
Industrie 4.0 wird die Wirtschaftswelt in den kommenden Jahren signifikant verändern. Dies wird in der produzierenden Industrie dahingehend deutlich werden, dass zukünftig Maschinen, Produkte, Services und Technologien miteinander vernetzt werden, also miteinander kommunizieren, mit der Zielsetzung, die Effizienz in der Wertschöpfungskette zu steigern.

Die vierte industrielle Revolution steht vor der Tür: Das Internet der Dinge und die Vernetzung in der Produktionstechnik und der Logistik schaffen völlig neue Perspektiven für Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse. Mit dem Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ begleitet die Bundesregierung die deutsche Industrie auf neuen Wegen in der Produktion. Ein besonders wichtiger Aspekt sind autonome technische Systeme. Das Wirtschaftsministerium unterstützt mit dem Förderprogramm „Autonomik für Industrie 4.0“ ausgewählte Projekte von Industrie und Forschung.

Die Walldorfer Chargepartner GmbH (chargepartner.de) gibt den Abschluss ihrer ersten Finanzierungsrunde bekannt. Lead-Investor ist der High-Tech Gründerfonds (HTGF – www.high-tech-gruenderfonds.de). Weiterhin besteht das Investorenkonsortium aus der MBG Baden Württemberg (www.mbg.de), die sich über den Seedfonds BW beteiligt, sowie der InnoWerft (www.innowerft.com), dem Gründerzentrum der Stadt Walldorf.
Start-ups aus den Bereichen der Lebenswissenschaften können hoffen. Der Münchner Venture Capital-Investor TVM Capital hat gerade das Closing seines Fonds TVM Life Sciences VII bei einem Volumen von 160 Mio. EUR bekannt gegeben. Investoren in den Fonds sind u.a. Eli Lilly and Company, Teralys Capital, Business Development Bank of Canada, Minnesota Life Insurance Company sowie CD Venture and Fondaction.
Investoren sind mit der Anlageklasse zufrieden – mit der Regulierung nicht
André Hesselmann -
In Zeiten niedriger Zinsen und hoher Bewertungen an den Aktien- sowie Immobilienmärkten ist der Anlageklasse Alternative Investments eine hohe Aufmerksamkeit sicher. Die bei vielen Institutionellen Investoren vorzufindende positive Einstellung gegenüber Alternatives dürfte nicht zuletzt darauf zurückzuführen sein, dass die große Mehrheit dieser Investoren mit der Performance in den zurückliegenden zwölf Monaten zufrieden ist.

Das internationale Fundraising-Umfeld ist in den letzten Monaten durchaus positiv – allein im Jahr 2013 sammelten Private Equity-Gesellschaften weltweit 431 Mrd. USD ein. Insbesondere die Buyout-Fonds ziehen die institutionellen Investoren auf ihrer Suche nach Renditen an. Auch im deutschsprachigen Raum zeigt sich der Fundraising-Markt zuletzt durchaus freundlich.

Das Fundraising von Buyout- und Venture Capital-Fonds in Deutschland – seit vielen Jahren immer wieder ein schwieriges Thema. Insbesondere im Venture-Bereich gestaltet sich das Einsammeln von Investorengeldern meist zäh und erfordert viel Geduld. Doch es geht aufwärts, wie der bisherige Jahresverlauf sowie die aktuellen Einschätzungen und Beobachtungen von Branchenexperten zeigen. Dabei spielen unter anderem erfolgreiche Exits sowie die fortwährende extreme Niedrigzinsphase eine Rolle.

Das Mobile Adtech Start-up Remerge (www.remerge.io) sammelt 1 Mio. USD als Seed-Finanzierung ein. Das Kapital stammt vom Berliner Wagniskapitalgeber Point Nine Capital (www.pointninecap.com) sowie von mehreren namentlich nicht genannten Business Angels.

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG, www.deutsche-beteiligung.de) trennt sich im Rahmen eines Trade Sales von ihrer ältesten Beteiligung und verkauft das Autohaus Dr. Vogler an die Senger-Gruppe. Zu den finanziellen Details machten die Parteien keine Angaben, die DBAG erzielte nach eigenen Angaben mit der Veräußerung aber einen Gewinn im einstelligen Millionenbereich.

Titelthema:
Klare Aufwärtstendenzen beim Fundraising erkennbar

Titelthema:
Private Equity für Stiftungen
MAX21 erwirbt von Sirius Seedfonds Düsseldorf (www.sirius-venture.de ), KfW (www.kfw.de) und Acxit Capital Management (www.acxit.com) alle noch ausstehenden Anteile an pawisda (www.pawisda.de). Die Beteiligungsgesellschaft hält jetzt 100% an dem E-Post Systemanbieter. Die drei Investoren waren seit 2009 neben MAX21 an pawisda beteiligt.
Berlin ist nicht nur das wichtigste Ziel von Venture Capital-Investitionen. Mittlerweile lassen sich in der Hauptstadt auch zahlreiche Wagniskapitalgeber nieder. Nach München belegt Berlin den zweiten Platz unter den Standorten für Venture Capital-Gesellschaften in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Universität Münster.
Der rechtliche Rahmen hinsichtlich der Aufgaben und Pflichten der Verwahrstelle basierend auf der AIFM-Richtlinie sowie der sogenannten Level-II-Verordnung und KAGB.[/caption]Mit der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) hat der Gesetzgeber auch für Private Equity-Fonds eine weitere aufsichtsrechtliche Institution ins Leben gerufen, die (alternative) Verwahrstelle gemäß § 80ff KAGB. Der Verwahrstelle wird eine besondere Rolle zugeschrieben, da diese bereits in die laufenden Geschäftsprozesse des betreffenden Alternative Investment Fund (AIF) bzw. der AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) direkt eingebunden ist.

