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„Wir werden Deutschland als Investitionsstandort für Wagniskapital international attraktiv machen und dafür ein eigenständiges Regelwerk (Venture-Gesetz) abhängig von den Finanzierungsmöglichkeiten erlassen, das u.a. die Tätigkeit von Wagniskapitalgebern verbessert.“ – So schrieb es sich die Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD in ihren Koalitionsvertrag. Für die deutsche Kapitalbeteiligungsbranche könnte ein eigenes Regelwerk ein großer Wurf werden, denn in den letzten zwei Jahrzehnten hatte sie wiederholt mit sich verändernden Rahmenbedingungen zu kämpfen.

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Innovative Unternehmensgründungen sind besonders wichtig. Sie sorgen für technischen Fortschritt, für Wettbewerb und für überdurchschnittliches Beschäftigungs- und Einkommenswachstum. Amazon, Google oder SAP sind prominente Beispiele dafür. Die krisenbedingte Unsicherheit in Deutschland ist zuletzt einem gewissen Konjunkturoptimismus gewichen. Vor allem die Binnenwirtschaft hat gute bis sehr gute Aussichten. Daher steigt auch die Zahl der innovativen Gründer. 2013 gründeten 96.000 Personen ein Unternehmen mit der Überzeugung, eine überregionale Marktneuheit einzuführen. Das sind doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren. Das ist eine gute Entwicklung, fordern doch gerade diese Gründer bereits etablierte Unternehmen besonders heraus, selbst effizient und innovativ zu bleiben.

Wenn die Aussicht auf das eigene Unternehmen spannender ist als die Karriere in Wissenschaft oder Konzern, bricht der Unternehmergeist durch. Welche Idee sie verfolgen, ob es Vorbilder gibt und aus welchen Erfahrungen sie besonders viel gelernt haben, berichten Entrepreneure im Gründerinterview – dieses Mal Philipp Schrempp und Tobias Schüle von egg. VC Magazin: Wie kam es zu der Idee für Euer Start-up? Philipp: Tobias und...

25 Jahre BVK

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Ein Vierteljahrhundert gibt es den Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK, www.bvkap.de) – eine lange Zeit, in der die Beteiligungsbranche sich weiterentwickelt und verändert hat und in der der BVK eine ganze Menge erreicht hat. Dabei sah die Zukunft eines Verbandes für Beteiligungskapital am Anfang alles andere als rosig aus. Es existierte eine Arbeitsgemeinschaft der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften (MBG), in der die MBGen einen immer häufigeren Austausch pflegten. Die übrigen Marktteilnehmer kamen zu informellen Treffen zusammen, diskutierten aber noch in der Mitte der 80er-Jahre über das Pro und Kontra einer Verbandsgründung und entschieden 1985, dass Deutschland keinen Verband braucht.

BVK

Der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (www.bvkap.de) wird künftig von einer „Doppelspitze“ geführt. Bei der Jahreshauptversammlung im Rahmen des Deutschen Eigenkapitaltags wurden Dr. Peter Güllmann und Wilken von Hodenberg als Sprechern des Vorstandes bestätigt. Außerdem wurde  die bisherige Geschäftsführerin Ulrike Hinrichs zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied berufen.

Insgesamt 1.046 Inverstoren beteiligen sich über die Crowdfinanzierungs-Plattform Seedmatch (www.seedmatch.de) an dem Cloud Server des Hamburger Unternehmens Protonet (www.protonet.info) – und das in 10 Stunden und 8 Minuten. Damit sind sie die schnellste Kampagne weltweit.

Mit Möller Ventures (www.moeller-ventures.de) angelt sich der Onlineshop JimFish (www.jimfish.de) einen neuen Leadinvestor. Der Berliner Investor beteiligt sich mit einem sechsstelligen Betrag.

Die Wiener SocialTrading-Plattform wikifolio (www.wikifolio.com) hat 6 Mio. EUR von den Bestandsinvestoren VHB Ventures (www.vhbventures.de), Lang & Schwarz (www.ls-d.de), Michael Grabner Media (www.michaelgrabner.com), Speedinvest (www.speedinvest.com) dem Business Angel Michael Altrichter und privaten Neuinvestoren eingesammelt. 

Am 25. Juni 2014 findet zum 11. Mal der Thüringer Elevator Pitch (www.innovativ-gruenden-thueringen.de) statt. Unter dem Motto „Idee sucht Kapital – Idee sucht Know-how“ treffen Start-ups und Wachstumsunternehmen auf internationale Investoren und Kunden.

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Als 1989 der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK, www.bvkap.de) gegründet wurde steckte die Beteiligungsbranche in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Seither mussten Branche und Verband einige Auf und Abs bewältigen. Angefangen mit zwei Finanzkrisen 1989 und 2008, über den New Economy-Boom und das anschließende Platz der Dotcom-Blase in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren bis hin zur sogenannten Heuschrecken-Debatte 2005. 

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Ein 25. Geburtstag ist immer ein willkommener Anlass, einen Rückblick zu nehmen auf die Jahre des Heranwachsens und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen: Die Grundlagen für den Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK, www.bvkap.de) wurden bereits 1975 gelegt, als sich 27 deutsche Banken als Gründungsgesellschafter der Wagnisfinanzierungsgesellschaft (WFG) in einem 50 Mio. DM  Fonds organisierten. 

Axel Springer

Axel Springer (www.axelspringer.de) setzt weiter auf Digital und übernimmt rund 90% der Anteile an Vertical Media (www.vmpublishing.com). Team Europe (www.teameurope.net), PDV Inter-Media Ventures so wie einige Business Angels trennen sich von ihren Anteilen. Der Mitgründer und Geschäftsführer des Digitalverlags Mark Hofmann behält seinen Posten und bleibt weiterhin mit 10% beteiligt.

Die Wirtschaftsberatungsgesellschaft Baker Tilly Roelfs (www.bakertilly.de, ehemals RölfsPartner) ernennt Henning Heuser zum neuen Partner. Heuser ist seit 2012 im Unternehmen tätig und wird zukünftig für den Ausbau der M&A-Beratung zuständig sein. Heuser arbeitete zuvor bei SMP Strategy Consulting AG und von 2007 bis 2012 bei Deloitte. Seine Themenschwerpunkte liegen auf M&A, Equity Advisory und Strategic- und Commercial Due Diligence –...

Christian Kühn verstärkt als neuer Investment Partner das M&A-Team des Münchener Investors Adcuram (www.adcuram.de).

Montagu Private Equity (www.montagu.com) und Astorg Partners (www.astorg-partners.com) erwerben für 1 Mrd. EUR in das Diagnostikunternehmen Sebia (www.sebia.com) von Cinven Partners (www.cinven.com). Cinven hatte das Unternehmen 2010 von Montagu und Astorg gekauft.