeinander abzustimmen.[/caption]Technologie-Know-how und Wachstumsdynamik entfaltet Berlin nicht nur im Medien- und Kreativ-Bereich, sondern auch in den so genannten Industrial Technologies. Ein Beispiel dafür ist die OpenSynergy GmbH, die Software für Infotainment und Fahrerassistenzsysteme im Automobil entwickelt.
Thomas Schander, Mitgründer und Geschäftsführer von Inreal Technologies[/caption]Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Thomas Schander von der Inreal Technologies GmbH.

Der deutsche Venture Capital-Markt ist im internationalen Vergleich noch immer stark unterfinanziert. Das mag einem in Berlin kaum so vorkommen, insbesondere wenn man sich die Fülle an Frühphasenfinanzierungen dieser Tage in der Stadt ansieht. In diesem Segment ist deutlich mehr Geld im Umlauf als in den letzten Jahren. Angebot und Nachfrage bestimmen das Geschäft. Mit dem Mehr an Geld halten auch aus Gründersicht verbesserte Vertragsbedingungen Einzug in den deutschen Markt. Wie sollte ein solcher Seed-Deal anno 2012/13 aussehen?

Derzeit überschwemmen die Zentralbanken in Europa und Übersee aufgrund von Konjunktursorgen, Eurokrise und Deflationsangst kontinuierlich die Märkte mit zusätzlicher Liquidität. Dieses Geld entlädt sich seit einiger Zeit zunehmend in Sachwerten wie Immobilen, Ackerland oder Edelmetallen und mehr und mehr auch in Aktien. Ein Augenmerk sollte man dabei auch auf das Technologiesegment legen, welches immer noch „hinterherhinkt“ und wo man möglicherweise in Zukunft interessante Schnäppchen machen kann, z.B. im Small und Micro Cap-Segment.

Mit dem „Zukunftsfonds der IBB“ ging alles los – die noch junge Investitionsbank Berlin wollte Mitte der 1990er-Jahre mit einem eigenen Eigenkapitalprodukt Unternehmensgründer unterstützen. Aus der Idee erwuchs 1997 die IBB Beteiligungsgesellschaft, die über die Jahre das Management weiterer Venture Capital-Fonds übernahm und bis heute 105 Mio. EUR in Berliner Start-ups investiert hat. Die Geschäftsführer Roger Bendisch und Marco Zeller waren Männer der ersten Stunde und erlebten den Dotcom-Hype, den Niedergang des Neuen Marktes und den jüngsten Aufschwung der Hauptstadt zur Gründermetropole. Im Interview mit Susanne Gläser blicken sie auf bewegte 15 Jahre zurück.

