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Die niederländische Beteiligungsgesellschaft Holland Private Equity (HPE, www.hollandprivateequity.com) beteiligt sich mit mehr als 20 Mio. EUR an dem Automobil- und Luftfahrtzulieferer Cotesa (www.cotesa.de).

Die Münchner Private Equity Gesellschaft Fidura (www.fidura.de) zeigt sich mit dem Geschäftsjahr 2011 sehr zufrieden: Wie das Münchner Emissionshaus berichtet, verbuchten die Portfolio-Unternehmen wie in den Vorjahren zweistellige Umsatzsteigerungen zwischen 30 und 100%.

[caption id="attachment_23849" align="alignnone" width="600"]Dr. Thomas Winkemann, Partner der Sozietät Görg Partnerschaft von Rechtsanwälten[/caption]

Mit Wirkung ab 1. März 2012 wurde die Insolvenzordnung u.a. dahingehend geändert, dass die Umwandlung von Forderungen der Gläubiger in Eigenkapital zulasten der Altgesellschafter auch gegen deren Willen ermöglicht wurde. Dies ist auch für Investoren im Venture Capital-Bereich von Bedeutung, da es das Risiko birgt, dass sie bei einer Erfolg versprechenden Sanierung ihre Beteiligung ersatzlos verlieren.

Das Online-Pflegeportal Pflege.de (www.pflege.de), betrieben von der web care LBJ GmbH, hat den Health Media Award 2012 (www.healthmediaaward.de) erhalten.

Die Epivios GmbH (www.epivios.de), ein Spin-Off aus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, hat den High-Tech Gründerfonds (www.high-tech-gruenderfonds.de), den Pre-Seed-Fonds des Life Science Inkubators (www.life-science-inkubator.de) sowie die Technologietransfer Heinrich Heine Universität GmbH (www.cedus.hhu.de) und einen Privatinvestor als Investoren gewonnen.

Das weltweit größte Logistik- und Postunternehmen Deutsche Post AG (www.deutsche-post.de) übernimmt den Online Marketing-Spezialisten intelliAd (www.intelliad.de), einen Technologieanbieter für Bid-Management-Tools.

[caption id="attachment_23841" align="alignnone" width="600"]Am Rande des Family Days 2012 stellten sich (v.l.n.r.) Ron Winkler (HTGF), Bernhard Mohr (Evonik), Dr. Claus Hackmann (BASF Venture Capital) und Marco Winzer (HTGF) den Fragen von Torsten Paßmann. Dr. Andreas Jerschensky (Altana) gab seine Antworten telefonisch zu Protokoll.[/caption]

Aus eins wird drei zum Vorteil von vielen. Eine Formel aus nur acht Worten beschreibt, was zwischen der ersten und der zweiten Auflage des High-Tech Gründerfonds passiert ist und mit welchen Folgen zu rechnen ist. Im Klartext: Nach BASF sind mit Altana und Evonik zwei weitere strategische Investoren aus dem Chemiesektor eingestiegen, für die Portfoliounternehmen des High-Tech Gründerfonds ergeben sich daraus neue Chancen. Was das konkret bedeutet, findet Torsten Paßmann im Interview heraus.

[caption id="attachment_23827" align="alignnone" width="200"]Frank Blasius, Kerkhoff Legal[/caption]

Unternehmen kaufen heute nicht mehr nur regional ein, sondern sondieren weltweit Beschaffungsmärkte. Besonders im Fokus steht China. Die Gründe, dort einzukaufen, sind so vielfältig wie auch die Risiken, gegen Gesetze zu verstoßen. Unternehmen sollten sich im Vorfeld absichern.

Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft b-to-v Partners (www.b-to-v.de) hat gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds (www.high-tech-gruenderfonds.de) aus Bonn, der Bayern Kapital (www.bayernkapital.de) aus Landshut sowie einigen Industrieexperten die Anschlussfinanzierung des Münchner Medizintechnikunternehmens Curefab (www.curefab.de) übernommen.

JustBook (www.justbook.com), Anbieter einer mobilen Applikation für Last Minute-Hotelbuchungen, konnte sich eine weitere Finanzierungsrunde sichern.

Der Innovationsstarter Fonds Hamburg (www.innovationsstarter.com) investiert einen sechsstelligen Betrag in die Threaks GmbH (www.threaks.com).

Brockhaus Private Equity (www.brockhaus-pe.com), bisher größter Einzelaktionär des Software-Unternehmens 360 Treasury Systems (www.360t.com), hat einen 20%igen Anteil seiner Beteiligung an den US-Investor Summit Partners (www.summitpartners.com) veräußert.

Der Private Equity Fonds Avedon Capital Partners (www.avedoncapital.com) hat gemeinsam mit dem Management sämtliche Anteile der Tesch Gruppe (www.teschinkasso.de) vom Alleingesellschafter Siegward Tesch übernommen.

Wer sich in einem Venture Capital-Portfolio wiederfindet, erkennt schnell, dass es sich um eine Branche handelt, deren vielseitige Herausforderungen ein ungewöhnlich hohes Maß an Individualität in der Betreuung mit sich bringen. Andererseits werden mit der zunehmenden Etablierung des Venture-Geschäfts und einer steigenden Anzahl von Beteiligungsprojekten Prozessstandards in der Betreuungsarbeit immer notwendiger. Dies wird durch das regulatorische Umfeld zudem weiter verstärkt, da nicht zuletzt im Hinblick auf die AIFM-Richtlinie und deren Vorgaben an das Risikomanagement immer höhere Anforderungen an die Venture Capital-Fonds gestellt werden. Um also langfristig Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Fondsentwicklung zu schaffen, werden die Venture Capital-Fonds um eine weitere Standardisierung einzelner Bereiche wie beispielsweise des Reporting-Prozesses nicht herumkommen.

Es gab Zeiten, in denen die Banken das Wachstum der mittelständischen Wirtschaft spürbar gefördert haben. Sie waren Teil des Wirtschaftsmotors Deutschland und kamen ihrer volkswirtschaftlichen Verantwortung voll und ganz nach. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Staatsanleihen von überschuldeten Staaten, Spekulationen mit Immobilienderivaten, hausgemachte Probleme und so fort – alle diese Faktoren haben dazu geführt, dass Fremdkapital für Unternehmer so schwer wie selten zuvor zu beschaffen ist. Ein Jammern über die Kreditklemme, die Zurückhaltung der Banken mit Fremdkapital helfen jedoch nicht. Der deutsche Mittelstand wird nicht umhinkommen, sich stärker mit der Alternative Unternehmensbeteiligungen zu beschäftigen.