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Die Einziehung von Geschäftsanteilen eines GmbH-Gesellschafters erfolgt in drei Schritten – der Beschlussfassung, der Bekanntgabe und der Abfindungszahlung an den ausscheidenden Gesellschafter. Bislang war die Einziehung erst wirksam, wenn die Abfindung vollständig gezahlt war. Der BGH hat dies nun geändert und lässt die Einziehung in der Regel schon mit der Bekanntgabe der Einziehung wirksam werden, nimmt im Gegenzug aber nunmehr die Gesellschafter in die persönliche Haftung.

Öffentliche Fördermittel werden bereits von vielen Venture Capital-finanzierten Unternehmen als Baustein der Unternehmensfinanzierung
genutzt. Häufig erfolgt die Beantragung der öffentlichen Förderung jedoch separat und erst nach Abschluss einer Finanzierungsrunde. Für das Zusammenziehen der beiden Finanzierungsformen in einen Prozessschritt gibt es jedoch gute Gründe – sowohl für das junge Unternehmen als auch für den Investor. Gerade die Problematik der starken Verwässerung aller Altgesellschafter, insbesondere aber der  Unternehmensgründer, lässt sich durch die rechtzeitige Integration zumindest teilweise entschärfen.

[caption id="attachment_24240" align="alignnone" width="794"]Panthermedia/Chad McDermott[/caption]

Gerade bei einem Venture Capital Investment in ein junges Unternehmen ist besonderes Augenmerk auf die Durchführung einer Due Diligence zu legen, welche die wesentlichen werttreibenden Faktoren der Gesellschaft und deren Geschäftsbetrieb untersucht. Dabei ist Voraussetzung für eine effiziente Due Diligence, dass der Investor sich im Vorfeld mit den zu untersuchenden Themenbereichen intensiv auseinandersetzt und für eine reibungslose Kommunikation der Due Diligence-Teams Sorge trägt. Die Erfahrung zeigt, dass durch eine rechtliche Due Diligence häufig im Bereich der gesellschaftsrechtlichen Strukturierung und der gewerblichen Schutzrechte nicht unerhebliche rechtliche Risiken identifiziert werden können.

Die französische Vereinigung der Wachstumsinvestoren (AFIC) (www.afic.asso.fr) und Consulter Grant Thornton (www.grantthornton.com) stellen in ihre Studie über die französischen Private Equity Aktivitäten im ersten Halbjahr 2012 einen massiven Einbruch des Finanzvolumens fest.

[caption id="attachment_24227" align="alignnone" width="1024"]Venture WiesnIrgendwo auf diesem Bild versteckt sich Matthias Völcker, einer der Initiatoren der Venture Wiesn. Insgesamt kamen rund 280 Gründer und 20 Investoren zu der Veranstaltung einen Tag vor Beginn des Oktoberfests.[/caption]

Es gibt sie doch noch, die kleinen, spannenden Oktoberfest-Geschichten - abseits der Rekordzahlen zu Besuchern, Bieren und Ochsen. Eine davon ist die Venture Wiesn. Dank einer pfiffigen Initiative Münchner Start-ups hat sie Gründer und Investoren finden schon einen Tag vor dem offiziellen Startschuss zusammengebracht. Was es damit auf sich hat, welche Entwicklung die Veranstaltung bei ihrer zweiten Auflage erfahren hat und wie es weitergeht, berichtet Matthias Völcker, Geschäftsführer von Crossvertise und einer der Initiatoren der Venture Wiesn.

 

[caption id="attachment_24225" align="alignnone" width="304"]Albrech Deißner, Abteilungsleiter Beteiligungsgeschäft, KfW[/caption]

Zum Auftrag der staatlichen Förderbank KfW gehören neben der Export- und der Entwicklungsfinanzierung auch die Förderung von mittelständischen Unternehmen und die Unterstützung von Unternehmensgründungen. Die KfW investiert mit dem ERP-Startfonds direkt in junge Technologiefirmen und ist neben dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) – bei dem sie auch beteiligt ist – der wichtigste öffentliche Frühphaseninvestor in Deutschland. Im Gespräch mit Susanne Gläser erläutert Albrecht Deißner, Leiter der Abteilung Beteiligungsgeschäft der KfW, die Strategie des Fonds und verrät, welche Schwerpunkte die KfW in Zukunft setzen möchte.

[caption id="attachment_24221" align="alignnone" width="768"]DeinBus.deAlexander Kuhr hat DeinBus.de gemeinsam mit Ingo Mayr-Knoch und Christian Janisch gegründet. Zum Auftakt haben sie sich mit einem Wettbewerber von beeindruckender Größe angelegt: der Deutschen Bahn.[/caption]

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Alexander Kuhr vom Bahn-Konkurrenten DeinBus.de.

[caption id="attachment_24223" align="alignnone" width="301"]Christopher Bödtker, Managing Partner, Akina[/caption]

In einem schwierigen Marktumfeld hat der Schweizer Dachfondsmanager Akina im Sommer das First Closing des fünften Fonds der Euro Choice-Reihe vermeldet. Institutionelle Investoren aus den USA und Europa gaben Zusagen in einer Gesamthöhe von 173,5 Mio. EUR. Als Ziel steuert Akina bis zum zweiten Quartal 2013 ein Volumen von 600 Mio. EUR an, erklärt Christopher Bödtker, Managing Partner des Schweizer Private Equity-Investors. Viel hänge jedoch von der weiteren Marktentwicklung ab. Wie AIFM und Eurokrise das Fundraising derzeit dominieren, berichtet er im Interview.

