Investing

29.07.2005 ,
Seite an Seite mit einer erfolgreichen Industriellenfamilie investieren – wer möchte das nicht? Eine direkte Beteiligung an einem der Auda-Dachfonds ist ab 10 Mio. US-$ möglich – für Privatanleger eine eher unhandliche Größe. Über den neu aufgelegten „Feeder-Fund“ Star Private Equity sinkt die „Mitmachgrenze“ auf etwa ein Tausendstel ab: Die Mindestzeichnung beträgt hier nur noch 10.000 Euro. Doch die Teilnahme an der Privat(e) (Equity)-Party des Geldadels hat ihren Preis.
29.04.2005 ,
Die Zählweise ist gewöhnungsbedürftig: Nach dem Private Equity Fonds I, Private Equity Garant und Garant II kommt nun Private Equity Fonds IV. Letzterer ist jedoch strenggenommen Fonds Nummer zwei, da die beiden „Garant“-Produkte nur in die eigentlichen Fonds investieren. Zumindest die Unsicherheit, in welchen Fonds das Kapital landet, besteht beim Nordcapital IV nicht.
30.01.2004 ,
Im Mai 2002 war sowohl an der IPO- als auch an der Private Equity-Front bereits die Eiszeit angebrochen. Trotzdem wagte sich VCH mit ihrem im Jahr 2001 privat plazierten Dachfonds an die Börse. Verspätete Trendfolger des VC-Booms oder antizyklisch agierende Investment-Füchse? Zumindest kann niemand den VCH-Verwaltern vorwerfen, mittels ihrer Zielfonds zu teuer eingekauft zu haben.
19.12.2003 ,
Im Jahre 1997 hoben Partners Group und Liechtenstein Global Trust gemeinsam den ersten an der Schweizer Börse notierten Private Equity-Dachfonds aus der Taufe. Castle Private Equity sammelte 400 Mio. CHF ein und errichtete daraus ein breit diversifiziertes Portfolio. Auch die Aktionäre von Castle mußten eine Berg- und Talfahrt miterleben, doch waren die Ausschläge aufgrund des hohen Anteils an Buy-out-Fonds nie so groß wie z.B. beim Wettbewerber PEH.
28.11.2003 ,
Verglichen mit ihren Mitbewerbern verläuft die Wertentwicklung von shaPE in ruhigen Bahnen. Das Team unter der Leitung von Benedickt G. Brenninkmejier ließ sich Zeit, sein Portfolio aufzubauen. Nun lohnt sich ein Blick auf das (Zwischen-)Ergebnis.
31.10.2003 ,
Das „Absolute“ im Namen kommt nicht von ungefähr, denn absolute Erträge will man erwirtschaften. So wandern die nichtabgerufenen Beteiligungsmittel in ein Portfolio aus Hedge-Fonds-Strategien. Auch sonst weist die Absolute Private Equity AG einige beachtenswerte Besonderheiten auf.
26.09.2003 ,
Die im September 1999 gegründete AIG Private Equity AG gehört unter den börsennotierten Schweizer Dachfonds zu den älteren und höher investierten Vertretern ihrer Art. Zu ihren besonderen Merkmalen zählt, daß fast jede ihrer Depotpositionen ein Co-Investment mit AIG, der US-amerikanischen höchstkapitalisierten Versicherungsgesellschaft der Welt, ist. Warum nicht einen AIG-Private Equity-Manager für sich arbeiten lassen?
29.08.2003 ,
Über Mittelstandsfinanzierung und deren Renditeperspektiven wird oft und gerne geredet und geschrieben. RWB hat nun den ersten Fonds aufgelegt, der gezielt Kapital bereitstellen soll. Mit dem anvisierten Fondsvolumen von 50 Mio. Euro wird dieses nationale Problem nicht zu lösen sein, doch könnte für kleine und mittelgroße Spätphasenfinanzierungen und deren interessante Renditen eine erhöhte Aufmerksamkeit erzeugt werden.
25.07.2003 ,
Mit dem „P3“-Zertifikat haben Dresdner Bank und Landesbank Baden-Württemberg im Frühjahr 2000 das erste Produkt seiner Art am Markt plaziert, das einem wirklich breiten Publikum einen Zugang zu Private Equity-Anlagen verschafft. Seit Februar 2003 wird P3 nun an der Börse in Stuttgart gehandelt und teilt bislang das Schicksal manch anderen Private Equity-Instruments: Der Markt hält auch auf den aktuellen inneren Wert einen hohen Abschlag für angemessen.
27.06.2003 ,
Bisher ähnelten die Private Equity-Fonds von Blue Capital eher Monokulturen als Dachfonds: Jeder Fonds investierte in genau einen Zielfonds – mit dem Unterschied, daß der Blue Capital-Kunde bereits ab 50.000 Euro Zeichnungssumme statt 10 Mio. Euro Minimum beim Zielfonds mit dabei war. Ab kommendem Herbst wird das Kapital erstmals auf mehrere Zielfonds verteilt, die darüber hinaus als „Secondaries“ erworben werden sollen. Im Jahr 1997 ging Blue Capital (Hamburg) ihre erste Private Equity-Fondsbeteiligung ein und plazierte sie bei ihrer Privatkundschaft. Das System wurde lange beibehalten: Ausgewählte Zielfonds werden im zweistelligen Mio.-Euro-Bereich gezeichnet, bei Bedarf gesellschaftsrechtlich umstrukturiert, z.B. in eine GmbH & Co. KG mit Treuhänder, und dadurch in kleineren Tranchen für Endkunden zugänglich.
30.05.2003 ,
Die börsennotierte Private Equity Holding aus Zug in der Schweiz war durch aggressiv hohe und VC-lastige Commitments bei stark rückläufigen Kapitalrückflüssen an den Rand der Illiquidität geraten. Nun wurde der Gordische Knoten zerschlagen und die Verschuldung beseitigt. Übrig bleibt nur noch ein Drittel des alten Portfolios.
25.04.2003 ,
Hinter dem in Speyer domizilierenden Dachfonds steht kein Emissionshaus, sondern es sind zwei Einzelpersonen, die mit dem Vertrieb ihres Konzeptes im Jahr 2002 immerhin 8,5 Mio. Euro einwerben konnten. „VITHAG Projekt 2“ stellt sich selbst als Dachfonds dar, doch muß man dazu auch offene Investmentfonds in die Definition miteinbeziehen.
28.03.2003 ,
Triangle ist bislang werblich kaum in Erscheinung getreten und eher als direkt investierender Frühphasen-Venture Capitalist bekannt. Mit Hilfe des Privatanleger-Pools wird das Produkt auch für ein erweitertes Publikum zugänglich.
28.02.2003 ,
MPC legt mit dem mittlerweile fünften Fonds die höchste Frequenz pro Jahr der deutschen Dachfondsanbieter vor. Das Grundkonzept gleicht dem der Vorgänger, doch an einigen Stellschrauben wurde kräftig gedreht.
31.01.2003 ,
Eine deutsche Premiere! Erstmals wagt es eine Großbank, einen geschlossenen PE-Dachfonds für das breite Anlegerpublikum aufzulegen. Doch keinem inländischen Top-Five-Geldhaus, sondern einer Schweizer Großbank wird die Ehre zuteil. Spätestens jetzt dürften derartige Sondervermögen als in der Geldanlagelandschaft etabliert anzusehen sein.