SevenVentures (www.sevenventures.de), die Beteiligungsgesellschaft von ProSiebenSat.1 (P7S1, www.prosiebensat1.de), erhöht mit einem Media for Equity-Deal ihren Anteil an der moebel.de Einrichten & Wohnen AG und deren Einrichtungsportal moebel.de (www.moebel.de). Seven Ventures hält nun mit 50,1% die Mehrheit am Unternehmen.

Im Rahmen einer Wachstumsfinanzierungsrunde hat das Münchener Life Sciences-Unternehmen Definiens (www.definiens.com) 15 Mio. EUR von den zwei Leadinvestoren Wellington Partners (www.wellington-partners.com) und Gilde Healthcare (www.gildehealthcare.com) sowie Cipio Partners (www.cipiopartners.com) und TVM Capital (www.tvm-capital.com) gesammelt.

In einer Seedfinanzierungsrunde beteiligen sich die Venture Capital-Gesellschaften Earlybird (www.earlybird.com) und Redalpine (www.redalpine.com) sowie der Accelerator Axel Springer Plug & Play (www.axelspringerplugandplay.com) am Berliner Start-up Papayer und dessen Fintech-Dienstleistung Number26 (www.number26.de). Darüber hinaus steigen auch einige Business Angels ein. Die 2 Mio. EUR an frischem Kapital sollen den Markteintritt vorantreiben.

Axel Springer Digital Ventures (www.axelspringer.de) beteiligt sich mit 20% an der französischen Suchmaschine Qwant (www.qwant.com). Der Kaufpreis soll im mittleren einstelligen Millionenbereich liegen.
Start-ups in der Early Stage können sich derzeit für eine Teilnahme am ProSiebenSat.1 Accelerator (www.P7S1Accelerator.com) bewerben, der am 1.09.2014 zum vierten Mal startet. Sieben Jungunternehmen werden im Accelerator drei Monate lang mit Kapital und Mentoringprogrammen versorgt, um ihre Geschäftsmodelle zu optimieren.

Mit dem weltweit ersten Lehrgang zum „Certified Business Angel“ (CBA) ist das österreichische Business Angel Institute (BAI, www.businessangelinstitute.org) auf internationales Interesse gestoßen. Im Rahmen einer Kooperation mit dem FundersClub Hamburg (www.fundersclub.de) wird das BAI ab kommendem Herbst Lehrgänge in Hamburg, Berlin, Köln und München anbieten. In einer Zusammenarbeit mit dem European Business Angel Network (EBAN, www.eban.org) soll das CBA-Zertifikat auch in weitere Länder gebracht werden soll.

Das Berliner Start-up crobo (www.covus.de) sammelt 4,25 Mio. EUR von Boost&Co (www.boostandco.com). Mit dem frischen Kapital will das Jungunternehmen das deutsche Team erweitern und in neue Märkte expandieren.

Mitarbeiter am wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens teilhaben zu lassen ist im Silicon Valley seit Jahrzehnten gang und gäbe. Und auch in Deutschland hat sich diese Form der Incentivierung von Mitarbeitern – nicht nur von Vorständen und Geschäftsführern – seit mehr als 25 Jahren einen Platz in der Unternehmenslandschaft verschafft. Dabei geht es nicht nur um die Belohnung einer breiteren Zahl von Mitarbeitern, sondern um eine langfristig orientierte Beteiligung am Zuwachs des von ihnen mitgeschaffenen Unternehmenswerts.
Index Ventures (www.indexventures.com) beteiligt sich als Leadinvestor an Savingglobal (www.savingglobal.com), das Berliner Start-up hat nun 7,5 Mio. EUR an frischem Kapital zur Verfügung. Die anderen Investoren wurden nicht genannt.
Index Ventures (www.indexventures.com) beteiligt sich als Leadinvestor an Savingglobal (www.savingglobal.com), das Berliner Start-up hat nun 7,5 Mio. EUR an frischem Kapital zur Verfügung. Die anderen Investoren wurden nicht genannt.
Index Ventures (www.indexventures.com) beteiligt sich als Leadinvestor an Savingglobal (www.savingglobal.com), das Berliner Start-up hat nun 7,5 Mio. EUR an frischem Kapital zur Verfügung. Die anderen Investoren wurden nicht genannt.

Sie sind wieder da. Die Märkte sind noch immer volatil, Kredite sind knapp. Da sitzt bei Käufern und Investoren das Geld nicht locker – mit Ausnahme einiger Megadeals, die die Transaktionsstatistiken des letzten Jahres verschönten. Zwischen den Kaufpreisvorstellungen der Verkäufer und der Käufer klaffen in diesem Umfeld typischerweise Gräben. Ähnliches gilt für Beteiligungen, umso mehr, je mehr sich der Geschäftserfolg noch auf künftige Ertragschancen beschränkt. Und nun sind sie wieder da, Earn-outs, Optionen, Wandelanleihen, um diese Gräben zu überwinden. Aber sind sie wirklich geeignet, Brücken über die zugrunde liegenden Bewertungsdifferenzen zu bauen, oder nur Wege, mit denen vielleicht der Verhandlungstisch überquert wird, dabei aber die ungelösten Differenzen fröhlich im Gepäck mit in die Zukunft genommen werden?
Die Private Equity-Gesellschaft Hannover Finanz (www.hannoverfinanz.de) verkauft alle Anteile am Wolkensteiner Unternehmen Paper + Design (www.paper-design.de) an den schwedischen Konzern Duni (www.duni.com). Die Höhe des Veräußerungspreises wurde nicht genannt.
Die DPE Deutsche Private Equity GmbH (DPE, www.dpe.de) beteiligt sich mit bis zu 25 Mio. EUR an Webtrekk (www.webtrekk.com). In der ersten Tranche erhält das Berliner Unternehmen 15 Mio. EUR, bis 2016 laut CEO Christian Sauer je nach Bedarf und Performance weitere 5 bis 10 Mio. EUR. Die DPE ist nun mit einer qualifizierten Minderheit beteiligt.

„Wir werden Deutschland als Investitionsstandort für Wagniskapital international attraktiv machen und dafür ein eigenständiges Regelwerk (Venture-Gesetz) abhängig von den Finanzierungsmöglichkeiten erlassen, das u.a. die Tätigkeit von Wagniskapitalgebern verbessert.“ – So schrieb es sich die Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD in ihren Koalitionsvertrag. Für die deutsche Kapitalbeteiligungsbranche könnte ein eigenes Regelwerk ein großer Wurf werden, denn in den letzten zwei Jahrzehnten hatte sie wiederholt mit sich verändernden Rahmenbedingungen zu kämpfen.