Der Verkauf von Geschäftsbereichen, die nicht komplett aus den Mutterkonzernen ausgegliedert werden können, stellt für Unternehmen eine große Herausforderung dar. Finanzinvestoren legen zumeist ein besonderes Augenmerk auf die sogenannte Stand-alone-Fähigkeit und der Verkauf an Mitbewerber gestaltet sich aufgrund von zu schützendem Know-how als schwierig. Um solch einen Fall handelte es sich bei der Herauslösung des Laborglasgeschäfts aus dem Schott Konzern durch die Münchner Industrieholding Adcuram im Jahr 2005. Heute ist daraus ein profitables, mittelständisches Unternehmen entstanden – die Duran Group.

Beim 30. Jubiläum des Gründungswettbewerbs start2grow (www.start2grow.de) belegten Ruhr Compounds GmbH (www.ruhrcompounds.com) mit ihrer Geschäftsidee, Gummireste in hochwertigen Kunststoff zu verarbeiten, den ersten Platz.

[caption id="attachment_24210" align="alignnone" width="304"]Gewachsen: Von einer kleinen bayerischen Sparkassenbeteiligungsgesellschaft hat sich S-Partner Kapital zu einem etablierten Player in Bayern und im Saarland entwickelt. Foto: Panthermedia/Andrea Danti[/caption]

Auf dem Tiefpunkt des Beteiligungskapitalmarktes 2002 schlossen sich in Bayern einige Sparkassen zusammen, um eine neue Beteiligungsgesellschaft aus der Taufe zu heben. Die S-Partner Kapital AG feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen und blickt auf erfolgreiche Jahre zurück: Seit Gründung haben die Münchner 30,7 Mio. EUR in 30 mittelständische Unternehmen investiert.

[caption id="attachment_24208" align="alignnone" width="800"]Panthermedia/Vichaya Kiatying-AngsuleeFundraisingprozesse sind vielschichtiger geworden, weil stärker artikulerte Einzelinteressen zu berücksichtigen sind.[/caption]

Die Komplexität des gegenwärtigen Fundraising-Marktes definiert eine Arena, die tiefes, globales Verständnis der Trends und der Handelnden voraussetzt. Side Cars, Special Deals, Pledge Funds und Seggregated Accounts sind nur einige wenige Beispiele des Facettenreichtums des jetzigen Private Equity-Umfelds.

[caption id="attachment_24206" align="alignnone" width="3264"]Dr. Florian Meise[/caption]

Die Adcuram Group (www.adcuram.de), eine Industrieholding mit Fokus auf mittelständische Unternehmen und Konzern-Spin-offs, hat einen Beteiligungsfonds mit einem Volumen von 150 Mio. EUR aufgelegt. Zusammen mit den Eigenmitteln, aus denen heraus Adcuram bislang investiert hatte, summiert sich das Kapital, das für Unternehmensbeteiligungen zur Verfügung steht, damit auf 250 Mio. EUR. Mit dem neuen Fonds weitet Adcuram zudem den Investitionsfokus aus: Mit dem Kapital soll künftig auch in Unternehmen mit einem Wert bis zu 150 Mio. EUR investiert werden. Bislang war Adcuram in kleineren Segmenten aktiv gewesen. Über die geplanten Neuaktivitäten spricht Vorstand Dr. Florian Meise im Interview.

[caption id="attachment_24198" align="alignnone" width="849"]Panthermedia/Gunnar Pippel[/caption]

Buy & Build-Aktivitäten in Deutschland wie in Europa schwächeln weiterhin. Das allgemein schwierige M&A-Umfeld hemmt auch die Zukäufe von Unternehmen aus Beteiligungsportfolios. Experten hoffen dennoch auf mehr Bewegung in den kommenden Monaten und sehen einige interessante Branchen.

[caption id="attachment_24196" align="alignnone" width="2574"]Ellen Pao[/caption]

Wenn es um Trends in der Start-up-Landschaft geht, blicken europäische Gründer seit Generationen ins Silicon Valley. Das einmalige Ökosystem dort bringt fast am laufenden Band Giganten wie Google, Apple, Facebook oder Twitter hervor. Kein Wunder, dass Entrepreneure auf der ganzen Welt die Trends von der amerikanischen Westküste genau im Auge haben. Doch auch in Europa ist in den vergangenen Jahren eine vitale Gründerszene entstanden – und auf einmal kommen amerikanische Investoren hierher, um das nächste große Ding nicht zu verpassen. Einer dieser Investoren ist die traditionsreiche Venture Capital-Gesellschaft Kleiner Perkins Caufield & Byers (www.kpcb.com). Partnerin Ellen Pao sprach mit Susanne Gläser vom VentureCapital Magazin über die Start-up-Trends der nächsten Jahre – und über die wachsende Bedeutung der europäischen Gründer.