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Im direkten Vergleich zu den USA scheint Deutschland in Bezug auf Venture Capital weit zurück. Start-up-Unternehmen hierzulande müssen wesentlich stärker um Anschubfinanzierungen kämpfen. Haben die Unternehmen jedoch eine kritische Größe überschritten, dann tauchen sie auch auf dem Radar der großen US-Finanzierer auf.

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Das Berliner E-Commerce Start-up Outfittery sichert sich 20 Mio. USD an frischem Kapital. Als neuer Investor dazu gekommen ist die auf disruptive Geschäftsmodelle spezialisierte Venture Capital-Gesellschaft Northzone Capital (northzone.com). Daneben sind auch wieder die bisherigen Investoren IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de), Holtzbrinck Ventures (www.holtzbrinck-ventures.com), Highland Capital Partners (www.hcp.com) und Mangrove Partners (www.mangrove.vc) an der aktuellen Finanzierungsrunde beteiligt.

Langfristig stabile und gut prognostizierbare Cashflows – das ist die Hauptmotivation von Investoren, Kapital in Infrastrukturprojekte anzulegen. Neben der Suche nach kontinuierlichen Rückflüssen erscheinen gerade in Zeiten anhaltend niedriger Zinsen Infrastrukturinvestitionen auch zunehmend unter dem Aspekt der Diversifizierung und rentierlichen Beimischung attraktiv. Das Thema wurde im Rahmen des Berliner Hintergrundkreises des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften intensiv beleuchtet.

Nach Stationen bei Novartis, IBM, Microsoft und Avaya – größtenteils im Top Management – den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen ist nicht alltäglich. Jürgen Gallmann hat es trotzdem getan und das mit Erfolg: Im Jahr 2011 verkaufte er die von ihm gegründete visionapp AG erfolgreich an ein amerikanisches Software-Unternehmen. Seither engagiert er sich als Business Angel und unterstütz junge Unternehmen...

Acxit Capital Management und Corporate Finance Partners (CFP) haben ihren Zusammenschluss angekündigt. Unter der Firmierung Acxit Capital Partners (www.acxit.com) setzt sich die neue Gesellschaft zum Ziel, in den Sektoren Industrie und Technologie eine der führenden Corporate Finance-Berater in Europa zu werden.

Das Berliner Start-up 99chairs (www.99chairs.com) sichert sich ein hohen sechsstelligen Betrag an frischem Kapital. Der High-Tech Gründerfonds (high-tech-gruenderfonds.de) und Business Angels investieren in den Online-Anbieter für Interior Design. Das Start-up bietet über seine Website Beratungsservices und Produkte für die Inneneinrichtung von Wohnungen. 99chairs erstellt online kostenlos Interior Designkonzepte mit konkreten Möbelvorschlägen und Einrichtungsgegenständen. Der Geschmack des Kunden wird aus einer...
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Special rund um das Thema Crowdinvesting

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Die Investoren mit den tiefen Taschen sind zurück - US-Gesellschaften investieren in deutsche Jungunternehmen

2014 erzielte der deutsche Beteiligungsmarkt das höchste Volumen seit dem Ausbruch der Finanzkrise. Mit 7,06 Mrd. EUR an investiertem Kapital verzeichnete die Branche ein Plus von 40% (2013: 5,06 Mrd. EUR). Das Segment mit dem größten Volumen war der Buyout-Bereich, der rund 79% der Investitionen ausmachte. Die Venture Capital-Beteiligungen hingegen waren rückläufig und stellten nur 9% der investierten MIttel. Das geht aus der neuesten Statistik des Branchenverbandes BVK (www.bvkap.de) hervor.

Das Berliner E-Health Start-up Klara (int.klara.com) sammelt in einer ersten Finanzierungsrunde 2 Mio. EUR an frischem Kapital ein. Neben dem bisherigen Investor Atlantic Labs (www.atlanticlabs.de) sind Creathor Venture (www.creathor.de), Partech Ventures (www.partechventures.com) sowie Heilemann Ventures (heilemann-ventures.com) und der Privatinvestor Stephan Schambach neu mit an Bord. Die jetzt eingeworbenen Mittel sollen vor allem für die weitere Expansion in den Vereinigten Staaten eingesetzt werden.

Der europäische Online-Markt für alternative Finanzierungsformen könnte 2015 ein Volumen von 7 Mrd. EUR erreichen – dies wäre ein Wachstum von 144% nach fast 3 Mrd. EUR im vergangenen Jahr. Den Löwenanteil des Marktes nimmt dabei Großbritannien ein. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des University of Cambridge Judge Business School (www.jbs.cam.ac.uk) und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (www.ey.com/de).

Das Wachstum bei E-Commerce-Start-ups lässt nach. Die neuen Zugpferde heißen E-Health und Big Data. Das geht aus einer Analyse der Kölner Venture Capital-Gesellschaft Capnamic Ventures auf Basis von 5.000 Finanzierungsanfragen über einen Zeitraum von fünf Jahren hervor. Demnach ist die Nachfrage nach frischem Wagniskapital im elektronischen Handel erstmals rückläufig. Neben dem Dauerbrenner Technologie liegen vor allem die aktuellen Themen E-Health und Big Data im Trend.

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Immunservice kann sich eine dritte Finanzierungsrunde sichern. Neben dem High-Tech-Gründerfonds, der Hubertus Wald Stiftung und dem Business Angel Helmut Ponath als bisherigen Investoren investiert erstmals Dr. Michael Otto, der Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group in das Hamburger Biotechnologie-Unternehmen. Zur Höhe der der Finanzierung machten die Beteiligten keine Angaben.

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Es hatte sich bereits im ersten Quartal 2014 angedeutet: das Jahr 2014 wurde aus finanzieller Sicht ein Rekordjahr für die Life Sciences-Branche in den USA. Die Zahl der IPOs im Life Sciences-Bereich erreichte mit 106 einen neuen Höchststand, an Venture Capital wurden 12,9 Mrd. USD eingeworben, es wurden M&A-Transaktionen im Wert von 355,3 Mrd. USD abgeschlossen, der NASDAQ Biotechnology Index schloss mit einem Plus von 34,1% gegenüber dem Jahr 2013. Sehr erfreulich aus R&D-Sicht war, dass die FDA im letzten Jahr 41 neue Präparate in den USA zugelassen hat, so viel wie seit 1996 nicht mehr (damals waren es 53 Präparate). Die hohen R&D-Spendings der Pharma- und Biotechunternehmen in den letzten Jahren beginnen sich somit auszuzahlen.

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Wer sich früher beruflich auf Konferenzen oder privat bei Freunden kennenlernte, tauschte Visitenkarten aus oder pinselte ganz altmodisch seine Telefonnummer auf Zettelchen und Bierdeckel. Heute gibt es hierfür sogenannte Networking Apps, die es ermöglichen – entweder im Beruflichen oder im Privaten – Kontaktdaten buchstäblich im Vorbeigehen auszutauschen. Doch wie funktionieren diese Apps, wie monetarisieren sie sich und wie reagieren eigentlich Investoren auf diesen Trend?